Verwaltungsvorstand des LVR beschließt Verlassen der Plattform X / LVR reagiert auf Entwicklung der Plattform als Forum für die Verbreitung extremistischer Positionen
 
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21. Januar 2025 | Der LVR

Der LVR verlässt X

Verwaltungsvorstand des LVR beschließt Verlassen der Plattform X / LVR reagiert auf Entwicklung der Plattform als Forum für die Verbreitung extremistischer Positionen
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Köln. 21. Januar 2025. Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) verlässt nach 13 Jahren die Plattform X (ehemals Twitter). Das hat der Verwaltungsvorstand des LVR in seiner gestrigen Sitzung beschlossen. Die Entscheidung ist das Ergebnis eines fortlaufenden Abwägungsprozesses zwischen eigenen kommunikativen Aufgaben, zielgruppenseitiger Akzeptanz und plattformspezifischen Entwicklungen. Der LVR reagiert damit auf die zunehmende Verbreitung von extremistischen und demokratiefeindlichen Positionen auf der Plattform, die im Widerspruch zu den Werten des LVR stehen.

Mit dem Verlassen der Plattform X setzt der LVR ein Zeichen für eine werteorientierte Kommunikation. Der Fokus liegt weiterhin darauf, transparente Informationen bereitzustellen und den Dialog mit der Öffentlichkeit über verlässliche Kanäle zu fördern. Dabei bleibt die Erreichbarkeit für die Zielgruppen ein zentrales Anliegen des LVR. Vielfalt, Meinungsfreiheit und ein respektvolles Miteinander sind essenzielle Prinzipien, die auf der Plattform nicht mehr gewährleistet sind.

 

Ihre Ansprechperson:

Dr. Doris Hildesheim

LVR-Fachbereich Kommunikation

 

Über den LVR

Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) arbeitet als Kommunalverband mit rund 22.000 Beschäftigten für die 9,8 Millionen Menschen im Rheinland. Mit seinen 41 Schulen, zehn Kliniken, 20 Museen und Kultureinrichtungen, vier Jugendhilfeeinrichtungen, dem Landesjugendamt sowie dem Verbund WohnenPlusLeben erfüllt er Aufgaben, die rheinlandweit wahrgenommen werden. Der LVR ist Deutschlands größter Leistungsträger für Menschen mit Behinderungen und engagiert sich für Inklusion in allen Lebensbereichen. „Qualität für Menschen“ ist sein Leitgedanke.

Die 13 kreisfreien Städte und die zwölf Kreise im Rheinland sowie die StädteRegion Aachen sind die Mitgliedskörperschaften des LVR. In der Landschaftsversammlung Rheinland gestalten gewählte Mitglieder aus den rheinischen Kommunen die Arbeit des Verbandes.