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Job-Speed-Dating

Rasant in den Beruf – „Job-Speed-Dating“ bringt Jugendliche mit Behinderung und Arbeitgeber an einen Tisch

Bild zeigt einen jungen Mann im Gespräch mit einer Frau von einer Firma.
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Beim Job-Speed-Dating geht es um eine Kontaktaufnahme und kurze Bewerbungsgespräche zwischen den Unternehmen und jungen Menschen mit Behinderungen. Foto: Géza Aschoff / LVR

Viele Unternehmen finden nicht genügend Bewerberinnen und Bewerber, obwohl sie für die Einstellung junger Menschen mit Einschränkungen offen sind. Gleichzeitig ist die Suche nach einem geeigneten Arbeits- oder Ausbildungsplatz ist für Jugendliche mit Behinderungen oft schwierig.

Mit dem Job-Speed-Dating greift das LVR-Inklusionsamt gemeinsam mit der Großkundenberatung der Bundesagentur für Arbeit dieses Thema auf und bahnt frühzeitig Anschlussperspektiven nach der Schule auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt an.

Beim Job-Speed-Dating haben Jugendliche mit Behinderungen die Möglichkeit, kurze Bewerbungsgespräche mit mehreren Unternehmen zu führen und niederschwellig in Kontakt zu kommen. An vier Standorten im Rheinland werden seit 2016 einmal im Jahr Job-Speed-Datings angeboten: in Aachen, Essen, Düsseldorf und Köln.

„Beim Job-Speed-Dating haben beide Seiten die Chance, innerhalb von ein paar Minuten ins Gespräch und vielleicht auch ‚ins Geschäft‘ zu kommen“, sagt Frauke Borchers vom LVR-Inklusionsamt, das den Übergang von jungen Menschen mit Behinderung ins Arbeitsleben fördert.

Ziel des Job-Speed-Datings ist es, betriebliche Maßnahmen, wie zum Bespiel Betriebspraktika und Bewerbungen um Ausbildungs- und Arbeitsstellen zu initiieren.

Durch die Großkundenberatung der Bundesagentur für Arbeit konnten für das Job-Speed-Dating unter anderem die Bayer AG, McDonald’s Deutschland Inc., Deutsche Post DHL Group und die RWE Power AG gewonnen werden.

Die Job-Speed-Datings sind eingebunden in „KAoA-STAR – Schule trifft Arbeitswelt“. Das Angebot richtet sich an Schülerinnen und Schüler mit Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung in den Förderschwerpunkten „Körperliche und motorische Entwicklung“, „Geistige Entwicklung“, „Hören und Kommunikation“, „Sehen“ und „Sprache“ – sowie an alle Schülerinnen und Schüler mit Schwerbehindertenausweis an Förderschulen und Schulen des Gemeinsamen Lernens, die durch den Integrationsfachdienst bei der Berufsorientierung unterstützt werden.

Fotos von Job-Speed-Datings für Jugendliche mit Behinderungen im Rheinland

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