Sollte diese E-Mail nicht richtig dargestellt werden, klicken Sie bitte hier.
Bildtext
 
 
 
06. Februar 2018 | Kultur
Marktplatz als Lebensader
Künftiges LVR-Niederrheinmuseum Wesel begrüßt Gäste mit einem Großpanorama

Wesel, 6. Februar 2018. Wenn am 18. März im künftigen LVR-Niederrhein-Museum die Ausstellung „Wesel und die Niederrheinlande. Schätze, die Geschichte(n) erzählen" eröffnet wird (bis 14. Oktober 2018), stehen die Gäste bereits am Eingang einem zentralen Exponat der Ausstellung gegenüber: Es ist etwa vier Meter hoch und über zwölf Meter lang. Und schon wegen dieser stattlichen Ausmaße liegt der Gedanke an eine Zeitmaschine nicht ganz fern. Und tatsächlich finden sich die Betrachterinnen und Betrachter des Großpanoramas auf dem Großen Markt zu Wesel im 16. Jahrhundert wieder – der Lebensader der Stadt. Zu sehen sind die prächtigen Fassaden der Häuser reicher Bürgerinnen und Bürger. Oder das Rathaus mit seiner Fassade nach Vorbildern aus Flandern und Brabant. Den Platz beherrscht jedoch die mächtige Willibrordkirche. Sie hat im frühen 16. Jahrhundert mit fünf Kirchenschiffen gerade ihren größten Ausbau erreicht: die letzte Blüte des gotischen Sakralbaus am Niederrhein. Die Abbildung des Marktes ist historisch belegt – so etwa sah es im 16. Jahrhundert aus.

„Ebenso nach historischem Vorbild sind die Figuren, die zu sehen sind. Belebt wird der Markt durch die Menschen – einfache Bedienstete, Bauern, Mägde und Knechte, mächtige Politiker oder die Geistlichkeit: Ein buntes Treiben, in das man eintauchen möchte“, so Museumsdirektor Dr. Veit Veltzke. „Und wer genauer hinschaut, erkennt, dass einige der Frauen und Männer bekannte Gesichter haben: Bürgerinnen und Bürger der Gegenwart aus Wesel haben hier Patin und Pate gestanden.“

Dieses und viele weitere Exponate werden in der dann eröffneten Ausstellung „Schätze, die Geschichte(n) erzählen“ im künftigen LVR-Niederrheinmuseum Wesel ab dem 18. März gezeigt.

Bild zum Download
Grafiker Manfred Nondorf, Museumsdirektor Dr. Veit Veltzke, Ludwig Maritzen, der für das Panorama als Dr. Konrad Heresbach Pate gestanden hat, und die Brüder Claus und Frank sowie Sohn Conrad Diessenbacher haben über ein Jahr lang an der Entwicklung und Umsetzung des Großpanoramas gearbeitet. Foto: Birgit Ströter / LVR
Download Download Bild (JPG, 9,15 MB)

Pressekontakt:

Birgit Ströter
LVR-Fachbereich Kommunikation
Tel 0221 809-7711
Mail birgit.stroeter@lvr.de

++++++
Aktuelle Informationen des LVR zum Coronavirus finden Sie auf unserer Sonderseite www.lvr.de/corona
++++++

Über den LVR:

Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) arbeitet als Kommunalverband mit rund 20.000 Beschäftigten für die 9,7 Millionen Menschen im Rheinland. Mit seinen 41 Schulen, zehn Kliniken, 20 Museen und Kultureinrichtungen, vier Jugendhilfeeinrichtungen, dem Landesjugendamt sowie dem Verbund Heilpädagogischer Hilfen erfüllt er Aufgaben, die rheinlandweit wahrgenommen werden. Der LVR ist Deutschlands größter Leistungsträger für Menschen mit Behinderungen und engagiert sich für Inklusion in allen Lebensbereichen. „Qualität für Menschen“ ist sein Leitgedanke.

Die 13 kreisfreien Städte und die zwölf Kreise im Rheinland sowie die StädteRegion Aachen sind die Mitgliedskörperschaften des LVR. In der Landschaftsversammlung Rheinland gestalten gewählte Mitglieder aus den rheinischen Kommunen die Arbeit des Verbandes.

Ihr Profil / Abmeldung
Wir senden Ihnen E-Mails nur mit Ihrem Einverständnis zu. Hier können Sie Ihr Abonnement verwalten:
Profil bearbeiten
Abonnement beenden
Impressum
Landschaftsverband Rheinland
Fachbereich Kommunikation
Leitung: Christine Bayer
50663 Köln
presse@lvr.de
www.lvr.de
© 2021 Landschaftsverband Rheinland (LVR)