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rheinforUm

#MuseumDivers: Kompetenzen entwickeln, Öffnungsprozesse anstoßen, Diversität nachhaltig stärken

Die Veranstaltung findet statt am:

Dienstag, 12.11.2024
10:00–13:00 Uhr
Digitale Konferenz (Tool: Zoom)

Einführung in das Thema

Dass die Pluralität menschlicher Lebensrealitäten und -entwürfe für die zukünftige Relevanz von Museen eine immense Rolle spielt und ein zentrales Element einer zukunftsorientierten Museumspraxis ist, steht inzwischen außer Frage. Bis Kultureinrichtungen in Deutschland die zunehmende Vielfalt der Gesellschaft in den Bereichen Personal, Programm und Publikum tatsächlich widerspiegeln, ist es jedoch noch ein langer Weg.

Was ist aber unter dem viel bemühten Schlagwort „Diversität“ überhaupt zu verstehen und welche Diversitätsdimensionen sind in der Museumsarbeit zu berücksichtigen? Warum sollte man sich dem Thema zunächst über diskriminierungssensible Ansätze nähern? Wie können Museen in der Sammlungs- und Vermittlungsarbeit einer superdiversen gesellschaftlichen Realität gerecht werden? Und wie können sie mit Communities der Stadtgesellschaft nachhaltig zusammenarbeiten, sodass diese sich auch ernst genommen fühlen?

Begleitend zu unserem aktuellen „rheinform“-Heft zum Thema Diversität möchten wir diesen und weiteren Fragen gemeinsam mit Ihnen in unserem nächsten „rheinforUm“ am Dienstag, den 12. November nachgehen. Kompetente Unterstützung bei unserer Online-Veranstaltung erhalten wir vom Anti-Rassismus Informations-Centrum, ARIC-NRW e. V. In einem interaktiven Vortrag werden die Trainer*innen einen intensiveren Blick auf das Thema Diversity und Diskriminierung im musealen Kontext werfen und vermitteln, warum ein tiefes Verständnis von Diskriminierung und Machtverhältnissen entscheidend ist, um eine echte offene und kulturelle Teilhabe für alle zu ermöglichen.

Anschließend berichten Dr. Ismahan Wayah und Anja Junghans – zwei erfahrene Diversitätsagentinnen aus dem 360°-Programm der Kulturstiftung des Bundes – in ihren Impulsbeiträgen aus der Praxis von Diversitätsprozessen und setzen sich dabei u. a. mit Partizipation als Ansatz zur diversitätsorientierten Öffnung von Museen auseinander.

Die Veranstaltung ist als kollegialer Austausch gedacht und richtet sich an alle, die das Thema Diversität in der musealen Arbeit bewegt.

  • Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei.
  • Eine verbindliche Anmeldung ist erforderlich und erfolgt online über unser Zentrales-Anmeldeportal: www.zap.museumsberatung.lvr.de
  • Den Link zum Zoom-Meeting erhalten Sie mit der Teilnahmebestätigung per E-Mail.
  • Eine Anmeldung wird erbeten bis zum 11.11.2024.

Wir freuen uns, wenn das Veranstaltungsthema Ihr Interesse findet und wir Sie am 12.11.2024 online begrüßen dürfen.

Mit freundlichen Grüßen
Ihre LVR-Museumsberatung

Programmablauf: Dienstag, 12. November 2024

(Stand: 16.10.2024)

Moderation:
Dr. Heike Baare, wiss. Referentin der LVR-Museumsberatung

09:45 Uhr Öffnung des ZOOM-Konferenzraumes

10:00 Uhr Begrüßung
Guido Kohlenbach, Leiter LVR-Fachbereich Regionale Kulturarbeit
Dr. Jens Stöcker, Abteilungsleiter LVR-Museumsberatung, Kulturförderung, Auszeichnungen

Interaktiver Vortrag
Diversity und Diskriminierungssensibilität im Museum

Selma Güngör und Hartmut Reiners, Anti-Rassismus Informations-Centrum / ARIC-NRW e. V., Duisburg

11:30 Uhr Pause

Impulsbeitrag 1
Diversitätsorientierte Öffnung als Beziehungsarbeit

Dr. Ismahan Wayah, Literaturwissenschaftlerin, freiberufliche Beraterin und Kuratorin bei DOMiD, Dokumentationszentrum und Museum über die Migration in Deutschland e. V., Köln

Impulsbeitrag 2
Bleiben Sie dran!
Diversität in Museen (gerade jetzt) stärken

Anja Junghans, Agentin für Diversität im Rahmen des 360°-Programms am LWL-Industriemuseum Henrichshütte, Hattingen im Rahmen des 360°-Programms

Offene Gesprächsrunde, Diskussion und Fragen
Diversität ist kein Projekt – Herausforderungen und Chancen diversitätsorientierter Öffnungsprozesse für Museen
Dr. Ismahan Wayah, Anja Junghans und Dr. Heike Baare

13:00 Uhr Ende der Veranstaltung