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Informationen zum Coronavirus aus dem Bereich Soziales

***Coronavirus*** Infos zur aktuellen Lage

Wir bündeln die wichtigsten Informationen und Dokumente des Bereichs Soziales für Sie auf dieser Seite.

Informationen zu Leistungen der sozialen Teilhabe

Die Sonderregelungen für die Leistungen der sozialen Teilhabe werden zum 21.09.2020 mit der Rückkehr der Werkstätten in den Normalbetrieb aufgehoben. Dies betrifft insbesondere:

  • Die angepasste Auslastungsquote bei coronabedingter Nichtbelegung von freien Plätzen in den besonderen Wohnformen
  • Einzelfalllösungen bei Nichtbesetzung von Plätz im Kurzzeitwohnen
  • Die Aufhebung der „Bettengeld-Regelung“ (Nicht-Anrechenbarkeit der Abwesenheit auf die 28-bzw. 49-Tage-Regel)
  • Die erweiterten Erbringungs-, Dokumentations- und Quittierungsmöglichkeiten im ambulant unterstützen Wohnen

Abrechnungsverfahren endet zum 30.09.2020

Das Verfahren zu den unabweisbaren Mehrkosten und Mindereinnahmen endet in Absprache mit den Spitzenverbänden der Leistungserbringer zum 30.09.2020. Davon sind die Anschaffungskosten der Schutzmaterialien und Hygienemittel, die im Zusammenhang mit der Covid19-Pandemie stehen, ausgenommen.

Falls durch lokale Infektionsherde deutliche Leistungseinschränkungen entstehen sollten, wird um Kontaktaufnahme gebeten.

Informationen zum Abrechnungsverfahren (Auslauffrist 30.09.2020)

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Informationen zu Leistungen der Teilhabe am Arbeitsleben und tagesstrukturierenden Angeboten

Seit dem 21. September 2020 haben die Werkstätten ihren Betrieb wieder aufgenommen. Dazu haben die WfbM und andere Leistungserbringer erfolgreich Öffnungskonzepte und Hygieneleitlinien erarbeitet.

Im Falle eines lokalen Ansteigens der Infektionszahlen können die örtlichen Gesundheitsbehörden Maßnahmen veranlassen. In diesem Fall wird um Kontaktaufnahme gebeten.

Vereinbarungen zu unabweisbaren Mehrkosten

Die Landschaftsverbände und die Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege in NRW haben Vereinbarungen zu unabweisbaren Mehrkosten abgeschlossen.

COVID19-Abrechnungsverfahren WfbM (nicht barrierefrei) ( PDF, 166 kB )

Zuschuss zum Arbeitsentgelt

Aufgrund einer Änderung der Schwerbehinderten-Ausgleichsabgabeverordnung stehen den Inklusions- bzw. Integrationsämtern 2020 einmalig zusätzliche Mittel zur Verfügung, die diese zur Kompensation der aufgrund der COVID-19-Pandemie gesunkenen Arbeitsentgelte der dort beschäftigten Menschen mit Behinderung verwenden.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Frau Emel Ugur (Tel.: 0221 809 5398, emel.ugur@lvr.de)

Zu den Eckpunkten der Umsetzung ( PDF, 82 kB )

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Informationen zum Sozialdienstleister-Einsatzgesetz (SodEG)

Das im April verabschiedete Sozialdienstleister-Einsatzgesetz (SodEG) regelt den Einsatz sozialer Dienstleister zur Corona-Krisenbewältigung und enthält einen Sicherstellungsauftrag für die Leistungsträger.

Wer kann einen SodEG-Antrag stellen?

  • Leistungserbringer (Einrichtungen und Dienste der Eingliederungshilfe), die aufgrund der Coronakrise in ihrer Existenz gefährdet sind.
  • Soweit ein Leistungserbringer seine eigenen Aufgaben weiterhin erfüllt und die dafür vereinbarte Vergütung erhält, besteht keine Anwendungsmöglichkeit.
  • Es ist immer der Leistungsträger für SodEG-Anträge zuständig, der für die jeweilige Leistung nach dem AG BTHG NRW zuständig ist.
  • Für Leistungen, für die der LVR zuständig ist, zu deren Ausführung jedoch die Städte und Kreise nach der Heranziehungssatzung herangezogen werden, bleibt der LVR zuständiger Leistungsträger (Paragraph 5 SodEG).

SodEG-Antragsstellung

Hier finden Sie die Formulare zur Beantragung von Zuschüssen gemäß Paragraph 1 SodEG inklusive entsprechender Abrechnungsformulare:

Bitte schicken Sie Ihren Antrag an: sodeg@lvr.de.

Weitere Informationen zum SodEG

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Tätigkeitsverbot und Verdienstausfall

Wer aufgrund des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) einem Tätigkeitsverbot (bspw. Quarantäne) unterliegt und einen Verdienstausfall erleidet, ohne krank zu sein, erhält grundsätzlich eine Entschädigung.

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Entschädigung bei Kinderbetreuung

Das Land NRW wird nach einer neuen Regelung im Infektionsschutzgesetz berufstätige Eltern entschädigen, wenn sie ihre Kinder wegen der Corona-Pandemie zuhause betreuen müssen und sie deshalb einen Verdienstausfall erleiden.

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Informationen Leistungen für Kinder mit (drohender) Behinderung

Ab dem 8. Juni 2020 erfolgt die Umstellung der Notbetreuung auf den eingeschränkten Regelbetrieb.

Weitere aktuelle Fachinformationen, Elternbriefe und weiterführende Informationen rund um die Leistungen für Kinder mit (drohender) Behinderung.

zur BTHG-Seite | Kinder und Jugendliche

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Persönliches Budget: Unterstützung für Menschen mit Behinderung während der Corona-Pandemie

Menschen mit Behinderung haben ein Recht auf Assistenzleistung, die sie bei der selbstbestimmten und eigenständigen Bewältigung des Alltags unterstützt. Auch und besonders während der Corona-Pandemie.

Im Folgenden finden Sie Antworten auf häufige Fragen rund um die Finanzierung der Assistenzleistungen, die im Rahmen eines Persönlichen Budgets erbracht werden, während der Corona-Pandemie.

  • An wen richten Sie Fragen zur Finanzierung im Einzelfall?

    Als Faustregel gilt: Der LVR zahlt alles, was mit der Fachleistung für Menschen mit Behinderung zu tun hat. Während der Corona-Pandemie laufen alle Bewilligungen und Zahlungen erstmal weiter. Dies erfolgt unabhängig davon, ob bzw. in welchem Maße die konkrete Leistung derzeit erbracht wird. Andere Dinge übernehmen die Krankenkassen oder die örtlichen Sozialämter, wie bei Menschen ohne Behinderung auch.

    Wer unsicher ist und Fragen hat, richtet diese an seinen oder seine zuständige Fallmanager*in. Bitte haben Sie Verständnis, dass es für Einzelfälle noch keine Standard-Antworten gibt. Der LVR sucht praktikable Lösungen – auch jenseits des Einzelfalls in zahlreichen Abstimmungs-Videokonferenzen mit Ministerien, Verbänden, Städten und Kreisen.

  • Werden die Kosten einer Assistenz im Falle eines Krankenhausaufenthalts übernommen?

    Assistenzgebende, die das Arbeitgebermodell nutzen, haben Arbeitsverträge mit ihren Assistent*innen und diese können für einen Krankenhausaufenthalt nicht vorübergehend außer Kraft gesetzt werden. Das bedeutet, dass die Finanzierung von Assistenzkräften auch während eines Krankenhausaufenthalts gesichert ist. Die Assistenzkräfte, die von den Menschen mit Behinderung beschäftigt werden, werden auch in diesem Falle weiterfinanziert (nach SGB XI und SGB XII). Der LVR hat sich für die Eingliederungshilfe dieser Regelung angeschlossen.

    Grundsätzlich ist jedoch das Krankenhaus verpflichtet, seine Infrastruktur so auszurichten, dass auch Menschen mit Behinderungen dort aufgenommen und adäquat versorgt werden können.

    Kann das Krankenhaus die notwendige persönliche Bedarfslage nicht sicherstellen, muss einer Assistenzkraft Zugang ins Krankenhaus ermöglicht werden. Die entsprechenden Hygienemaßnahmen sind zu berücksichtigen.

  • Wer übernimmt zusätzliche Kosten für Schutzkleidung im Quarantäne- und Infektionsfall?

    Bei Schutzkleidung ist zu unterscheiden: Die betroffenen Menschen mit Behinderungen müssen die eigene Schutzkleidung, wie alle anderen Menschen auch, entweder aus eigenem Einkommen oder aus dem Sozialhilfe-Regelsatz finanzieren.

    Die Finanzierung der Schutzkleidung für die Assistenzkräfte übernimmt hingegen der LVR als Träger der Eingliederungshilfe. Und zwar unabhängig, ob die Assistenzkräfte von der Person mit Behinderung beschäftigt oder ob die Leistungen über einen Dienstleister eingekauft werden. Es müssen jedoch vorrangig die offiziellen Bezugsquellen von Schutzkleidung genutzt werden. Auskünfte dazu erhalten Sie bei den örtlichen Gesundheitsämtern oder Krisenstäben.

  • Wer übernimmt die zusätzlichen Kosten einer Assistenzkraft im Quarantänefall?

    Das hängt zunächst davon ab, welcher Assistenz-Umfang bewilligt wurde. Wer ohnehin eine 24-Stunden-Assistenz benötigt, für den ändert sich in Bezug auf die Finanzierung nichts. Wer in der Situation einer Quarantäne einen erhöhten Assistenz-Bedarf hat, kann dies geltend machen. In dieser besonderen Situation besteht ein zeitlich begrenzter zusätzlicher Bedarf. Betroffene sollten ihr zuständiges LVR-Fallmanagement kontaktieren. Zum Ansprechpersonenverzeichnis.

LVR-Inklusionsamt

Neuigkeiten rund um den Einfluss der Ausbreitung des Coronavirus auf die Aufgaben des LVR-Inklusionsamtes.

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Erreichbarkeit & Servicezeiten: Dezernat Soziales

Bitte kontaktieren Sie Ihre Sachbearbeiter*in bevorzugt per E-Mail. Die Kontaktdaten finden Sie auf den Schreiben, die Sie vom LVR erhalten haben. Wir bemühen uns um schnellstmögliche Antwort.

Grafik: Information

Das LVR-Dezernat Soziales hat ein zentrales Postfach für Ihre Fragen zu Leistungen und Abrechnungen im Zuge der aktuellen Entwicklungen durch das Coronavirus eingerichtet.

Bitte wenden Sie sich an: corona-eingliederungshilfe@lvr.de

Corona-Infos in Leichter Sprache und in Gebärdensprache

Was ist ein Virus?

Wie verbreitet es sich?

Was kann man dagegen tun?

Informationen dazu gibt es auch in Leichter Sprache.

Oder in Gebärden-Sprache.

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Weitere Informationen des LVR zum Coronavirus

Zentrale Informationen über die Aktivitäten des Landschaftsverbands Rheinland (LVR) zur Corona-Pandemie finden Sie hier:

Weitere Infos des LVR zum Coronavirus