Veranstaltung am 24./25. Februar 2026 in Herzogenrath zur prägenden Rolle der Braunkohle im Rheinland
 
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18. Februar 2026 | Kultur

Das vergessene Revier: Tagung rückt Geschichte der Braunkohle ins Licht

Veranstaltung am 24./25. Februar 2026 in Herzogenrath zur prägenden Rolle der Braunkohle im Rheinland
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Köln. / Herzogenrath. 18. Februar 2026. Kaum ein Wirtschaftszweig hat das Rheinland so stark geprägt wie die Braunkohle. Dennoch ist die Geschichte der Braunkohleförderung und des rheinischen Reviers in der historischen Forschung ein Randthema geblieben. Eine öffentliche Tagung am 24. und 25. Februar 2026 im Nell-Breuning-Haus, Wiesenstraße 17, in 52134 Herzogenrath, zu der der Landschaftsverband Rheinland (LVR) und weitere Kooperationspartner einladen, möchte das ändern.

Unter dem Titel „Das vergessene Revier? Die Geschichte der Braunkohlenförderung im Rheinischen Revier“ geht es um die Bedeutung der Braunkohle für Industrie, Politik und den Alltag der Menschen. Seit dem 19. Jahrhundert lieferte sie Energie für Fabriken und Kraftwerke, ihre Förderung veränderte Landschaften und führte zur Umsiedlung ganzer Orte. Gleichzeitig beeinflusste sie politische Entscheidungen – von der Weimarer Republik bis weit in die Zeit der Bundesrepublik hinein.

Die Veranstaltung beleuchtet diese Entwicklungen aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Themen sind unter anderem der Aufstieg großer Braunkohleunternehmen, der enge Zusammenhang von Energiegewinnung und Politik, die sozialen Folgen des Tagebaus sowie der Umgang mit Umwelt- und Landschaft. Zudem geht es um die Frage, wie die Braunkohle einen spezifischen Wirtschaftsraum etablierte und die regionalen Identitäten im Rheinischen Revier prägte.

Während der Tagung besteht das Angebot für Geschichts- und Heimatvereine, ihre Projekte und laufenden Forschungen zur Geschichte des „vergessenen Reviers“ in einem Meet & Greet vorzustellen.

Die Teilnahme an der Tagung ist kostenfrei. Interessierte sind herzlich eingeladen, auch zu einzelnen Programmpunkten. Um Anmeldung wird gebeten unter rheinische-geschichte@lvr.de

Veranstaltet wird die Tagung vom LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte, dem LVR-geSCHICHTEN-Team, der Landeszentrale für politische Bildung NRW und dem Nell-Breuning-Haus.

Das vollständige Programm ist online abrufbar: https://rheinische-geschichte.lvr.de

Pressekontakt

 

Birgit Ströter

Pressearbeit Kultur

 

Bilder zum Download

Ein Einweiser am Schaufelradbagger im Tagebau Hambach in den 1980-er Jahren.
Foto: Historisches Konzernarchiv RWE.
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In der Grube Sibylla posieren Arbeiter vor und auf dem Eimerkettenbagger.
Foto: Historisches Konzernarchiv RWE
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An der Sophienhöhe fanden 1978 erste Forstpflanzungsaktionen statt.
Foto: Historisches Konzernarchiv RWE.
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Über den LVR

Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) arbeitet als Kommunalverband mit rund 22.000 Beschäftigten für die 9,8 Millionen Menschen im Rheinland. Mit seinen 41 Schulen, zehn Kliniken, 20 Museen und Kultureinrichtungen, vier Jugendhilfeeinrichtungen, dem Landesjugendamt sowie dem Verbund WohnenPlusLeben erfüllt er Aufgaben, die rheinlandweit wahrgenommen werden. Der LVR ist Deutschlands größter Leistungsträger für Menschen mit Behinderungen und engagiert sich für Inklusion in allen Lebensbereichen. „Qualität für Menschen“ ist sein Leitgedanke.

Die 13 kreisfreien Städte und die zwölf Kreise im Rheinland sowie die StädteRegion Aachen sind die Mitgliedskörperschaften des LVR. In der Landschaftsversammlung Rheinland gestalten gewählte Mitglieder aus den rheinischen Kommunen die Arbeit des Verbandes.