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Aktuelles

Die nächsten Job-Speed-Datings in Düsseldorf und Essen!

Eine Schulaula mit Schülern, die vor Tischen Schlange stehen. Plakate von Unternehmen stehen in der Aula.
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Im November haben Jugendliche wieder die Möglichkeit, sich in kurzen Bewerbungsgesprächen mit Firmen wie der Modekette Primark und dem Energieversorgungsunternehmen Uniper auszutauschen. Das Angebot richtet sich an Schüler*innen aus Förderschulen und Schulen des Gemeinsamen Lernens mit einer Schwerbehinderung. Zirka 15 Unternehmen aus der Region Düsseldorf und Essen informieren die Teilnehmenden über ihre Ausbildungsberufe und andere Möglichkeiten der Beschäftigung. Es können Vereinbarungen für Berufsfelderkundungen, Praktika oder auch anstehende nachschulische Perspektive getroffen werden. Die Job-Speed-Datings sind eingebunden in das Angebot der Beruflichen Orientierung nach „KAoA-STAR – Schule trifft Arbeitswelt“.

  • Düsseldorf: 12. November in der LVR-Schule am Volksgarten von 10 bis 13 Uhr
  • Essen: 14. November in der Industrie- und Handelskammer zu Essen von 10 bis 13 Uhr

Am 28. März 2019 war wieder Girls' und Boys'Day

Ein Mädchen arbeitet in der LVR-Schreinerei und macht mit einem Gerät ein Loch in das Holz.
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Die LVR-Schreinerei / Foto: Manfred Hogreve, LVR

Hier spielt keine Rolle, was du bist, sondern was dir Spaß macht.

Lea ist heute zum ersten Mal in einer Schreinerei. Sie lernt über das Angebot der LVR-Zentralverwaltung ein Berufsfeld kennen, das von Frauen immer noch unterbesetzt ist. „Ich finde es schön, wenn ich selber etwas schaffen kann, das ich nachher in der Hand halte und mit nach Hause nehme,“ meint sie. Die 13-Jährige zeigt stolz eine Futterstelle für Vögel, die sie hier selber gebaut hat. Lea besucht die LVR- Anna-Freud-Schule mit dem Förderschwerpunkt Körperliche und motorische Entwicklung.

Der Girls' und Boys'Day ist ein Tag gegen Geschlechterklischees und mittlerweile auch eine Chance für Jugendliche mit Behinderung, sich in verschiedenen Berufsgruppen auszuprobieren. Denn für sie ist der Einstieg in die Arbeitswelt eine besondere Herausforderung.
Das LVR-Inklusionsamt bietet hierfür im Rahmen des Landesvorhabens KAoA-STAR (Kein Abschluss ohne Anschluss - Schule trifft Arbeitswelt) Unterstützung, beispielsweise über verschiedene Angebote wie Potenzialanalysen und Berufsfelderkundungen. Zu letzterem zählt auch der Girls' und Boys'Day: Auch in diesem Jahr hat sich KAoA-STAR erfolgreich dafür eingesetzt, die Plätze für Schüler*innen mit Behinderung zu erhöhen.

Neben der LVR-Zentralverwaltung und ihren Angeboten aus den Bereichen Fahrdienst, IT-Bereich, Druckerei, Gärtnerei und Poststelle, haben sich auch viele andere LVR-Einrichtungen für den bundesweiten Zukunftstag engagiert.
Beim Papiermuseum in Bergisch Gladbach konnten die Förderschüler*innen der LVR-Schule am Königsforst mit einem Fallhammer die Schutzfunktion verschiedener Materialien prüfen und mit einer Papierpresse ausprobieren, wieviel Gewicht ein Papier aushält, wenn sie es entsprechend formen. Mit Experimenten wie diesen sollen sich vor allem auch die Mädchen für Naturwissenschaften und Technik begeistern.

In der LVR Klinik Bedburg-Hau gab es diesmal erstmalig die Möglichkeit, in der Krankenhauszentralwäscherei mitzuhelfen. In diesem anerkannten Inklusionsbetrieb arbeiten bereits viele Menschen mit Behinderung.

Ein wichtiger Aspekt, um Jugendliche mit Handicap auf dem Arbeitsmarkt zu integrieren, ist die Zusammenarbeit: Die Mitarbeiter*innen des Integrationsfachdienstes begleiten die Schüler*innen während ihres gesamten Berufsorientierungsprozesses. Dabei tauschen sie sich regelmäßig mit der Schule, den Eltern und den Lehrkräften aus und arbeiten eng mit ihnen zusammen.

Die eigenen Stärken und Schwächen zu erkennen, ist unumgänglich, um den passenden Ausbildungsberuf zu finden. Lea lernt an diesem Tag noch, wie sie Schränke am besten auf- und wieder abbaut. „Es ist immer ein Klischee, dass Jungs handwerkliche Berufe ausüben und Mädchen eher nicht. Für mich stimmt dies aber nicht. Ich kann mir vorstellen, dass ich später mal hier arbeite.“ Dies wäre nicht nur ein Gewinn für Lea, die gerne direkt nach ihrem Schulabschluss beruflich Fuß fassen möchte, sondern auch für den LVR. Denn in der Schreinerei arbeiten derzeit nur Männer und keine Frau.

Impressionen vom Girls' und Boys'Day



Ausbildung zum Traumjob im Theater Bonn Unterstützung durch den Integrationsfachdienst Bonn Rhein/Sieg

Der 19-jährige Jens Schmittinger hat es geschafft und absolviert eine Ausbildung zu seinem Traumjob als Tischler im Theater Bonn. Um diesen Traum zu verwirklichen erhielt er kontinuierliche Unterstützung vom Integrationsfachdienst Bonn Rhein/Sieg. Wie diese Unterstützung im Rahmen der systematischen Berufsorientierung STAR - Schule trifft Arbeitswelt aussah, erläutert ein Artikel im Magazin Klarer Kurs, einem Magazin für berufliche Teilhabe, das über berufliche Bildung, Arbeit und Produktion, aktuelle Trends und zukünftige Entwicklungen informiert.