Vortragsabend am 27. November zum Wandel von Psychiatriearchitektur
 
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20. November 2025 | Kultur

Psychiatrie und Anstaltsbau

Vortragsabend am 27. November zum Wandel von Psychiatriearchitektur
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Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleg*innen,

Bauten von psychiatrischen Kliniken sagen viel über die Gesellschaft aus, denn sie geben Auskunft über soziale Haltungen und kulturelle Deutungsmuster ihrer Zeit – von geschlossenen Versorgungssystemen bis hin zu offenen, therapieorientierten Raumkonzepten. Im Rahmen eines Vortragsabends im Haus 5 der LVR-Klinik Düren am Donnerstag, 27. November um 18 Uhr, geht es um die historischen Psychiatriearchitekturen sowie ihre Interpretation und Nachnutzung. Die Veranstaltung fragt danach, wie Anstaltsbauten die gesellschaftliche Sicht auf Psychiatrie spiegelten? Wie wandelten sich die Anstaltsbauten im Zusammenhang mit den gesellschaftlichen Reformprozessen?

Der Kaufmännische Direktor und Vorsitzende des Klinikvorstands der LVR-Klinik Düren, Frank Menzel, und Dr. Helmut Rönz, Leiter des LVR-Instituts für Landeskunde und Regionalgeschichte, führen zunächst in die Veranstaltung ein. Anschließend folgt ein Vortrag des Berliner Medizinhistorikers Prof. Dr. Thomas Beddies zum Thema „Heilen und Pflegen, Forschen und Lehren. Zum historischen Verhältnis von Psychiatrie und Anstaltsbau“. Die Veranstaltung schließt mit einer Führung durch Haus 5 der LVR-Klinik Düren mit Einblicken zu Nach- und Umnutzungskonzepten historischer Psychiatriearchitekturen.

Der Abend ist Teil der vom Landschaftsverband Rheinland organisierten Vortragsreihe „Psychiatrie und Gesellschaft“, die sich mit den Wechselwirkungen von Gesellschaft und Psychiatrie beschäftigt.

Interessierte sind herzlich zur Teilnahme eingeladen. Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird gebeten beim LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte: rheinische-geschichte@lvr.de

Mehr Informationen unter: www.lvr.de/psychiatriegeschichte

 

Birgit Ströter

Pressearbeit Kultur

 

Über den LVR

Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) arbeitet als Kommunalverband mit rund 22.000 Beschäftigten für die 9,7 Millionen Menschen im Rheinland. Mit seinen 41 Schulen, zehn Kliniken, 21 Museen und Kultureinrichtungen, vier Jugendhilfeeinrichtungen, dem Landesjugendamt sowie dem Verbund WohnenPlusLeben erfüllt er Aufgaben, die rheinlandweit wahrgenommen werden. Der LVR ist Deutschlands größter Leistungsträger für Menschen mit Behinderungen und engagiert sich für Inklusion in allen Lebensbereichen. „Qualität für Menschen“ ist sein Leitgedanke.

Die 13 kreisfreien Städte und die zwölf Kreise im Rheinland sowie die StädteRegion Aachen sind die Mitgliedskörperschaften des LVR. In der Landschaftsversammlung Rheinland gestalten gewählte Mitglieder aus den rheinischen Kommunen die Arbeit des Verbandes.