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Stiftung Scheibler-Museum Rotes Haus in Monschau

Grafik: Information

Das Museum wird in diesem Jahr schon ab dem 01.11.2021 geschlossen.

Wir werden die Winterschließung vom 01.11.2021 – 31.03.2022 für eine Erweiterung des Ausstellungsbereichs nutzen. Ab dem 01.04.2022 erhalten Sie zusätzlich zum Einblick in die großbürgerliche Wohnkultur einen Eindruck von der Tuchherstellung und dem Vertrieb sowie von der Unternehmerfamilie Scheibler im lokalen und regionalen Kontext. Erstmals wird dann auch im Rahmen einer Führung der Keller, in dem die Wolle gewaschen wurde, zugänglich sein.

Liebe Besucherinnen und Besucher,

wir freuen uns, Sie im Roten Haus begrüßen zu dürfen.
Nachfolgend finden Sie die wichtigsten Informationen für Ihren Besuch:

Coronaregelungen

Zum Schutz aller gelten auch bei uns weiterhin die Anordnungen des Landes NRW zur Eindämmung und Ausbreitung des Coronavirus.

Wir bitten Sie, folgende Vorgaben zu beachten:

  • Im gesamten Museumsbereich gilt die Pflicht dauerhaft mindestens eine medizinische Gesichtsmaske zu tragen. Ausgenommen sind Kinder unter 6 Jahren.
  • Bitte folgen Sie dem vorgegebenen Rundgang.

Öffnungszeiten

Dienstag bis Sonntag, 10 - 13 Uhr und 14 - 17 Uhr
Montag geschlossen

Der letzte Einlass erfolgt 30 Minuten vor Schließung.

Eintrittspreise

Erwachsene: 5 Euro
Studierende, Auszubildende, Menschen mit Behinderung: 3 Euro
Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Eintritt frei
Geflüchtete mit entsprechendem Nachweis: Eintritt frei

Führungen

Aus organisatorischen Gründen sind zurzeit keine Führungen möglich. Zu Beginn erhalten Sie einen kostenlosen Kurzführer mit den wichtigsten Informationen zum Museum und zum Rundgang. Bei weiteren Fragen sprechen Sie gerne unsere Mitarbeitenden am Ein- und Ausgang an.

Kontakt

Rotes Haus
Laufenstraße 10
52156 Monschau
Telefon: 02472 5071
Telefax: 02472 9877604
rotes-haus@t-online.de

Informationen zum Museum

Das Rote Haus in Monschau wurde um 1760 von dem Tuchmacher und Kaufmann Johann Heinrich Scheibler als Wohnhaus mit Kontor, Lager und Wollwäsche erbaut. Mit seiner Einrichtung im Stil des Rokoko bis hin zum Empire, lädt es Sie im Innern zu einer kleinen Zeitreise zurück ins 18. Jahrhundert ein.
Das Herrenzimmer mit einer kostbaren Leinwandtapete, der festlich gedeckte Tisch im Esszimmer, die Küche mit frisch polierten Messing- und Kupferkesseln, Salons mit edlen Sitzgarnituren und Vitrinen voller Porzellan und Silberwaren oder Schlafräume mit prunkvollen Betten, Kinderwiegen und Bidet entführen auf beeindruckend lebensnahe Weise in die bürgerliche Welt einer wohlhabenden Kaufmannsfamilie.
Schreiten Sie über die weltberühmte Eichenholztreppe, deren kühne Konstruktion sich über drei Etagen freitragend nach oben windet und in ihrem Treppenauge einen schwindelerregenden Durchblick bietet. Einzigartig sind die 21 geschnitzten Darstellungen in ihrem Geländer, in denen man die verschiedenen Arbeitsschritte der vorindustriellen Tuchherstellung verfolgen kann.
In den alten Kontoren überzeugt ein Blick in zwei originale Stoffmusterbücher mit über 6000 verschiedenen Designs von der hochwertigen Qualität und Brillanz der damals europaweit gehandelten Wolltuche aus Monschau.
1963 hat die Familie Scheibler zusammen mit dem Landschaftsverband Rheinland die Stiftung Scheibler-Museum Rotes Haus gegründet, um dieses einzigartige Baudenkmal weiterhin zu erhalten und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Das Rote Haus Monschau ist Teil der der Euregio-Wollroute, die das kulturelle Erbe der Wolltuchgeschichte in der Drei-Länder-Region zwischen Verviers, Aachen und Euskirchen erlebbar macht.
Seit dem 16. Mai 2011 finden sich auf der Webseite der Wollroute 30 Videoclips, die die wichtigsten Sehenswürdigkeiten, Denkmäler und Museen der Wolltuchgeschichte der Region unterhaltsam und informativ vorstellen. Die Kurzfilme erzählen von der gemeinsamen Geschichte und zeigen, welche architektonischen und musealen Schätze die Region bietet.

Video zur Wollroute auf YouTube

Führungsdienst und Hausverwaltung

Bettina und Dietmar Gonnermann