1. FC Köln, LVR und ColognePride kooperieren erneut und schaffen Inklusions-Area mit Rollstuhlplätzen und Blindenreportage auf dem CSD // Kartenvergabe über LVR
 
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15. Mai 2025 | Der LVR

Barrierefrei feiern in der CSD-Inklusions-Area

1. FC Köln, LVR und ColognePride kooperieren erneut und schaffen Inklusions-Area mit Rollstuhlplätzen und Blindenreportage auf dem CSD // Kartenvergabe über LVR
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Köln. 15. Mai 2025. Das zweite Jahr in Folge kooperiert der Landschaftsverband Rheinland (LVR) mit dem ColognePride e.V. und dem 1. FC Köln, um am Sonntag, den 6. Juli, eine CSD-Inklusions-Area einzurichten. Dort sollen auch Menschen mit Behinderung die Demonstration beim Christopher Street Day verfolgen können. Die CSD-Inklusions-Area wird an der Freifläche vor der Kirche St. Aposteln (gegenüber der Mittelstraße 12-14, 50672 Köln) aufgebaut. Geplant sind eine Blindenreportage für bis zu dreißig blinde oder stark sehbehinderte Menschen sowie zwanzig Plätze für Menschen im Rollstuhl, jeweils inklusive einer Begleitperson. Die CSD-Area steht allen Menschen offen, die aufgrund ihrer Behinderung einen geschützten Platz brauchen.

„Der LVR steht für Vielfalt und Gleichberechtigung aller Menschen. Daher ist es für uns selbstverständlich, eine der größten Demonstrationen gegen Diskriminierung und Ausgrenzung in Deutschland zu unterstützen. Mit der Schaffung von barrierefreien Zugängen und durch die Blindenreportage tragen wir erneut aktiv zur Förderung einer inklusiven Gesellschaft bei. Meinungsfreiheit und Inklusion sind essenzielle Werte unserer Demokratie. Diese in vollem Umfang zu erfahren – das ist ein fundamentales Recht!“, sagt LVR-Direktorin Ulrike Lubek.

„Der CSD ist der Höhepunkt des zweiwöchigen ColognePride und selbstverständlich sollte dieser zusammen mit allen Menschen gefeiert werden, unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Alter, Hautfarbe oder ob sie eine Behinderung haben oder nicht. Wir freuen uns, dass die Kooperation mit dem 1. FC Köln und dem LVR fortgesetzt wird“, sagt Patrick Gloe, Vorstand ColognePride e.V., zuständig für Inklusion, Mitgliederwesen und Ehrenamt.

Für die CSD-Inklusions-Area wird dieses Jahr eine bedeutsame Verbesserung im Bereich der barrierefreien Zugänglichkeit vorgenommen. Die behindertengerechte Toilette soll mehr Platz bieten und allen Bedürfnissen der Besuchenden entsprechen. Des Weiteren sollen im Vergleich zu letztem Jahr mehr Sitzmöglichkeiten geschaffen werden. Diese Verbesserungsmaßnahmen sollen dazu beitragen, dass der Besuch reibungslos und unbeschwert ablaufen kann.

LVR übernimmt Kartenvergabe

Der Einlass für die CSD-Inklusions-Area ist am Sonntag, den 06. Juli 2025 ab 11 Uhr. Die Parade erreicht die Area voraussichtlich gegen 12 Uhr.

Die kostenfreien Karten für die CSD-Inklusions-Area vergibt der LVR. Kartenwünsche für Menschen mit Behinderung sowie für Begleitpersonen können unter den Betreffzeilen „Rollstuhlplatz“, „Blindenreportage“ bzw. „Sonstige Einschränkung“ per E-Mail an CSD@lvr.de gerichtet werden.

Die E-Mails sollten folgende Informationen enthalten:

‎vollständiger Name der Person mit Behinderung und der Begleitperson
‎Kontaktdaten (Adresse und Telefon)

Der LVR vergibt die Plätze in der Reihenfolge des E-Mail-Eingangs. Barrierefreie Toiletten sind vor Ort vorhanden.

Über den ColognePride:

Der ColognePride ist die gemeinsame Demonstration von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Pansexuelle, trans Personen und Intersexuellen sowie deren Freund*innen und allen, die sie unterstützen

Weiterführende Informationen finden Sie unter ColognePride 2025 .

 

Bilderdownload:

Die CSD-Inklusions-Area 2024 in Köln
Foto: Heike Fischer/LVR
Bild herunterladen (JPG, 4,43 MB)
 

Ihre Ansprechperson:

Mathis Beste

Pressereferent

LVR-Fachbereich Kommunikation

 

Über den LVR

Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) arbeitet als Kommunalverband mit rund 22.000 Beschäftigten für die 9,8 Millionen Menschen im Rheinland. Mit seinen 41 Schulen, zehn Kliniken, 20 Museen und Kultureinrichtungen, vier Jugendhilfeeinrichtungen, dem Landesjugendamt sowie dem Verbund WohnenPlusLeben erfüllt er Aufgaben, die rheinlandweit wahrgenommen werden. Der LVR ist Deutschlands größter Leistungsträger für Menschen mit Behinderungen und engagiert sich für Inklusion in allen Lebensbereichen. „Qualität für Menschen“ ist sein Leitgedanke.

Die 13 kreisfreien Städte und die zwölf Kreise im Rheinland sowie die StädteRegion Aachen sind die Mitgliedskörperschaften des LVR. In der Landschaftsversammlung Rheinland gestalten gewählte Mitglieder aus den rheinischen Kommunen die Arbeit des Verbandes.