Podcast „FabrikFunk“ der Industriemuseen von LVR und LWL geht in die zweite Runde
 
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04. März 2026 | Kultur

Von Blackouts und Body Positivity

Podcast „FabrikFunk“ der Industriemuseen von LVR und LWL geht in die zweite Runde
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Oberhausen. / Dortmund. 4. März 2026. Wie klappt die Energiewende? Wer bestimmt eigentlich Schönheitsideale? Wie bauen wir unsere Zukunft? Das sind aktuelle Fragen, mit denen sich die zweite Staffel des Podcasts „FabrikFunk“ beschäftigt. Die Industriemuseen der Landschaftsverbände Rheinland (LVR) und Westfalen-Lippe (LWL) starten am heutigen Mittwoch (4. März) die Neuauflage des Formats.

In der ersten Folge stehen passend zum Internationalen Frauentag weibliche Lebenswege im Mittelpunkt. Moderatorin Nadine Hadad spricht im LVR-Industriemuseum Textilfabrik Cromford in Ratingen mit der Journalistin Barbara Vorsamer darüber, was notwendig ist, damit eine Frau im Beruf erfolgreich sein kann und warum viele Frauen, die Bedeutendes geleistet haben, heute nicht mehr bekannt sind. Ein Beispiel dafür ist Sophie Brügelmann, die vor 200 Jahren die Textilfabrik leitete, heute wie damals aber kaum Erwähnung fand. Die Folge „Barbara Vorsamer: Wie werden Frauen sichtbarer?“ ist ab sofort auf der Internetseite https://fabrikfunk.de und auf allen gängigen Streaming-Plattformen zu hören.

Dr. Walter Hauser, Direktor des LVR-Industriemuseums, sieht in dem gemeinsamen Podcast-Format eine große Bereicherung im Vermittlungsangebot der Museen und sagt: „In der zweiten Staffel kommen auch Menschen in den Ausstellungen zu Wort: Schüler*innen, Kurator*innen und Guides stellen Fragen und geben Impulse. Mit dieser Neuerung werden ganz unterschiedliche Perspektiven auf die Themen möglich.“

„Mehr als 6.000 Menschen haben die Folgen der ersten Staffel unseres Podcasts gehört. Das bestärkt uns, den eingeschlagenen Weg weiter zu gehen. In unseren Sonderausstellungen beschäftigen wir uns stärker als früher mit Fragen, die für unsere Gesellschaft heute und morgen wichtig sind. FabrikFunk bietet eine tolle Möglichkeit, auch jenseits des Museumsbesuchs Menschen für diese Themen zu begeistern“, erklärt Dr. Kirsten Baumann, Direktorin der LWL-Museen für Industriekultur.

Die zweite Staffel umfasst insgesamt fünf Folgen, die an unterschiedlichen Orten und mit ganz unterschiedlichen Persönlichkeiten aufgenommen wurden. Ausgangspunkt ist jeweils eine Ausstellung. So spricht Melodie Michelberger im LWL-Museum Textilwerk in Bocholt, wo aktuell die Schau „Behind Beauty“ läuft, über Körperideale, die Macht der Schönheitsindustrie und Body Positivity. Die heutige Aktivistin fühlte sich als Kind zu dick und entwickelte eine Essstörung. Heute kämpft die ehemalige Moderedakteurin dafür, dass die Menschen jenseits der Schönheitsideale sichtbar werden. Im LVR-Industriemuseum Kraftwerk Ermen & Engels in Engelskirchen wurde eine im Wortsinn spannende Folge mit Dr. Eva-Maria Grommes aufgezeichnet. Die Wissenschaftlerin, bekannt auf Tiktok und Instagram unter dem Namen @energiewende.erklaert, bringt Klarheit in Fragen rund um Stromnetze, klärt über Dunkelflaute und Hellbrise auf und berichtet im Gespräch mit Nadine Hadad über die Wahrscheinlichkeit für einen großen Blackout in Deutschland.

Neue Folgen der Podcast-Reihe „Fabrikfunk“ erscheinen ab dem 4. März, alle 14 Tage, jeweils mittwochs.

Pressekontakt:

 

Birgit Ströter

Pressearbeit Kultur

 

Bild zum Download

Die Industriemuseen von LVR und LWL veröffentlichen die zweite Staffel "FabrikFunk".
Foto: LWL/Julia Gehrmann
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Über den LVR

Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) arbeitet als Kommunalverband mit rund 22.000 Beschäftigten für die 9,8 Millionen Menschen im Rheinland. Mit seinen 41 Schulen, zehn Kliniken, 20 Museen und Kultureinrichtungen, vier Jugendhilfeeinrichtungen, dem Landesjugendamt sowie dem Verbund WohnenPlusLeben erfüllt er Aufgaben, die rheinlandweit wahrgenommen werden. Der LVR ist Deutschlands größter Leistungsträger für Menschen mit Behinderungen und engagiert sich für Inklusion in allen Lebensbereichen. „Qualität für Menschen“ ist sein Leitgedanke.

Die 13 kreisfreien Städte und die zwölf Kreise im Rheinland sowie die StädteRegion Aachen sind die Mitgliedskörperschaften des LVR. In der Landschaftsversammlung Rheinland gestalten gewählte Mitglieder aus den rheinischen Kommunen die Arbeit des Verbandes.