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Kostenbeteiligung

Die Eltern eines Kindes oder Jugendlichen werden bei teilstationären und stationären Erziehungsmaßnahmen zu einem Kostenbeitrag herangezogen. Die Kostenbeteiligung der Eltern im Rahmen der Hilfen des Kinder- und Jugendhilfegesetzes (SGB VIII) ist in den §§ 90 ff. geregelt.

Der Kindergeld beziehende Elternteil hat einen Mindestkostenbeitrag in Höhe des auf das untergebrachte Kind entfallenden Kindergeldes zu zahlen. Der Kostenbeitrag richtet sich nach dem maßgeblichen Nettoeinkommen, verringert um 25 Prozent, und wird aus einer Kostenbeitragstabelle abgelesen. In Einzelfällen ist eine umfassende Berechnung möglich oder erforderlich.

Das LVR-Landesjugendamt Rheinland leistet Beratung in Fragen zum Achten Kapitel des SGB VIII für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Jugendämter. Die Beratung wird telefonisch, schriftlich, vor Ort oder in Inhouse-Seminaren durchgeführt.

Darüber hinaus führt das LVR-Landesjugendamt regelmäßig Fortbildungsveranstaltungen durch. Aktuelle Termine können Sie im Online-Katalog des Fortbildungsangebotes einsehen.

Gemeinsame Empfehlungen für die Heranziehung zu den Kosten nach §§ 90 ff. SGB VIII - Heranziehung zu den Kosten nach §§ 91 ff SGB VIII

Die "Gemeinsame Empfehlungen zur Kostenbeteiligung nach dem SGB VIII – Heranziehung zu den Kosten nach §§ 91 ff. SGB VIII" wurde auf der 124. Arbeitstagung der Bundesarbeitsgemeinschaft der Landesjugendämter im Mai 2018 beschlossen. Damit liegt erstmalig eine bundesweit einheitliche Arbeitsgrundlage für die Kostenheranziehung vor, die die bisher geltenden, teilweise sich unterscheidenden Empfehlungen und Richtlinien ablöst.

Sie berücksichtigt den Gesetzesstand und den Stand der Rechtsprechung bis zum 4. Mai 2018.

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