Politische Vertretung des LVR stellt sich entschieden gegen Bestrebungen, die die Menschenwürde missachten
 
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26. April 2024 | Der LVR

Landschaftsversammlung tritt Trierer Erklärung bei

Politische Vertretung des LVR stellt sich entschieden gegen Bestrebungen, die die Menschenwürde missachten
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Köln. 26. April 2024. Die Landschaftsversammlung Rheinland, das höchste politische Gremium des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR), hat in ihrer heutigen Sitzung mehrheitlich den Beitritt zur Trierer Erklärung beschlossen. Die Trierer Erklärung des Deutschen Städtetages, der sich bereits viele Räte und Kreistage der kommunalen Familie angeschlossen haben, sieht vor, dass sich alle Demokrat*innen jeglichen politischen Bestrebungen entgegenstellen, die die Menschenwürde missachten.

Die Landschaftsversammlung sieht sich in besonderer Verantwortung für die Menschen, die aufgrund ihrer körperlichen oder geistigen Einschränkungen, ihrer sexuellen Orientierung, ihrer Herkunft oder ihres Glaubens des besonderen Schutzes der Gesellschaft bedürfen und in Einrichtungen des LVR leben sowie finanzielle Leistungen von dem höheren Kommunalverband erhalten.

Anne Henk-Hollstein, Vorsitzende der Landschaftsversammlung Rheinland, betont: „Von den Demokratinnen und Demokraten der Landschaftsversammlung Rheinland ist zu erwarten, Hassrede, Gewalt, Antisemitismus und jegliche Form von Diskriminierung nicht zu akzeptieren sowie diesen entschieden entgegen zu treten. Das ist die Grundlage unserer freiheitlichen Demokratie. Als politische Vertretung des LVR unterstützen wir weiterhin die Demokratiebildung im Rahmen der politischen Bildung und der Forschung zur Geschichte, insbesondere auch zur Geschichte des menschenverachtenden Nationalsozialismus“.

 

Weiterführende Informationen

 

Mariessa Radermacher

Pressearbeit Digitalisierung, Finanzmanagement und Europaangelegenheiten

 

Über den LVR

Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) arbeitet als Kommunalverband mit rund 22.000 Beschäftigten für die 9,7 Millionen Menschen im Rheinland. Mit seinen 41 Schulen, zehn Kliniken, 21 Museen und Kultureinrichtungen, vier Jugendhilfeeinrichtungen, dem Landesjugendamt sowie dem Verbund WohnenPlusLeben erfüllt er Aufgaben, die rheinlandweit wahrgenommen werden. Der LVR ist Deutschlands größter Leistungsträger für Menschen mit Behinderungen und engagiert sich für Inklusion in allen Lebensbereichen. „Qualität für Menschen“ ist sein Leitgedanke.

Die 13 kreisfreien Städte und die zwölf Kreise im Rheinland sowie die StädteRegion Aachen sind die Mitgliedskörperschaften des LVR. In der Landschaftsversammlung Rheinland gestalten gewählte Mitglieder aus den rheinischen Kommunen die Arbeit des Verbandes.