Kongress vom 25.-27.09. in der LVR-Klinik Düsseldorf / Auswirkung des aktuellen gesellschaftlichen Klimas auf die Versorgung von Patient*innen mit Migrations- und Fluchterfahrung / Lösungsorientierte Ansätze zur Bewahrung von Vielfalt
 
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19. September 2025 | Kliniken + Verbund für WohnenPlusLeben (WPL)

Politische Sprache und ihre Auswirkungen auf die psychische Gesundheit

Kongress vom 25.-27.09. in der LVR-Klinik Düsseldorf / Auswirkung des aktuellen gesellschaftlichen Klimas auf die Versorgung von Patient*innen mit Migrations- und Fluchterfahrung / Lösungsorientierte Ansätze zur Bewahrung von Vielfalt
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Köln, 19. September 2025 – Wie wirkt sich die aktuelle politische Sprache auf psychische Gesundheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt aus? Dieser Frage widmet sich der jährliche Kongress des Dachverbands der transkulturellen Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik (DTPPP e.V.), der in diesem Jahr in der LVR-Klinik Düsseldorf stattfindet.

Zahlreiche Referent*innen aus Gesundheitswesen, psychosozialer Versorgung und Wissenschaft aus Deutschland, Österreich und der Schweiz beschäftigen sich an drei Tagen aus unterschiedlichen Perspektiven mit den aktuellen politischen Verschiebungen nach rechts und ihren Auswirkungen auf die Versorgung von Menschen mit Migrations- und Fluchterfahrung.

„Die politische Sprache wird, vor allem im Umgang mit Migration und Flucht, immer härter und ausgrenzender. Die Grenzen des Sagbaren verschieben sich, und uns beschäftigt, welche Auswirkungen menschenfeindliche Diskurse und rassistische Haltungen auf unsere Patient*innen/Klient*innen und auch uns selbst haben “, so Dr. Ljiljana Joksimovic, Chefärztin Psychosomatische Medizin und Psychotherapie der LVR-Klinik Viersen und Mit-Organisatorin des Kongresses. „Vor diesem Hintergrund wird es ebenfalls darum gehen, wie wir mit den veränderten gesellschaftlichen Realitäten umgehen und welche Spuren diese in der transkulturellen Arbeit hinterlassen werden.“

Die Veranstaltung richtet sich an Fachpersonen, aber auch an alle Interessierten.

Gerne bieten wir Ihnen dazu ein Interview mit Dr. Ljiljana Joksimovic, Vorsitzende DTPPP, Leiterin des LVR-Kompetenzzentrums Diversity und Migration und Chefärztin des LVR-Zentrums für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Niederrhein, an.

Kongress:

„Ohne Schuld und Scham? Auswirkungen politischer Sprache auf psychische Gesundheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt“

Kongress des Dachverbandes der transkulturellen Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik im deutschsprachigen Raum e.V.

25.-27.09.25

Sozialzentrum des LVR-Klinikums Düsseldorf

 

Pressekontakt

Brigitte Lohmanns

Pressearbeit LVR-Klinikverbund und LVR-Verbund für WohnenPlusLeben

 

Über den LVR

Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) arbeitet als Kommunalverband mit rund 22.000 Beschäftigten für die 9,8 Millionen Menschen im Rheinland. Mit seinen 41 Schulen, zehn Kliniken, 20 Museen und Kultureinrichtungen, vier Jugendhilfeeinrichtungen, dem Landesjugendamt sowie dem Verbund WohnenPlusLeben erfüllt er Aufgaben, die rheinlandweit wahrgenommen werden. Der LVR ist Deutschlands größter Leistungsträger für Menschen mit Behinderungen und engagiert sich für Inklusion in allen Lebensbereichen. „Qualität für Menschen“ ist sein Leitgedanke.

Die 13 kreisfreien Städte und die zwölf Kreise im Rheinland sowie die StädteRegion Aachen sind die Mitgliedskörperschaften des LVR. In der Landschaftsversammlung Rheinland gestalten gewählte Mitglieder aus den rheinischen Kommunen die Arbeit des Verbandes.