LVR zeichnet drei junge Inklusionsprojekte mit dem Mitmän-Preis 2025 aus
 
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04. Dezember 2025 | Jugend

Und der Mitmän 2025 geht an…

LVR zeichnet drei junge Inklusionsprojekte mit dem Mitmän-Preis 2025 aus
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Die Preisträger*innen des Mitmän 2025 mit Anne Henk-Hollstein (2. v.l.) und Ursula Holtmann-Schnieder (3. v.r.). Foto: Uwe Weiser/LVR

Köln. 4. Dezember 2025. Am Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung (3. Dezember) hat der Landschaftsverband Rheinland (LVR) in seinem Kölner Landeshaus die gelebte Inklusion mit der Verleihung des Mitmän 2025 gefeiert. Mit dieser Auszeichnung würdigt der rheinische Kommunalverband junge Menschen bis 27 Jahre, die mit ihren Ideen und Initiativen für eine inklusive, offene und vielfältige Gesellschaft einstehen.

Die Preisträger*innen

Aus dem Kreis Düren, dem Rhein-Sieg-Kreis und dem Rheinisch-Bergischen Kreis wurden drei herausragende Projekte ausgezeichnet:

Den ersten Platz, dotiert mit 6.000 Euro, belegt der DPSG Stamm Kreuzritter Siersdorf (Aldenhoven, Kreis Düren) – für sein langjähriges inklusives Pfadfinder-Angebot, in dem Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung Gemeinschaft, Mitbestimmung und Erlebnisse teilen.

Die beiden mit jeweils 2.000 Euro dotierten Plätze gehen an

- die „Ideenschmiede“ des Wir für Inklusion e. V. (Meckenheim, Rhein-Sieg-Kreis) – ein Projekt, bei dem junge Erwachsene mit Behinderung aktiv ihren Sozialraum gestalten und inklusive Freizeit- und Begegnungsformate entwickeln

- und das Café Leichtsinn der Katholischen Jugendagentur LRO (Bergisch Gladbach, Rheinisch-Bergischer Kreis) – für ihren „Café-Leichtsinn-Song“, entstanden in einem inklusiven Musikworkshop, der zeigt, wie Teilhabe und Selbstermächtigung kreativ gelebt werden können.

In ihrer Laudatio betonte Anne Henk-Hollstein, Vorsitzende des Landschaftsausschusses, die Bedeutung des Engagements: „Alle drei Gruppen zeigen, was Mitmenschlichkeit ausmacht: Räume zu schaffen, in denen jede und jeder dazugehören kann, in denen Vielfalt eine Selbstverständlichkeit ist. Ihr Engagement ist ansteckend, inspirierend – und zeigt, dass eine inklusive Gesellschaft kein fernes Ideal ist, sondern jeden Tag Wirklichkeit werden kann.“

High Five mit LVR-Inklusionsbotschafter Mitmän. Foto: Uwe Weiser/LVR

Nach der Preisverleihung diskutierten die jungen Preisträger*innen in einer moderierten Talkrunde mit Ursula Holtmann-Schnieder, Vorsitzende des Landesjugendhilfeausschusses Rheinland, über ihre Erfahrungen, Herausforderungen und ihre Visionen für ein inklusiveres Rheinland.

Hintergrund zum Mitmän

Der Mitmän ist ein Förderpreis des LVR, der gezielt Projekte von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen auszeichnet, die das Rheinland inklusiver machen. Chancen auf den Preis haben Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, die sich mit besonders innovativen oder kreativen eigenen Ideen, persönlichem Engagement oder besonders ausdauernd für eine inklusive Gesellschaft einsetzen. In diesem Jahr durften zudem erstmalig auch die Träger, die die Projekte professionell oder ehrenamtlich begleiten, ihren engagierten Nachwuchs nominieren.

Der Preis ist mit insgesamt 10.000 Euro dotiert und kann – wie in diesem Jahr – auf mehrere Plätze aufgeteilt werden.

Namensgeber ist der „Mitmän“, das blaue, wuschelige LVR-Maskottchen mit großem Herz, das als Inklusions-Botschafter für Respekt, Solidarität, Toleranz und Humanität steht.

Mit dem Mitmän setzt sich der LVR für die engagierte Beteiligung junger Menschen an der Gestaltung einer inklusiven Gesellschaft ein. Die Auszeichnung bietet nicht nur finanzielle Unterstützung, sondern vor allem eine Plattform: Die Preisträger*innen erhalten eine erhöhte Sichtbarkeit, können ihre Projekte weiterentwickeln und andere Menschen inspirieren.

 

Weiterführende Informationen

 

Bilder zum Download

Die Preisträger*innen des Mitmän 2025 mit Anne Henk-Hollstein (2. v.l.) und Ursula Holtmann-Schnieder (3. v.r.).
Foto: Uwe Weiser/LVR
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Den ersten Platz belegt der DPSG Stamm Kreuzritter Siersdorf aus Aldenhoven im Kreis Düren, hier mit Anne Henk-Hollstein (links) und Ursula Holtmann-Schnieder (rechts).
Foto: Uwe Weiser
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Den geteilten zweitern Platz belegt die „Ideenschmiede“ des Wir für Inklusion e. V. aus Meckenheim im Rhein-Sieg-Kreis, hier mit Anne Henk-Hollstein (links) und Ursula Holtmann-Schnieder (rechts).
Foto: Uwe Weiser
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Ebenfalls den zweiten Platz belegt das Café Leichtsinn der Katholischen Jugendagentur LRO aus Bergisch Gladbach im Rheinisch-Bergischen Kreis, hier mit Anne Henk-Hollstein (links) und Ursula Holtmann-Schnieder (rechts).
Foto: Uwe Weiser
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High Five mit LVR-Inklusionsbotschafter Mitmän.
Foto: Uwe Weiser
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Pressekontakt

Till Döring

Pressereferent

LVR-Dezernat Kinder, Jugend und Familie

 

Über den LVR

Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) arbeitet als Kommunalverband mit rund 22.000 Beschäftigten für die 9,7 Millionen Menschen im Rheinland. Mit seinen 41 Schulen, zehn Kliniken, 21 Museen und Kultureinrichtungen, vier Jugendhilfeeinrichtungen, dem Landesjugendamt sowie dem Verbund WohnenPlusLeben erfüllt er Aufgaben, die rheinlandweit wahrgenommen werden. Der LVR ist Deutschlands größter Leistungsträger für Menschen mit Behinderungen und engagiert sich für Inklusion in allen Lebensbereichen. „Qualität für Menschen“ ist sein Leitgedanke.

Die 13 kreisfreien Städte und die zwölf Kreise im Rheinland sowie die StädteRegion Aachen sind die Mitgliedskörperschaften des LVR. In der Landschaftsversammlung Rheinland gestalten gewählte Mitglieder aus den rheinischen Kommunen die Arbeit des Verbandes.