Förderschule nahm zum ersten Mal an „Jugend trainiert für Olympia & Paralympics“ in Berlin teil
 
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01. Oktober 2025 | Schulen

Vierter Platz für die LVR-Donatus-Schule beim Bundesfinale

Förderschule nahm zum ersten Mal an „Jugend trainiert für Olympia & Paralympics“ in Berlin teil
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Rhein-Erft-Kreis, 1. Oktober 2025. Die LVR-Donatus-Schule des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) hat vom 21. bis 25. September 2025 erstmals am Bundesfinale von „Jugend trainiert für Olympia & Paralympics“ in Berlin in der Sportart Para-Leichtathletik teilgenommen und dabei den vierten Platz erreicht. Der Wettbewerb fand als Mannschafts-Mixed-Mehrkampf für unter 18-Jährige statt. Jeder der zehn teilnehmenden Jugendlichen der LVR-Donatus-Schule absolvierte vier Disziplinen. Dazu gehörten Sprint, 800-Meter-Lauf, Weitsprung sowie Kugelstoßen oder Ballwurf. Für die Rollstuhlsportler*innen standen die Distanzen 75 Meter, 100 Meter, 200 Meter sowie Ballwurf auf dem Programm.

Sportliche Höchstleistungen und viele neue Eindrücke

Den Schüler*innen gelangen beim Bundesfinale zahlreiche persönliche Bestleistungen. So erreichte beispielsweise Lukas über 800 Meter die zweitschnellste Zeit von 2:33 Minuten. Während der Wettkampftage sammelten die Jugendlichen viele Eindrücke in Berlin und sahen bekannte Sehenswürdigkeiten wie das Brandenburger Tor, die Siegessäule und Schloss Bellevue.

„Für alle war es das erste Mal bei einem derartigen Großereignis. Die Tage waren zwar anstrengend, aber die vielen Eindrücke und Erlebnisse bleiben unvergesslich“, fasste das Betreuerteam um Anne Steines, Lars Ulbricht, Kathrin Meseth und Anke Aniol zusammen. Auch die Schüler*innen zeigten sich begeistert: „Ich habe viele neue Freunde gefunden“, sagte Yousef. Lukas resümierte, dass ihm vor allem die Momente mit den Teilnehmenden und die Disko in der Max-Schmeling-Halle in Erinnerung bleiben werden.

Nach Abschluss der Wettkämpfe unternahm das Team eine Stadttour durch die Berliner Innenstadt. Auf dem Programm standen dabei unter anderem der Reichstag und der Tränenpalast. Den Abschluss bildete die Siegerehrung aller Sportarten des Herbstfinales mit anschließender Party in der Max-Schmeling-Halle.

 

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Die Schüler*innen der LVR-Donatus-Schule sorgten beim Bundesfinale für zahlreiche persönliche Bestleistungen: Lukas (15 Jahre, Nr. 47) gelang über 800 Meter die zweitschnellste Zeit von 2:33 Minuten, Finnya (14 Jahre, stehend 4. v. r.) ein eindrucksvoller Zielsprint. Ali (12 Jahre, stehend 2. v. r.) ließ auf der Zielgeraden viele Konkurrenten hinter sich. Laurin (17 Jahre, Nr. 45) entschied alle seine Rollstuhlrennen für sich und Meliha (12 Jahre, stehend 3. v. l.) erreichte sehr gute Laufergebnisse. Bei den technischen Disziplinen überzeugte Yousef (16 Jahre, Nr. 41) im Weitsprung mit präzisen Absprüngen und Gina (15 Jahre, Nr. 43) mit weiten Sprüngen. Technisch stark zeigte sich Celine (17 Jahre, stehend 4. v. l.) beim Kugelstoßen und erreichte weite Stöße. Celine (13 Jahre, Nr. 50) sicherte der Mannschaft im Ballwurf mit einer hervorragenden Leistung zahlreiche Punkte. Disziplinübergreifend sammelte Fiona (14 Jahre, Nr. 48) die meisten Punkte für das Team. Abseits der Wettkämpfe war Marie (15 Jahre, kniend 1. v. l.) als Schülermentorin eine wertvolle Unterstützung, insbesondere indem sie den Rollstuhlfahrer*innen hilfreich zur Seite stand.
Foto: Anke Aniol
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Pressekontakt

Michael Sturmberg

Pressereferent
LVR-Dezernat Schulen, Inklusionsamt, Soziale Entschädigung

 

Über den LVR

Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) arbeitet als Kommunalverband mit rund 22.000 Beschäftigten für die 9,8 Millionen Menschen im Rheinland. Mit seinen 41 Schulen, zehn Kliniken, 20 Museen und Kultureinrichtungen, vier Jugendhilfeeinrichtungen, dem Landesjugendamt sowie dem Verbund WohnenPlusLeben erfüllt er Aufgaben, die rheinlandweit wahrgenommen werden. Der LVR ist Deutschlands größter Leistungsträger für Menschen mit Behinderungen und engagiert sich für Inklusion in allen Lebensbereichen. „Qualität für Menschen“ ist sein Leitgedanke.

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