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Externe Förderprogramme

Auf dieser Seite informiert der LVR-Fachbereich Kultur über externe Förderprogramme für die rheinischen Museen.

Bitte beachten Sie, dass die Programme eine zeitlich unterschiedliche und teilweise begrenzte Laufzeit haben.

Stand: 06. August 2019

Kulturförderung durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW (MKW)

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Regionale Kulturpolitik

Die zehn Kulturregionen Nordrhein-Westfalens werden vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft durch das Förderprogramm „Regionale Kulturpolitik“ unterstützt. Kunst- und Kulturangebote werden so gestärkt.

Mit dem Förderprogramm „Regionale Kulturpolitik“ unterstützt die Landesregierung seit Ende der 1990er-Jahre die zehn Kulturregionen Nordrhein-Westfalens dabei, sich zu profilieren und ihre Attraktivität und Identität nach innen und nach außen zu stärken. Dabei sollen die Kommunikation und Kooperation zwischen Kulturschaffenden und den Kulturverantwortlichen in Regionen und Land initiiert und intensiviert sowie neue Impulse für die Kulturarbeit in der Fläche gegeben werden.

Einen Antrag auf Förderung können sowohl Kommunen als auch Vereine, Unternehmen oder Einzelpersonen einreichen, die mit einem Projekt das Kunst- und Kulturangebot ihrer Kulturregion bereichern oder weiter qualifizieren möchten. In der Regel kann eine Landesförderung bis maximal 50 Prozent beantragt werden. Die Vernetzung mit anderen Akteuren in der Region ist dabei ein wichtiges Förderkriterium. Von großer Bedeutung ist außerdem das Beratungsangebot, das die regionalen Koordinierungsbüros leisten.

Weitere Informationen über das Förderprogramm, die Antragsmodalitäten sowie die Kontaktdaten der regionalen Koordinierungsbüros finden Sie auf der Seite der Regionalen Kulturpolitik.

Förderprogramm „Dritte Orte – Häuser für Kultur und Begegnung in ländlichen Räumen" des Landes Nordrhein-Westfalen

Ziel der neuen Förderung für Kultureinrichtungen im ländlichen Raum ist sowohl die Entwicklung neuer konzeptioneller Ansätze für die kulturelle Infrastruktur als auch deren Umsetzung.

Bei einem „Dritten Ort“ im Sinne des Programms handelt es sich um eine kulturell geprägte Einrichtung. Durch Öffnung und Vernetzung bzw. Bündelung von kulturellen Angeboten wie auch Angeboten der Bildung und Begegnung versteht sich diese Einrichtung als Ankerpunkt für kulturelle Vielfalt, als ein Beitrag der Kultur zur Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts, zur Schaffung von gleichwertigen Lebensverhältnissen und zur Stärkung von Identität.

Das neue Förderprogramm hat eine Laufzeit von 2019-2023 und fördert kulturelle Einrichtungen in kommunaler oder freier Trägerschaft.

„Dritte Orte“ ist aufgeteilt in zwei Förderphasen; für die Förderphase 1 – „Entwicklung von Konzepten für die (Weiter-)Entwicklung einer Kultureinrichtung zu einem Dritten Ort“ – endete die Antragsfrist am 30. April 2019.

Die Auftakt- und Informationsveranstaltung fand am 27. Februar 2019 in Schwerte statt. Anmeldungen sind ab sofort unter unten stehender Internetadresse möglich.

Förderfonds „Kultur & Alter“

Die kulturelle Teilhabe im Alter wird durch den Förderfonds „Kultur & Alter“ der Landesregierung Nordrhein-Westfalen unterstützt. Gefördert werden innovative Projektansätze für ältere Bürgerinnen und Bürger.

Mit dem Förderfonds „Kultur & Alter“ möchte die Landesregierung innovative Formen der Kulturteilhabe Älterer in Nordrhein-Westfalen anregen. Sie fördert Projekte, die älteren Menschen den aktiven Zugang zu Kunst und Kultur erleichtern. Gleichzeitig leistet sie damit einen aktiven Beitrag zur Erhaltung und Weiterentwicklung der Lebensqualität älterer Menschen. Mit der Öffnung kultureller Institutionen für eine zeitgemäße Altenkulturarbeit entstehen neue Möglichkeiten des künstlerischen Zusammenwirkens mit Akteuren aus der sozialen Altenarbeit.

Bewerben können sich alle nordrhein-westfälischen Kulturschaffenden, kommunale und freie Kulturinstitutionen sowie Einrichtungen der sozialen Altenarbeit, die in Zusammenarbeit mit einer Künstlerin, einem Künstler oder einer Kultureinrichtung ein künstlerisches Projekt mit älteren Menschen umsetzen. Die Projekte müssen in Nordrhein-Westfalen durchgeführt werden. Im Jahr 2019 steht der Förderschwerpunkt „Kultur inklusive – mehr Zugänge und Teilhabe schaffen“ im Mittelpunkt.

Investitionen in kulturelle Infrastruktur

Das Land NRW legt einen Investitionsfonds in Höhe von drei Millionen Euro auf, der Museen, Kunstvereinen und Kunsthallen mit Schwerpunkt Bildender Kunst beziehungsweise Medienkunst einmalig zur Verfügung steht. Ziel des Investitionsfonds zur Ertüchtigung der digitalen und inklusiven Infrastruktur ist es, die Museen, Kunstvereine und Kunsthallen für die Zukunft zu rüsten und ihr Angebot für alle, auch für Menschen mit Einschränkungen, zugänglich zu machen. Förderung erhalten Projekte, die noch in 2019 umgesetzt werden

„Wir unterstützen mit dem Investitionsfonds in diesem Jahr Einrichtungen der Bildenden Kunst und Medienkunst gezielt dabei, ihre digitale Infrastruktur zu modernisieren. Ein wichtiges Anliegen ist außerdem, das Angebot für Menschen mit Einschränkungen zu verbessern, etwa durch den Aufbau barrierefreier Websites, die Anschaffung von visuellen Orientierungssystemen oder rollstuhlgerechte Vitrinen“, sagte Kultur- und Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen.

Für das Förderprogramm bewerben können sich alle nordrhein-westfälischen Museen, Kunstvereine und Kunsthallen, die ihren Schwerpunkt im Bereich Bildende Kunst beziehungsweise Medienkunst haben und die ihre Projekte noch in diesem Jahr durchführen können.

Einsendeschluss für die Förderanträge bei den nordrhein-westfälischen Bezirksregierungen ist der 6. September 2019. Die Projektauswahl erfolgt durch ein Fachgremium.

Kulturrucksack NRW

Das Programm „Kulturrucksack NRW“ fördert in ganz Nordrhein-Westfalen die Heranführung von Kindern und Jugendlichen an kulturelle Bildung.

Kulturelle Bildung kann einen wesentlichen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen leisten. Voraussetzung allerdings ist, dass die Tür zu Kunst und Kultur für alle Kinder und Jugendlichen so früh und so weit wie möglich geöffnet wird.

Nordrhein-Westfalen hat eine besonders reiche Kulturlandschaft. Dazu gehören herausragende kommunale, aber auch freie Theater und viele Museen, die zur Auseinandersetzung mit Kunst und Geschichte einladen, ebenso wie Konzerthäuser, Chöre, Tanzkompanien, Literaturhäuser, Kulturfestivals, Jugendzentren und soziokulturelle Zentren. All diese Kompetenzen sollen genutzt werden, um Kindern und Jugendlichen gemeinsam mit den Kommunen viele spannende, altersgemäße kulturelle Angebote machen zu können, die nicht nur für alle Kinder und Jugendlichen erreichbar, sondern auch bezahlbar sind.

Deshalb hat das Land Nordrhein-Westfalen gemeinsam mit den Kommunen und Kultureinrichtungen ein Landesprogramm auf den Weg gebracht: den Kulturrucksack NRW. Dafür stellt das Ministerium für Kultur und Wissenschaft jährlich rund 3 Millionen Euro zur Verfügung. Ziel des landesweiten Vorhabens ist es, allen Kindern und Jugendlichen kostenlose oder deutlich kostenreduzierte kulturelle Angebote zu eröffnen. Er wendet sich an Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 14 Jahren.

Kommunen, in denen mehr als 3.500 junge Menschen in diesem Alter leben, können sich direkt beteiligen, kleinere Städte und Gemeinden können sich im Verbund mit anderen bewerben. Das Land unterstützt die Kulturrucksack-Kommunen mit jährlich 4,40 Euro pro Kind oder Jugendlichen in der genannten Altersgruppe.

Landesprogramm "Kultur und Schule"

Mit dem Landesprogramm „Kultur und Schule“ unterstützt die Landesregierung Nordrhein-Westfalen Schulen dabei, Kinder und Jugendliche an kulturelle Bildung heranzuführen.

Die Schule ist einer der wichtigsten Orte, um Kinder und Jugendliche an kulturelle Bildung heranzuführen. Oft bringt sie junge Menschen erstmals mit Kunst und Kultur in Kontakt. Die Landesregierung unterstützt die Schulen dabei.

Das direkte Erleben, künstlerische Aktivität und kulturelle Bildung sind wichtig für die Entwicklung junger Menschen: für eine differenzierte Wahrnehmung, das Ausdrucksvermögen, die Ausbildung einer ästhetischen Intelligenz und die Gestaltung des eigenen Lebens.

Nordrhein-Westfalen zeichnet sich durch eine vielfältige Kulturlandschaft aus. Es gibt viele Künstlerinnen und Künstler und Orte, die dazu einladen, Kunst und Kultur hautnah zu erleben. Hier setzt das Landesprogramm „Kultur und Schule“ an. Dabei sind alle Kultursparten willkommen: Theater, Literatur, bildende Kunst, Musik, Tanz, Film oder neue Medien. Die Projekte ergänzen das schulische Lernen. Sie ermöglichen den Kindern und Jugendlichen die Begegnung mit Kunst und Kultur – unabhängig vom familiären Hintergrund und Wohnumfeld.

Das Landesprogramm „Kultur und Schule“ wendet sich sowohl an Kulturschaffende als auch an Kulturinstitute und Einrichtungen der künstlerisch-kulturellen Bildung. Sie sind aufgefordert, Projektvorschläge zu entwickeln, die die Kreativität der Kinder fördern und das schulische Lernen ergänzen. Eingereicht werden die Konzepte bei den jeweiligen Kulturämtern, die den Bezirksregierungen dann geeignete Projekte vorschlagen. Die Projekte werden mit maximal 3.050 Euro gefördert. Projekte in Schulen erhalten 2.440 Euro aus Sondermitteln des Landes für dieses Programm. Die Kommunen übernehmen einen Eigenanteil von 610 Euro.

Förderung für bildende Kunst

Das Land unterstützt die bildende Kunst in Nordrhein-Westfalen gemeinsam mit vielen Förderern, um ihr eine Plattform zu bieten und sie für alle Menschen erfahrbar zu machen. Kommunal getragene Museen werden bei ihren Aufgaben, zu sammeln, zu bewahren, auszustellen und zu vermitteln, unterstützt. Ein besonderes Förderprogramm widmet sich der Restaurierung von wertvollen Kulturgütern. Ausstellungen mit internationalen zeitgenössischen Positionen werden in Kunstvereinen in Nordrhein-Westfalen gefördert.

Gefördert werden:

  • Überregional bedeutsame Ausstellungsprojekte in Nordrhein-Westfalen
  • Ausstellungsprojekte von Kunstvereinen und Künstlervereinigungen•
  • Ankäufe von Kunstwerken durch Kunstmuseen in Nordrhein-Westfalen
  • Restaurierung wichtiger und wertvoller Kulturgüter

Förderberechtigt sind:

  • Gemeinden, Gemeindeverbände und sonstige Träger
  • Kunstvereine, Künstlervereinigungen und ähnliche Organisationen
  • Einzelpersonen
  • Personen und Institutionen, die etwas restaurieren wollen

Förderungen durch das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW (MHKBG)

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Förderprogramm „Heimat. Zukunft. Nordrhein-Westfalen. Wir fördern, was Menschen verbindet.“

Wie auch bei der Städtebauförderung setzt die Heimat-Förderung der Landesregierung kein zentrales Leitbild von Heimat voraus oder durch, sondern lässt die Ausgestaltung in den Händen derjenigen, die Heimat vor Ort leben und tagtäglich gestalten.

Für das Programm „Heimat. Zukunft. Nordrhein-Westfalen. Wir fördern, was Menschen verbindet.“ stehen im laufenden Jahr 2018 knapp elf Millionen Euro zur Verfügung. Für das Jahr 2019 sind im Entwurf für den Landeshaushalt 28,76 Millionen Euro eingeplant. In der mittelfristigen Finanzplanung des Landes sind ab 2020 über 30 Millionen Euro jährlich für das landeseigene Förderprogramm eingeplant. .

Mit den fünf Elementen Heimat-Scheck, Heimat-Preis, Heimat-Werkstatt, Heimat-Fonds und Heimat-Zeugnis fördert die Landesregierung mit rund 150 Millionen Euro bis 2022 die Gestaltung der Heimat vor Ort, in Städten und Gemeinden und in den Regionen.

Eine Antragsstellung ist ab sofort möglich.

Förderlinien von Stiftungen, Vereinen und Verbänden

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NRW-Stiftung

Nordrhein-Westfalen ist etwas Besonderes: Vielen Menschen in NRW ist ihre Heimat ein "Zuhause", für das sie sich gerne engagieren.

Die Nordrhein-Westfalen-Stiftung unterstützt dieses Anliegen. Sie wurde 1986 von der Landesregierung zum 40. Geburtstag des Landes NRW gegründet und hilft seitdem gemeinnützigen Vereinen, Verbänden und ehrenamtlich arbeitenden Gruppen, die sich in NRW für den Naturschutz und die Heimat- und Kulturpflege.

Dort entwickelt sie ein breit gefächertes Engagement für kleinere und mittlere Baudenkmäler mit kultur-, sozial- und wirtschaftsgeschichtlicher Bedeutung. Dazu gehören beispielsweise denkmalgeschützte Mühlen, historische Hofanlagen oder Fördertürme ehemaliger Zechenanlagen, die als weithin sichtbare Wahrzeichen Geschichte anschaulich machen. Daneben engagiert sich die NRW-Stiftung aber auch bei landesweit einmaligen Einrichtungen.

Kulturstiftung der Länder

Die Kulturstiftung der Länder unterstützt deutsche Museen, Bibliotheken und Archive bei der Erwerbung bedeutender Kunstwerke und Kulturgüter.

Um die Restaurierung wichtiger Zeugnisse des kulturellen Erbes zu fördern, unterstützt die Kulturstiftung der Länder als Mitglied des Bündnisses „Kunst auf Lager“ Restaurierungen von national und regional wertvollem Kulturgut.

Die Kulturstiftung der Länder fördert außerdem kunst- und kulturhistorische Ausstellungen von überregionaler Bedeutung sowie Publikations- und Dokumentationsvorhaben, die in engem thematischen Zusammenhang mit ihren Förderschwerpunkten stehen, so z.B. Kongresspublikationen oder Verlustdokumentationen. So konnten in der Vergangenheit zahlreiche Museen die Dokumentationen ihrer Verluste veröffentlichen wie u.a. die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, das Suermondt-Ludwig-Museum Aachen oder das Deutsche Historische Museum Dresden. Literaturförderungen gewährt die Kulturstiftung der Länder nicht; ebenso keine Druckkostenzuschüsse (zum Beispiel für Dissertationen oder Fundraisingbroschüren).

Kulturstiftung des Bundes

Im Bereich Allgemeine Projektförderung können Kulturschaffende zwei Mal im Jahr Fördergelder für Projekte aus allen künstlerischen Sparten beantragen, für Bildende und Darstellende Kunst, Literatur, Musik, Tanz, Film, Fotografie, Architektur oder Neue Medien. Die Allgemeine Projektförderung der Kulturstiftung des Bundes zeichnet sich dadurch aus, dass sie nicht auf die Förderung einer bestimmten Sparte oder eines bestimmten Themas festgelegt ist. Es sind große, innovative Projekte im internationalen Kontext, die hier berücksichtigt werden können.

Zu beachten ist, dass in der Allgemeinen Projektförderung die Antragssumme mindestens 50.000€ beträgt und dass mindestens 20% an Eigen- und/oder Drittmitteln bei Antragsstellung gesichert sein müssen. Die Kulturstiftung des Bundes fördert in der Allgemeinen Projektförderung ausschließlich Projekte im internationalen Kontext.

KULTUR DIGITAL: Fonds Digital - Für den digitalen Wandel in Kulturinstitutionen

Das Programm Kultur Digital will Kultureinrichtungen motivieren und sie darin unterstützen, die digitalen Möglichkeiten und Herausforderungen der Gegenwart selbstbestimmt und gemeinwohlorientiert mitzugestalten und ihnen kreativ und kritisch zu begegnen.

Der antragsoffene Fonds Digital der Kulturstiftung des Bundes richtet sich an öffentlich geförderte Kultureinrichtungen aller künstlerischen Sparten, die bereits erste digitale Strategien entwickelt sowie digitale Angebote wie etwa Online-Sammlungen, Social Media oder Apps umgesetzt und erprobt haben. Der Fonds Digital soll Verbünden von mindestens zwei Kulturinstitutionen ermöglichen, begonnene Veränderungsprozesse auszubauen, mit neuen digitalen Ästhetiken und Ausdrucksformen zu experimentieren sowie die digitale Profilierung weiter voranzutreiben. Kulturinstitutionen, die noch ganz am Anfang ihrer digitalen Entwicklung stehen, gehören nicht zum Adressatenkreis des Fonds. Ausgeschlossen von der Förderung sind Vorhaben, die ausschließlich auf die Digitalisierung von Sammlungsbeständen abzielen.

Die Fördergrundsätze des Ministeriums können über den folgenden Link im Internet abgerufen werden:

Sparkassen-Kulturstiftung Rheinland

Die Sparkassen-Kulturstiftung Rheinland wurde 1987 auf Initiative der rheinischen Sparkassen durch den Rheinischen Sparkassen- und Giroverband gegründet. Die Stiftung mit Sitz in Düsseldorf fördert gemeinsam mit den rheinischen Sparkassen Kunst- und Kulturprojekte, die für das rheinische Kulturleben prägend sind: Initiativen der bildenden und der darstellenden Kunst, der Musik, Literatur, Kulturgeschichte und Denkmalpflege.Für die Förderung aus allen Sparten der Kultur wurden bisher über 12 Mio. Euro bereitgestellt.

Allen Engagements gemeinsam ist das wichtige Anliegen der Stiftung, das Umfeld der Menschen vor Ort kulturell lebendiger zu gestalten, Identität zu stiften und eine nachhaltige Wirkung für die Kulturregion Rheinland zu erzeugen.

Die Förderung ist dabei an bestimmte Voraussetzungen geknüpft. Besonders wichtig sind die Gemeinnützigkeit der Antragstellenden Einrichtung oder des kulturellen Zwecks und die Abstimmung der Förderung mit der örtlichen Sparkasse. Dies kann zum Beispiel eine Impulsförderung für eine in Gründung befindliche kulturelle Einrichtung sein.

Einsendeschluss für Ihre Anträge sind der 1. Februar und der 1. August eines jeden Jahres.

Deutsches Zentrum Kulturgutverluste

Das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste fördert Provenienzforschung über finanzielle Zuwendungen. Grundsätzlich können alle öffentlich unterhaltenen Einrichtungen der Bundesrepublik Deutschland – vornehmlich Museen, Bibliotheken und Archive – einen Antrag auf Projektförderung bei der Stiftung Deutsches Zentrum Kulturgutverluste stellen. Antragsberechtigt sind auch privat getragene Einrichtungen und Privatpersonen, die bei der eigenen Suche nach NS-Raubgut gerechte und faire Lösungen gemäß den Washingtoner Prinzipien und der Gemeinsamen Erklärung anstreben und an deren Unterstützung im Einzelfall ein öffentliches Interesse besteht.

In der Regel sind Verdachtsmomente auf im Nationalsozialismus verfolgungsbedingt entzogenes Kulturgut in den Beständen Voraussetzung für einen Antrag. Mit der Zuwendung soll Forschung ermöglicht werden. Daher können die beantragten Mittel für die Schaffung von befristeten Personalstellen, für Werkverträge, aber auch für Reisekosten oder Sachausgaben eingesetzt werden.

Exisitert ein langfristiger Forschungsbedarf muss der Antragstellereinen Eigenanteil an den Projektkosten tragen. Die Höhe des Eigenanteils sollte der Größe, Trägerschaft und den finanziellen Mitteln des Antragstellers Rechnung tragen. Ein Antrag kann für eine Dauer von bis zu 24 Monaten gestellt werden, mit der Option auf Verlängerung auf insgesamt maximal 36 Monate. Die Antragsfristen für langfristigen Forschungsbedarf enden zum 1. Januar und zum 1. Juni eines jeden Jahres.

Bei kurzfristigem Forschungsbedarf – etwa bei Auskunfts- oder Rückgabeersuchen – und die Durchführung eines „Erstchecks“ kann eine Vollfinanzierung des Projekts beantragt werden. Der Antragsteller muss in der Regel keinen Eigenanteil leisten. Es kann eine Zuwendung bis maximal 15.000 € beantragt werden. Bestandsprüfungen in kleinerem Umfang sind im Ausnahmefall auch förderfähig. Ein Antrag kann für eine Dauer von bis zu 6 Monaten gestellt werden, eine Verlängerung ist nicht möglich. Ein Antrag für kurzfristigen Forschungsbedarf kann jederzeit eingereicht werden.

Die Antragsfristen für langfristigen Forschungsbedarf enden zum 1. Januar und zum 1. Juni eines jeden Jahres.

Regionale Förderprogramme

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Beethoven Jubiläums Gesellschaft mbH: BTHVN 2020

Anlässlich des 250. Geburtstages von Ludwig van Beethoven im Jahr 2020 ermöglichen Zuwendungen des Bundes, des Landes NRW, des Rhein-Sieg-Kreises und der Stadt Bonn die Vorbereitung und Durchführung eines Jubiläumsprogramms mit Schwerpunkt in der Beethovenstadt Bonn (Dezember 2019 bis Dezember 2020).
Koordinationsstelle für die Programmgestaltung ist die gemeinnützige Beethoven Jubiläums Gesellschaft mbH. Die Gesellschaft initiiert und veranstaltet eigene Projekte und stellt aus ihren Zuwendungsmitteln Förderhilfen für Projekte Dritter zur Vorbereitung und Durchführung des Beethoven Jubiläums 2020 zur Verfügung.
Antragstellung: ausschließlich über www.bthvn2020.de (ab Ende August 2017 online). Es sind fünf Förderrunden geplant, für die Anträge jeweils bis zum 30.09.2017, 31.03.2018, 30.09.2018, 31.03.2019 und 30.09.2019 zu stellen sind.

Kulturraum Niederrhein: Kindermusiklandschaft Niederrhein

Netzwerkprojekt mit den Ankerprojekten KiLiFee-Kinderlieder-Festival und Kinderliederlandschaft Niederrhein
Projektzeitraum 2015 bis 2019

Förderverein für regionale Entwicklung e.V. - "Azubi-Projekte" - Förderprogramm zur Erstellung einer Webpräsenz

Die Auszubildenden und Studierenden-Projekte (kurz Azubi-Projekte) sind eine Initiative des Förderverein für regionale Entwicklung e.V. Um die kostenfreie Webseitenerstellung für Projektpartner, mit dem Ziel einer überregionalen Vernetzung und der praxisnahen Ausbildung von Azubis. Bei den Projektpartnern kann es sich um die unterschiedlichsten Institutionen handeln. Von Kommunen, Verbänden und Vereinen über kommunale und öffentliche Institutionen, Initiativen, Bildungseinrichtungen bis hin zu Einzelprojekten.
Förderantrag ist ganzjährig möglich.

Bundesweite Programme und EU-Projekte

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Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung

Mit dem Programm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) außerschulische Maßnahmen der kulturellen Bildung für benachteiligte Kinder und Jugendliche.

Die soziale Herkunft wirkt sich nach wie vor auf den Bildungserfolg aus. Mehr als jedes vierte Kind in Deutschland wächst in einer finanziellen, sozialen oder durch ein bildungsfernes Elternhaus geprägten Risikolage auf. Bildungsgerechtigkeit und damit die gezielte Förderung von bildungsbenachteiligten Kindern und Jugendlichen ist ein wichtiges Ziel der Bundesregierung. Deshalb hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Jahr 2013 das Programm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ gestartet. Mit dem Programm werden außerschulische Maßnahmen der kulturellen Bildung für Kinder und Jugendliche zwischen 3 und 18 Jahren gefördert. Die Maßnahmen werden als Bildungskooperationen – Bündnisse für Bildung – mit mindestens drei Partnern umgesetzt. „Kultur macht stark“ wird bis Ende 2022 fortgesetzt.

Fördervoraussetzungen:

  • Zielgruppe der geplanten Bildungsangebote sind drei bis 18-jährige Kinder und Jugendliche, die in einer sozialen oder finanziellen Risikolage leben oder deren Familien keine ausreichenden Bildungsimpulse bieten können.
  • Die Angebote sind außerschulisch und zusätzlich.
  • Die Angebote werden von Bündnissen mit mindestens drei lokalen Partnern durchgeführt.

Europäische Museumspreise

Die – englisch-sprachige – NEMO-Publikation "Europäische Museumspreise - Ein Leitfaden für Qualitätsarbeit in Museen" gibt einen Überblick über die bestehenden Preise und bietet Informationen darüber, wie sich Museen für diese Auszeichnungen bewerben können.

Ziel der Publikation ist es, Museen mit einigen der wichtigsten europäischen Museumspreise bekannt zu machen, um entscheiden zu können, ob eine Wettbewerbsteilnahme oder Bewerbung in Frage kommt und/oder realistisch ist.