Einladung zur „Landeskunde am Abend“ / LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte stellt rheinische Familiennamen vor
 
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25. November 2025 | Kultur

Pütz, Schmitz oder Terstegen – rheinische Familiennamen im Blick

Einladung zur „Landeskunde am Abend“ / LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte stellt rheinische Familiennamen vor
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Bonn. / Köln. 25. November 2025. Schon die Bläck Fööss haben sie besungen, die typischen rheinischen Familiennamen, denn Familiennamen erzählen Geschichten. So reichen unsere heutigen Familiennamen mit ihren Wurzeln oftmals bis ins Mittelalter zurück und können dadurch helfen, historische Kultur, Mentalität und Lebensweise sowie regionalen Wortschatz zu entschlüsseln.

Das Rheinland ist eine besonders spannende Namenregion, denn sie ist nicht isoliert, sondern gemeinsam mit der Pfalz, Rheinhessen und dem Saarland zu betrachten. Die in diesem Gebiet verbreiteten Familiennamen unterscheiden sich durch politische und kulturelle Entwicklungen von anderen deutschsprachigen Regionen. Geprägt wurden sie unter anderem durch römische Stadtgründungen, unterschiedliche Konfessionen, den Weinbau sowie durch massive Einflüsse des Französischen und des Niederländischen. Zahlreiche Dialektgrenzen sorgen zusätzlich für große Vielfalt.

Das LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte in Bonn stellt am 2. Dezember um 17.30 Uhr im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Landeskunde am Abend“ ein neues Projekt zur Erforschung dieser Namenregion vor. Seit Oktober 2024 arbeiten Sprachwissenschaftler*innen des LVR-Instituts gemeinsam mit Kolleg*innen des Instituts für Geschichtliche Landeskunde Rheinland-Pfalz e. V. in Mainz an der Erstellung eines digitalen Rheinischen Familiennamenatlasses. Sie berichten über dessen Entstehung und Ziele.

Der Vortrag findet hybrid statt. Eine Teilnahme im LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte in Bonn, Endenicher Straße 133, 53115 Bonn, ist nach Anmeldung unter Veranstaltungen.ILR@lvr.de möglich. Die Zugangsdaten zur Online-Teilnahme via Zoom sind über die Webseite www.lvr.de/landeskunde-am-abend erreichbar.

 

Birgit Ströter

Pressearbeit Kultur

 

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Der Familienname Mertens geht auf den lateinischen Namen „Martinus“ zurück. Im Rheinland ist der Heilige Martin bekannter Vertreter dieses Namens.
Foto: Dagmar Hänel / LVR
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Über den LVR

Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) arbeitet als Kommunalverband mit rund 22.000 Beschäftigten für die 9,8 Millionen Menschen im Rheinland. Mit seinen 41 Schulen, zehn Kliniken, 20 Museen und Kultureinrichtungen, vier Jugendhilfeeinrichtungen, dem Landesjugendamt sowie dem Verbund WohnenPlusLeben erfüllt er Aufgaben, die rheinlandweit wahrgenommen werden. Der LVR ist Deutschlands größter Leistungsträger für Menschen mit Behinderungen und engagiert sich für Inklusion in allen Lebensbereichen. „Qualität für Menschen“ ist sein Leitgedanke.

Die 13 kreisfreien Städte und die zwölf Kreise im Rheinland sowie die StädteRegion Aachen sind die Mitgliedskörperschaften des LVR. In der Landschaftsversammlung Rheinland gestalten gewählte Mitglieder aus den rheinischen Kommunen die Arbeit des Verbandes.