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29. März 2021
Projektstart „RuhrKunstUrban – Museum findet Stadt”
Unter dem Motto „RuhrKunstUrban – Museum findet Stadt” startete ein neues Vermittlungsprojekt der RuhrKunstMuseen. In Kooperation mit dem Friedrich-Albert-Lange-Berufskolleg und dem soziokulturellen Zentrum Stapeltor beteiligt sich das Lehmbruck Museum mit dem Projekt „KUNST TO GO”, bei dem ein digitaler Kunstparcours für junge Kunstbegeisterte entstehen wird. Die 21 Kunstmuseen des Ruhrgebiets haben sich bereits 2010 zum Netzwerk der RuhrKunstMuseen (RKM) zusammengeschlossen. Dieses hat sich seither mit seinen Programmen und besonderen Bildungs- und Vermittlungsangeboten wie Collection Tours, RuhrKunstNachbarn oder der Entwicklung einer gemeinsamen Schulmatrix auch außerhalb der Region etabliert.

Das neue von der Stiftung Mercator geförderte Vermittlungsprogramm RuhrKunstUrban rückt das städtische Umfeld der Schüler*innen verstärkt ins Zentrum und strebt ein öffentlich sichtbares Projekt im Stadtraum an. Die Auseinandersetzung mit der Vielfalt urbaner Räume bietet ein großes Potential für künstlerische Prozesse in der Arbeit mit Schüler*innen.

Kinder und Jugendliche lernen ausgehend von den Sammlungsbeständen der RuhrKunstMuseen künstlerische Ansätze und Strategien kennen, die sie unterstützen und anregen, den Stadtraum bewusst wahrzunehmen und aktiv auf diesen einzuwirken. Neben der Schule als vertrautem und dem Museum als außerschulischem Ort profiliert das Vermittlungsprojekt zusätzlich einen Projektraum in der Stadt als „Dritten Ort“. Ziel ist es, Orte, die in bereits bestehende städtische Strukturen eingebettet sind, als Kooperationspartner zu gewinnen und für kulturelle Bildungsarbeit zu etablieren. Die Bedürfnisse der schulischen und städtischen Bildungspartner werden aktiv einbezogen, eine dauerhafte Zusammenarbeit ist angestrebt.

Ein wichtiges Anliegen der RKM ist eine sichtbare Öffnung in die und eine stabile Vernetzung mit der Stadtgesellschaft. Die umfassendere Sichtbarkeit im städtischen Umfeld soll Barrieren abbauen und Multiplikator*innen für die Vermittlungsarbeit gewinnen. Die künstlerischen Interventionen von Schüler*innen visualisieren museale Bildungsarbeit und eine persönliche Aneignung des öffentlichen Raums.

Das Lehmbruck Museum beteiligt sich mit dem Projekt „KUNST TO GO“, bei dem Schüler*innen des Friedrich-Albert-Lange-Berufskollegs Kunst im Museum und im urbanen Raum entdecken, verorten und selbst kreieren. Das Ergebnis wird ein App-basierter, digitaler Kunstparcours für junge Kunstbegeisterte sein, der sich zwischen den Standorten der drei Projektpartner erstreckt. Während der Pandemie ermöglichen Online-Führungen im Museum das Lernen auf Distanz. Mit von der Partie sind neben dem Lehmbruck Museum und dem FAL-Berufskolleg an der Carstanjenstraße auch das neue soziokulturelle Zentrum am Stapeltor.

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