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08. März 2018 | Kultur
Prominenter Archäologe startet das Kulturerbejahr im Rheinland
Matthias Wemhoff beleuchtet im LVR-LandesMuseum Bonn die geplante bundesweite Sonderausstellung / Gemeinsame Vortragsreihe von Landesmuseum und Bodendenkmalpflege

Bonn. 8. März 2018. Prof. Dr. Matthias Wemhoff, als archäologischer Moderator in der ZDF-Sendereihe „Terra X“ einer der bekanntesten heutigen Altertumsforscher in Deutschland, eröffnet am 14. März im LVR-LandesMuseum Bonn eine Veranstaltungsreihe aus Anlass des Europäischen Kulturerbejahres 2018. Wemhoff, Direktor des Museums für Vor- und Frühgeschichte Berlin und Landesarchäologe der Bundeshauptstadt, skizziert die unter seiner Leitung ausgearbeitete bundesweite Ausstellung „Bewegte Zeiten. Archäologie in Deutschland“, die vom 21. September 2018 bis zum 6. Januar 2019 im Martin-Gropius-Bau in Berlin aus Anlass des Kulturerbejahres stattfindet. Veranstalter sind das von ihm geleitete Museum und der Verband der Landesarchäologen in Deutschland. Die rheinische Archäologie ist mit bedeutenden Funden vertreten, allen voran der vergoldete Spangenhelm des fränkischen „Herrn von Morken“ (600 n. Chr.).

2018 ist Europäisches Kulturerbejahr – European Cultural Heritage Year (ECHY). Ausgerufen von der Europäischen Kommission soll dieses Themenjahr dazu beitragen, unser kulturelles Erbe neu zu entdecken und so unsere gemeinsame europäische Geschichte auch bei uns zu Hause aufzuspüren. Unter dem Motto SHARING HERITAGE stehen die gemeinsamen historischen Wurzeln und zugleich die kulturelle Vielfalt des Kontinents im Fokus des Europäischen Jahrs des kulturellen Erbes.

Das Kulturerbejahr richtet den Blick auf Austauschprozesse und auf Beziehungen innerhalb Europas. Unter dem Motto „sharing heritage“ wird das reiche kulturelle Erbe Europas in unterschiedlichen Projekten präsentiert und neu erschlossen. „Bewegte Zeiten. Archäologie in Deutschland“ ist das Leitprojekt im Themenfeld „Austausch und Bewegung“. Ziel der Ausstellung ist es, über die Exponate den Bezug unserer kulturellen Vergangenheit zur heutigen Zeit zu herzustellen und zu verdeutlichen, dass schon vor mehreren tausend Jahren die Grundlagen eines gemeinsamen Europas gelegt wurden, aus denen ein einzigartiges kulturelles Netzwerk entstand, das uns bis heute prägt.

Im Laufe des Jahres laden das LVR-LandesMuseum und das LVR-Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland zu fünf weiteren Vorträgen ein, in denen archäologische Funde und Forschungen von europäischer Bedeutung vorgestellt werden. Als nächstes folgt am 18.4. eine Präsentation von Prof. Dr. Gerd-Christian Weniger, Direktor des Neanderthal-Museums in Mettmann, unter dem Titel „Neanderthaler und das eiszeitliche Kulturerbe Europas“. Weitere Termine: 17.5.: Prof. Dr. Eckhard Deschler-Erb, Köln, „Rom am Niederrhein. Mediterranes Leben vor 2000 Jahren“; 12.9.: Prof. Dr. Sabine Hornung, Saarbrücken, „Von Innovationen, Migrationen und Eroberern – das Rheinland zwischen Kelten, Germanen und Iulius Caesars Gallischem Krieg“; 7.11.: Prof. Dr. Silvane Scharl, Köln, „Die Axt im Walde? – die ältesten bäuerlichen Gesellschaften Europas“; 12.12.: Dr. Elke Nieveler, Bonn, „Das Frankenreich – Drehscheibe in Westeuropa“.

Weitere Informationen: www.bodendenkmalpflege.lvr.de

Bewegte Zeiten. Archäologie in Deutschland, Vortrag von Prof. Dr. Matthias Wemhoff am Mittwoch, 14. März 2018, 20 Uhr im LVR-LandesMuseum Bonn, Vortragssaal. Eintritt frei.

Pressekontakt:

Uwe Steinkrüger
LVR-Amt für Bodendenkmalpflege
Tel. 02 28 - 126

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Prof. Dr. Matthias Wemhoff, Direktor des Museums für Vor- und Frühgeschichte, Foto: Staatliche Museen zu Berlin, Achim Kleuker
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Feuervergoldeter Spangenhelm des Herrn von Morken (600 n.Chr.) Foto: LVR-LandesMuseum Bonn, Jürgen Vogel
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Aktuelle Informationen des LVR zum Coronavirus finden Sie auf unserer Sonderseite www.lvr.de/corona
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Über den LVR:

Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) arbeitet als Kommunalverband mit rund 21.000 Beschäftigten für die 9,7 Millionen Menschen im Rheinland. Mit seinen 41 Schulen, zehn Kliniken, 20 Museen und Kultureinrichtungen, vier Jugendhilfeeinrichtungen, dem Landesjugendamt sowie dem Verbund Heilpädagogischer Hilfen erfüllt er Aufgaben, die rheinlandweit wahrgenommen werden. Der LVR ist Deutschlands größter Leistungsträger für Menschen mit Behinderungen und engagiert sich für Inklusion in allen Lebensbereichen. „Qualität für Menschen“ ist sein Leitgedanke.

Die 13 kreisfreien Städte und die zwölf Kreise im Rheinland sowie die StädteRegion Aachen sind die Mitgliedskörperschaften des LVR. In der Landschaftsversammlung Rheinland gestalten gewählte Mitglieder aus den rheinischen Kommunen die Arbeit des Verbandes.

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