Zum Inhalt springen

Auswahl der Sprachversion

Externe Förderprogramme

Auf dieser Seite informiert der LVR-Fachbereich Kultur über externe Förderprogramme für die rheinischen Museen.

Bitte beachten Sie, dass die Programme eine zeitlich unterschiedliche und teilweise begrenzte Laufzeit haben.

NRW-Stiftung

Nordrhein-Westfalen ist etwas Besonderes: Vielen Menschen in NRW ist ihre Heimat ein "Zuhause", für das sie sich gerne engagieren.

Die Nordrhein-Westfalen-Stiftung unterstützt dieses Anliegen. Sie wurde 1986 von der Landesregierung zum 40. Geburtstag des Landes NRW gegründet und hilft seitdem gemeinnützigen Vereinen, Verbänden und ehrenamtlich arbeitenden Gruppen, die sich in NRW für den Naturschutz und die Heimat- und Kulturpflege.

Dort entwickelt sie ein breit gefächertes Engagement für kleinere und mittlere Baudenkmäler mit kultur-, sozial- und wirtschaftsgeschichtlicher Bedeutung. Dazu gehören beispielsweise denkmalgeschützte Mühlen, historische Hofanlagen oder Fördertürme ehemaliger Zechenanlagen, die als weithin sichtbare Wahrzeichen Geschichte anschaulich machen. Daneben engagiert sich die NRW-Stiftung aber auch bei landesweit einmaligen Einrichtungen.

Förderprogramm „Heimat. Zukunft. Nordrhein-Westfalen. Wir fördern, was Menschen verbindet.“

Wie auch bei der Städtebauförderung setzt die Heimat-Förderung der Landesregierung kein zentrales Leitbild von Heimat voraus oder durch, sondern lässt die Ausgestaltung in den Händen derjenigen, die Heimat vor Ort leben und tagtäglich gestalten.

Für das Programm „Heimat. Zukunft. Nordrhein-Westfalen. Wir fördern, was Menschen verbindet.“ stehen im laufenden Jahr 2018 knapp elf Millionen Euro zur Verfügung. Für das Jahr 2019 sind im Entwurf für den Landeshaushalt 28,76 Millionen Euro eingeplant. In der mittelfristigen Finanzplanung des Landes sind ab 2020 über 30 Millionen Euro jährlich für das landeseigene Förderprogramm eingeplant. .

Mit den fünf Elementen Heimat-Scheck, Heimat-Preis, Heimat-Werkstatt, Heimat-Fonds und Heimat-Zeugnis fördert die Landesregierung mit rund 150 Millionen Euro bis 2022 die Gestaltung der Heimat vor Ort, in Städten und Gemeinden und in den Regionen.

Eine Antragsstellung ist ab sofort möglich.

KULTUR DIGITAL: Fonds Digital - Für den digitalen Wandel in Kulturinstitutionen

Das Programm Kultur Digital will Kultureinrichtungen motivieren und sie darin unterstützen, die digitalen Möglichkeiten und Herausforderungen der Gegenwart selbstbestimmt und gemeinwohlorientiert mitzugestalten und ihnen kreativ und kritisch zu begegnen.

Der antragsoffene Fonds Digital der Kulturstiftung des Bundes richtet sich an öffentlich geförderte Kultureinrichtungen aller künstlerischen Sparten, die bereits erste digitale Strategien entwickelt sowie digitale Angebote wie etwa Online-Sammlungen, Social Media oder Apps umgesetzt und erprobt haben. Der Fonds Digital soll Verbünden von mindestens zwei Kulturinstitutionen ermöglichen, begonnene Veränderungsprozesse auszubauen, mit neuen digitalen Ästhetiken und Ausdrucksformen zu experimentieren sowie die digitale Profilierung weiter voranzutreiben. Kulturinstitutionen, die noch ganz am Anfang ihrer digitalen Entwicklung stehen, gehören nicht zum Adressatenkreis des Fonds. Ausgeschlossen von der Förderung sind Vorhaben, die ausschließlich auf die Digitalisierung von Sammlungsbeständen abzielen.

Die Fördergrundsätze des Ministeriums können über den folgenden Link im Internet abgerufen werden:

Förderprogramm „Dritte Orte – Häuser für Kultur und Begegnung in ländlichen Räumen" des Landes Nordrhein-Westfalen

Ziel der neuen Förderung für Kultureinrichtungen im ländlichen Raum ist sowohl die Entwicklung neuer konzeptioneller Ansätze für die kulturelle Infrastruktur als auch deren Umsetzung.

Bei einem „Dritten Ort“ im Sinne des Programms handelt es sich um eine kulturell geprägte Einrichtung. Durch Öffnung und Vernetzung bzw. Bündelung von kulturellen Angeboten wie auch Angeboten der Bildung und Begegnung versteht sich diese Einrichtung als Ankerpunkt für kulturelle Vielfalt, als ein Beitrag der Kultur zur Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts, zur Schaffung von gleichwertigen Lebensverhältnissen und zur Stärkung von Identität.

Das neue Förderprogramm hat eine Laufzeit von 2019-2023 und fördert kulturelle Einrichtungen in kommunaler oder freier Trägerschaft.

„Dritte Orte“ ist aufgeteilt in zwei Förderphasen; für die Förderphase 1 – „Entwicklung von Konzepten für die (Weiter-)Entwicklung einer Kultureinrichtung zu einem Dritten Ort“ – endet die Antragsfrist am 30. April 2019.

Die Auftakt- und Informationsveranstaltung findet am 27. Februar 2019 in Schwerte statt. Anmeldungen sind ab sofort unter unten stehender Internetadresse möglich.

Beethoven Jubiläums Gesellschaft mbH: BTHVN 2020

Anlässlich des 250. Geburtstages von Ludwig van Beethoven im Jahr 2020 ermöglichen Zuwendungen des Bundes, des Landes NRW, des Rhein-Sieg-Kreises und der Stadt Bonn die Vorbereitung und Durchführung eines Jubiläumsprogramms mit Schwerpunkt in der Beethovenstadt Bonn (Dezember 2019 bis Dezember 2020).
Koordinationsstelle für die Programmgestaltung ist die gemeinnützige Beethoven Jubiläums Gesellschaft mbH. Die Gesellschaft initiiert und veranstaltet eigene Projekte und stellt aus ihren Zuwendungsmitteln Förderhilfen für Projekte Dritter zur Vorbereitung und Durchführung des Beethoven Jubiläums 2020 zur Verfügung.
Antragstellung: ausschließlich über www.bthvn2020.de (ab Ende August 2017 online). Es sind fünf Förderrunden geplant, für die Anträge jeweils bis zum 30.09.2017, 31.03.2018, 30.09.2018, 31.03.2019 und 30.09.2019 zu stellen sind.

Kulturraum Niederrhein: Kindermusiklandschaft Niederrhein

Netzwerkprojekt mit den Ankerprojekten KiLiFee-Kinderlieder-Festival und Kinderliederlandschaft Niederrhein
Projektzeitraum 2015 bis 2019

Förderverein für regionale Entwicklung e.V. - "Azubi-Projekte" - Förderprogramm zur Erstellung einer Webpräsenz

Die Auszubildenden und Studierenden-Projekte (kurz Azubi-Projekte) sind eine Initiative des Förderverein für regionale Entwicklung e.V. Um die kostenfreie Webseitenerstellung für Projektpartner, mit dem Ziel einer überregionalen Vernetzung und der praxisnahen Ausbildung von Azubis. Bei den Projektpartnern kann es sich um die unterschiedlichsten Institutionen handeln. Von Kommunen, Verbänden und Vereinen über kommunale und öffentliche Institutionen, Initiativen, Bildungseinrichtungen bis hin zu Einzelprojekten.
Förderantrag ist ganzjährig möglich.

Europäische Museumspreise

Die – englisch-sprachige – NEMO-Publikation "Europäische Museumspreise - Ein Leitfaden für Qualitätsarbeit in Museen" gibt einen Überblick über die bestehenden Preise und bietet Informationen darüber, wie sich Museen für diese Auszeichnungen bewerben können.

Ziel der Publikation ist es, Museen mit einigen der wichtigsten europäischen Museumspreise bekannt zu machen, um entscheiden zu können, ob eine Wettbewerbsteilnahme oder Bewerbung in Frage kommt und/oder realistisch ist.