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03. Juli 2017 | Kliniken+HPH
LVR-Klinik Mönchengladbach: Eine Klinik für eine Stadt
Neueröffnung des historischen Gebäudeteils „Haus B“ / Psychiatrische Pflichtversorgung für die gesamte Stadt Mönchengladbach ab 1. Juli 2017 / Modernes gemeindepsychiatrisches Behandlungszentrum / 9,7 Millionen Euro investiert

Mönchengladbach. 3. Juli 2017. Nach zweijähriger Umbauphase eröffnet heute die LVR-Klinik Mönchengladbach ihren historischen Gebäudeteil, das „Haus B“, wieder: kernsaniert und vollständig modernisiert. Mit der Sanierung werden in der psychiatrischen Fachklinik 40 Betten und 20 Tagesklinikplätze übernommen, die bislang noch bei der LVR-Klinik Viersen angesiedelt waren. Damit gilt der Versorgungsauftrag der LVR-Klinik ab dem 1. Juli 2017 für die ganze Stadt Mönchengladbach. Parallel dazu werden neue Behandlungsstrukturen aufgebaut. Im Fokus steht die lebensphasenbezogene Behandlung der Patientinnen und Patienten. Der Endpunkt der Bauarbeiten und der Start in eine neue Entwicklungsphase wurden heute mit zahlreichen Gästen feiert.

Mit der Fertigstellung von Haus B kommt nach 45 Jahren etwas zum Abschluss, was bei der Gründung der Klinik in den 70erJahren begonnen wurde: Nämlich eine Klinik als gemeindepsychiatrisches Behandlungszentrum für die Stadt Mönchengladbach auszubauen. „Die Klinik hatte den Auftrag in der Stadt Strukturen zu entwickeln, um die bestmögliche Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen innerhalb der Stadt anbieten zu können. Entstanden ist eine gemeindepsychiatrisch ausgerichtete Klinik, die sich als Impulsgeber für die Stadt und als tragender Pfeiler des Gemeindepsychiatrischen Verbundes versteht. Der Aspekt der gemeinsamen Versorgung der Menschen in der Stadt ist uns sehr wichtig“, erklärt der Ärztliche Direktor Dr. Stephan Rinckens. „Stadt und Klinik werden sich in Zukunft noch enger abstimmen und verzahnen“, stellt er in Aussicht.

Mit insgesamt 170 Betten und 56 Tagesklinikplätzen ist die LVR-Klinik Mönchengladbach nun für die 260.000 Bürgerinnen und Bürger zuständig. Das sind 60.000 mehr als bisher. Diese Ausweitung wurde als Chance verstanden, bestehende Behandlungsstrukturen zu überdenken und anzupassen. Statt diagnosebezogener Stationen soll nun ein lebensphasenbezogenes Konzept ermöglichen, sich noch besser auf die Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten in ihrer jeweiligen Lebensphase einzustellen. Neben weiterhin bestehenden spezifischen Angeboten, wie der Station für Sucht- und Abhängigkeitserkrankungen oder der Station für Demenzerkrankungen gibt es vier Stationen, auf denen Menschen jeweils im Alter von 18 bis 30 Jahren, 30 bis 45 Jahren, 45 bis 60 Jahren sowie ab 60 Jahren behandelt werden. „Die Rollen in der Gesellschaft, im Beruf, in der Familie und die Beziehungen sind in den Lebensphasen unterschiedlich. Außerdem unterscheiden sich auch Krankheitsbilder im Laufe eines Lebens. Wir tragen diesen Lebenssituationen mit entsprechend darauf abgestimmten Behandlungskonzepten Rechnung“, erläutert Dr. Rinckens für die LVR-Klinik Mönchengladbach.

Stimmen zur Neueröffnung von Haus B

LVR-Dezernentin Klinikverbund und Verbund Heilpädagogischer Hilfen, Martina Wenzel-Jankowski: „Der LVR stellt sich seiner Verantwortung als Krankenhausträger und wir sind einem sorgsamen Umgang mit den kommunalen Finanzen verpflichtet. Die hier investierten 9,7 Millionen Euro sind gut investiertes Geld, denn gute räumliche Verhältnisse bieten die Möglichkeit, auch seelisch zu gesunden. Wir freuen uns, dass nunmehr die Pflichtversorgung für die ganze Stadt Mönchengladbach durch eine Klinik garantiert wird.“

Monika Berten (SPD, Stadt Mönchengladbach), Vorsitzende des zuständigen Krankenhausausschusses 3: „Die Fertigstellung von Haus B markiert einen Meilenstein in der Entwicklung der Klinik. Zukünftig wird es möglich sein, mit den gemeindepsychiatrischen Einrichtungen noch enger zusammenzuarbeiten.“

Meilensteine der LVR-Klinik Mönchengladbach

1884 Bau des Städtischen Krankenhauses Rheydt (rot angestrichener Teil des Altbaues)

1904 Ausbau des Krankenhauses (gelb angestrichener Teil des Altbaus)

1967 Umzug des städtischen Krankenhauses in den Neubau am Stadtrand, das heutige Elisabeth-Krankenhaus

1969 Landschaftsverband Rheinland eröffnet im heutigen Haus H eine Ambulanz sowie eine Tag- und Nachtklinik

1972 Landschaftsverband Rheinland kauft das gesamte Gelände und eröffnet eine psychiatrische Klinik mit Pflichtversorgungsauftrag für die damalige Stadt Rheydt

70er und 80erJahre Entwicklung eines der führenden Modelle gemeindepsychiatrischer Versorgung in der damaligen Bundesrepublik

2005 Neubau, Haus A, wird fertiggestellt und bezogen

2011 Unterschrift einer Kooperationsvereinbarung zur Gründung eines Gemeindepsychiatrischen Verbundes (GPV) in Mönchengladbach. Die Basis hierfür bildete das LVR-geförderte Projekt (2007-2009) zu den Merkmalen einer gelungenen Verbundkooperation. Mittlerweile besteht der GPV aus 21 Mönchengladbacher Organisationen.

2013 Neue Allgemeinpsychiatrische Station mit einem soziotherapeutischen Schwerpunkt eröffnet

2014 Tagesklinisches Zentrum Gartenstraße eröffnet

Mai 2015 Beginn der Sanierungsmaßnahmen am Haus B

1. Juli 2017 Pflichtversorgung der Bürgerinnen und Bürger der ganzen Stadt Mönchengladbachs

3. Juli 2017 Eröffnung des Hauses B

Ansprechpartnerin für redaktionelle Rückfragen:

Katharina Landorff
LVR-Kommunikation
Landschaftsverband Rheinland
Telefon: 0221 809-2527
E-Mail: katharina.landorff@lvr.de

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Vier Frauen und drei Männer mit einem Blumenstrauß Neueröffnung des Hauses B der LVR-Klinik Mönchengladbach, Dorothee Enbergs (Kaufmännische Direktorin der LVR-Klink Mönchengladbach), Monika Berten (Vorsitzende des Krankenhausausschusses 3), Hans Wilhelm Reiners (Oberbürgermeister Mönchengladbach), Martina Wenzel-Jankowski (LVR-Dezernentin Klinikverbund und Verbund Heilpädagogischer Hilfen), Jochen Möller (Pflegedirektor LVR-Klinik Mönchengladbach), Kerstin Gierse (Architektin), Dr. Stephan Rinckens (Ärtzlicher Direktor der LVR-Klinik Mönchengladbach). Foto: Guido Schiefer/LVR
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Über den LVR:

Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) arbeitet als Kommunalverband mit rund 21.000 Beschäftigten für die 9,7 Millionen Menschen im Rheinland. Mit seinen 41 Schulen, zehn Kliniken, 20 Museen und Kultureinrichtungen, vier Jugendhilfeeinrichtungen, dem Landesjugendamt sowie dem Verbund Heilpädagogischer Hilfen erfüllt er Aufgaben, die rheinlandweit wahrgenommen werden. Der LVR ist Deutschlands größter Leistungsträger für Menschen mit Behinderungen und engagiert sich für Inklusion in allen Lebensbereichen. „Qualität für Menschen“ ist sein Leitgedanke.

Die 13 kreisfreien Städte und die zwölf Kreise im Rheinland sowie die StädteRegion Aachen sind die Mitgliedskörperschaften des LVR. In der Landschaftsversammlung Rheinland gestalten gewählte Mitglieder aus den rheinischen Kommunen die Arbeit des Verbandes.

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