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    „Ich bin fit und will etwas leisten“

    Seit 2008 ist Hadi Reissi bei dem Solinger Unternehmen Dziomba & Lebitschnig GmbH unbefristet beschäftigt – einem weltweit tätigen Hersteller von Förderbandkomponenten.

    Der junge Mann, der neben seiner kognitiven Beeinträchtigung auch stark sehbehindert ist, erledigt Unterstützungsarbeiten aller Art.

    Am liebsten arbeitet er direkt in der Metallverarbeitung und entfernt scharfe Kanten und Splitter aus den produzierten Walzenkörpern. Aber er greift auch zum Besen und fegt durch die Halle. Hadi Reissi ist sehr froh über seinen Job, und stolz darauf, dass er den Sprung aus der Werkstatt für behinderte Menschen auf dem Arbeitsmarkt geschafft hat.

    Ein Mann steht vor einem Regal und nimmt eine Metall-Disk heraus
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    Die Arbeit in der Metallverarbeitung macht ihm viel Spaß: Nach vier Jahren in der Werkstatt wechselte Hadi Reissi zu einer Firma, die Förderbandkomponenten herstellt. Foto: Paul Esser

    Am liebsten arbeitet er direkt in der Metallverarbeitung und entfernt scharfe Kanten und Splitter aus den produzierten Walzenkörpern. Aber er greift auch zum Besen und fegt durch die Halle. Hadi Reissi ist sehr froh über seinen Job, und stolz darauf, dass er den Sprung aus der Werkstatt für behinderte Menschen auf dem Arbeitsmarkt geschafft hat.

    Ich wollte unbedingt in einer normalen Firma arbeiten. Ich bin körperlich fit, kann was leisten und arbeite gern. Hier klappt alles prima, mit der Arbeit, mit den Kollegen und mit den Chefs.

    Hadi Reissi

    Geschäftsführer Bert Dziomba hatte sich während eines Praktikums davon überzeugt, dass Hadi Reissi in die kleine Firma passt und mit den Arbeiten klar kommt: „Er ist ein netter Kerl, setzt sich sehr gut ein und erledigt seine Aufgaben zuverlässig.“

    Zwei Männer sprechen miteinander in einer Maschinenhalle und lächeln dabei
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    Der Chef schätzt seine Zuverlässigkeit und seine Einsatzbereitschaft: Hadi Reissi mit Geschäftsführer Bert Dziomba in der Werkhalle. Foto: Paul Esser

    Die Arbeit bei Dziomba & Lebitschnig hat Hadi Reissi verändert. Beruflich wie privat ist er selbstbewusster und selbstständiger geworden – er traut sich immer mehr zu. Er ist gewachsen.

    Der LVR und seine Fachdienste standen Hadi Reissi und seinem Arbeitgeber beratend und begletend zur Seite. Im Rahmen des Modellprogramms "LVR-Kombilohn" beteiligt sich der LVR zudem an den Lohnkosten.

    Grafik: Information

    "LVR-Kombilohn" - was heißt das?

    Mit dem "LVR-Kombilohn" fördert der LVR seit 2008 Arbeitgeber, die Beschäftigte aus einer Werkstatt für behinderte Menschen einstellen.

    Mehr Infos zum LVR-Angebot

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