In abermals enger Zusammenarbeit haben der Förderverein der LVR-Klinik Langenfeld, die LVR-Klinik Bedburg-Hau und die Apotheke der LVR-Klinik Viersen den 20. Hilfstransport nach Lviv auf den Weg gebracht.
 
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20. Juni 2025 | Der LVR

20. Hilfstransport in Richtung Ukraine gestartet

In abermals enger Zusammenarbeit haben der Förderverein der LVR-Klinik Langenfeld, die LVR-Klinik Bedburg-Hau und die Apotheke der LVR-Klinik Viersen den 20. Hilfstransport nach Lviv auf den Weg gebracht.
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Köln/Langenfeld. 20. Juni 2025. Seit mehr als 25 Jahren pflegt die LVR-Klinik Langenfeld einen engen und freundschaftlichen Austausch zur psychiatrischen Partnerklinik Kulparkov in Lviv. Diese Woche konnte nun der 20. Hilfstransport zur Partnerklinik, seit Beginn des russischen Angriffskriegs im Februar 2022, auf den Weg gebracht werden. Bestandteil der Hilfslieferung sind erneut vor allem Lebensmittel, dieses Mal im Umfang von rund 16,4 Tonnen, die einem Wert von mehr als 45.000 Euro entsprechen und durch Spenden aus dem LVR und von Menschen außerhalb des LVR finanziert worden sind.

Einen großen Anteil hieran hat die LVR-Aktion „Spenden Sie Hoffnung – spenden Sie Konserven!“, bei der mehr als 11.000 Euro für die Partnerklinik in Lviv gesammelt wurden, wovon allein 1,5 Tonnen Lebensmittel erworben werden konnten. Hinzu kommt auch dieses Mal nicht mehr benötigtes Mobiliar aus den unterschiedlichen LVR-Klinik-Standorten.

Enge Zusammenarbeit und Unterstützung im LVR

Um schnelle und passgenaue Hilfe für die Partnerklinik Kulparkov in Lviv leisten zu können, arbeiten der Förderverein der LVR-Klinik Langenfeld und verschiedenste Stellen im LVR von Beginn an Hand in Hand. Neben der Apotheke der LVR-Klinik Viersen, die sich hauptsächlich um die Organisation der Hilfstransporte kümmert, waren beim 20. Hilfstransport Kolleg*innen der LVR-Klinik Viersen, insbesondere die Wirtschaftsabteilung, und der LVR-Klinik Bedburg-Hau beteiligt.

Insgesamt hat der LVR seit Beginn des Angriffskrieges durch Bundesmittel, private Spenden aus dem LVR und Finanz- und Sach-Spenden von dritter Seite, Hilfsgüter im Wert von insgesamt knapp einer Million Euro für die Partnerklinik auf den Weg gebracht. Hierzu trug und trägt in beeindruckendem Umfang auch die sog. LVR-Ukraine-Euro-Aktion bei, bei der LVR-Mitarbeitende freiwillig einen Betrag ihres monatlichen Gehalts spenden. Alleine dadurch konnten Mittel in Höhe von bisher knapp 100.000 Euro generiert werden.

Geldspenden werden weiterhin dringend benötigt

Auch wenn die Klinik „Kulparkov“ nicht direkt vom Krieg betroffen ist, spürt sie die Folgen doch deutlich. Immer mehr traumatisierte Soldat*innen und Zivilpersonen werden dorthin zur Behandlung von Kriegsfolgen verlegt. Dadurch steigt die Zahl der Patient*innen, die versorgt werden müssen, stetig an. Selbstverständlich besteht daher weiterhin die Möglichkeit zu spenden:

Verein zur Förderung der Rheinischen Kliniken Langenfeld e. V.
Kölner Str. 82, 40764 Langenfeld
E:Mail: holger.hoehmann@lvr.de
Stadtsparkasse Langenfeld; IBAN: DE66 3755 1780 0000 2055 00; BIC: WELADED1LAF; Stichwort: Ukraine

 

Bilderdownload:

Die Konserven des 20. Hilfstransports werden in den LKW geladen
Foto: Paula Thiel/LVR
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Ihre Ansprechperson für redaktionelle Rückfragen:

Mariessa Radermacher

Pressearbeit Digitalisierung, Finanzmanagement und Europaangelegenheiten

 

Über den LVR

Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) arbeitet als Kommunalverband mit rund 22.000 Beschäftigten für die 9,8 Millionen Menschen im Rheinland. Mit seinen 41 Schulen, zehn Kliniken, 20 Museen und Kultureinrichtungen, vier Jugendhilfeeinrichtungen, dem Landesjugendamt sowie dem Verbund WohnenPlusLeben erfüllt er Aufgaben, die rheinlandweit wahrgenommen werden. Der LVR ist Deutschlands größter Leistungsträger für Menschen mit Behinderungen und engagiert sich für Inklusion in allen Lebensbereichen. „Qualität für Menschen“ ist sein Leitgedanke.

Die 13 kreisfreien Städte und die zwölf Kreise im Rheinland sowie die StädteRegion Aachen sind die Mitgliedskörperschaften des LVR. In der Landschaftsversammlung Rheinland gestalten gewählte Mitglieder aus den rheinischen Kommunen die Arbeit des Verbandes.