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Coronavirus: Die aktuelle Lage für Beratungsstellen und Familienbildung

Das LVR-Landesjugendamt Rheinland bündelt auf dieser Seite die wichtigsten Informationen und Dokumente zur aktuellen Lage Rund um das Coronavirus aus dem Bereich Beratungsstellen und Familienbildung.

Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen | Frauenberatungsstellen | Familienberatungsstellen

Alle Beratungsstellen sind aufgrund Bestimmungen der Corona-Schutzverordnung nicht geschlossen, so dass Beratungen weiterhin durchgeführt werden können. Allerdings werden sie in fast allen Einrichtungen derzeit überwiegend als Telefonberatung oder Videochat durchgeführt. Persönliche Beratungsgespräche sind nur sehr eingeschränkt möglich. Bitte informieren Sie sich auf der Webseite der jeweiligen Beratungsstelle darüber, wie Sie beraten werden können.

Für die Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen hat das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes NRW (MKFFI) einen Erlass veröffentlicht, nachdem es unterdiesen besonderen Umständen gestattet wird, die Beratungsscheine, die aufgrund der Beratungsregelung des § 218a StGB und §§ 5 ff Schwangerschaftskonfliktgesetz für einen straffreien Abbruch einer Schwangerschaft benötigt werden, auch auf digitalem Weg zu übermitteln.

Das Land NRW fördert mit seinen Zuwendungen die Arbeit der Familienberatungsstellen als Angebot der Daseinsvorsorge. Die Förderung ist insofern nicht an die Durchführung einer vorgegebenen Anzahl von Angeboten und Beratungen im Zuwendungszeitraum gebunden.

Desweiteren kann in den Fällen, in denen die Beratung nicht digital stattfinden kann, aufgrund § 4a Abs. 5 der Coronaschutzverordnung in der ab dem 16.12.2020 gültigen fassung von der Rückverfolgbarkeit abgesehen werden, um die gesetzlich festgeschriebene Möglichkeit der Anonymität weiterhin zu wahren.

Um die Pandemiebedingten Auswirkungen für die Beratungsstellen abzumildern, hat das Land folgende Maßnahmen ergriffen:

Das Angebot der Schwangerschafts(konflikt)beratungsstellen konnte in der Regel nur aufrecht erhalten bleiben, wenn digitale Angebote geschaffen wurden oder besondere Schutzmaßnahmen eingerichtet wurden. Dies war mit Kosten verbunden, die in der Finanzplanung der Einrichtungen nicht vorgesehen waren. Darüber hinaus sind erwartete Spenden und andere Einnahmen ausgeblieben. Aus diesem Grund stellt das MKFFI Mittel aus dem Rettungsschirm des Landes NRW zur Verfügung, die als Billigkeitsleitung ausgezahlt und über das LVR-Landesjugendamt beantragt werden können.

Das Land NRW fördert mit seinen Zuwendungen die Arbeit der Familienberatungsstellen als Angebot der Daseinsvorsorge. Die Förderung ist insofern nicht an die Durchführung einer vorgegebenen Anzahl von Angeboten und Beratungen im Zuwendungszeitraum gebunden.

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Familienbildungsstätten

Nachdem die Familienbildungsstätten im März zunächst schließen mussten und über den Sommer schrittweise ihr Programm wieder unter bestimmten Umständen durchführen konnten, sind mit dem neuen Lock-Down die Einrichtungen wieder zu schließen.

Die Entscheidung, ob digitale Angebote durchgeführt werden können, obliegt den jeweiligen Trägern. Bitte informieren Sie sich auf den jeweiligen Webseiten der Familienbildungsstätten darüber.

Die Familienbildungsstätten sind von der Corona-Krise finanziell stark betroffen, weil sich die Förderung nach den tatsächlich durchgeführten Kursen richtet. Des Weiteren ist die Anerkennung davon abhängig, dass bestimmte Teilnehmerzahlen erreicht werden.

Die Landesregierung NRW hat das Gesetz zur konsequenten und solidarischen Bewältigung der Corona-Pandemie verabschiedet. Dieses nimmt Änderungen bestehender Gesetze vor, um damit nicht nur die Pandemie einzugrenzen, sondern auch deren Folgen abzumildern.

Für die Familienbildungsstätten ist die Änderung des Weiterbildungsgesetzes relevant. Demnach werden Personalkosten auch erstattet, wenn Unterrichtsstunden infolge Corona-bedingter Schließungen nicht erbracht werden können. Die Anerkennung einer Einrichtung ist nicht gefährdet, wenn es aufgrund Corona-bedingter Schließungen nicht möglich war, das Mindestangebot zu erbringen. Falls durch Regelungen zur Kurzarbeit Personal nicht im geforderten Umfang vorgehalten werden kann, soll das bei der Anerkennung berücksichtigt werden.

Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW hat eine Liste mit den häufigsten Fragen zu den Maßnahmen rund um den Corona-Virus veröffentlicht. Diese ist hier zu finden:

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Allgemeine Informationen

Die neuesten Informationen erhalten Sie auf www.land.nrw/corona oder zu gegebener Zeit hier.

Kontakt bei weiteren Fragen

Bei weiteren Fragen zu den einzelnen Themenfeldern um Beratungsstellen und Familienbildung während der Corona-Pandemie stehen Ihnen Ansprechpersonen des LVR-Landesjugendamt Rheinlands gerne zur Verfügung.

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Rasterelektronenmikroskopische Aufnahme eines Corona-Virus

Weitere Informationen des LVR-Landesjugendamt Rheinlands zum Coronavirus

Alle Informationen des LVR-Landesjugendamt Rheinlands zur Corona-Pandemie finden Sie hier:

Weitere Infos des LVR-Landesjugendamts

Rasterelektronenmikroskopische Aufnahme eines Corona-Virus

Weitere Informationen des LVR zum Coronavirus

Zentrale Informationen über die Aktivitäten des Landschaftsverbands Rheinland (LVR) zur Corona-Pandemie finden Sie hier:

Weitere Infos des LVR zum Coronavirus