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27. Juni 2018 | Kultur
Reduzierung von Barrieren
LVR-Freilichtmuseum Kommern präsentiert Umbaumaßnahmen in einer Feierstunde

Mechernich-Kommern. 27. Juni 2018. Zufriedene Gesichter im LVR-Freilichtmuseum Kommern: Eine der größten Baumaßnahmen zur Reduzierung von Barrieren der letzten Jahre wurde heute feierlich vorgestellt. Im Beisein von Frank Boss MdL, Vorsitzender des Bauausschusses, der LVR-Dezernentin Kultur und Landschaftliche Kulturpflege, Milena Karabaic, LVR-Dezernent für Gebäude- und Liegenschaftsmanagement, Umwelt, Energie, RBB, Detlef Althoff moderierte Museumsleiter Dr. Josef Mangold die Feierstunde. „Ich freue mich sehr, dass das LVR-Freilichtmuseum Kommern als Pilotprojekt ausgewählt wurde, da es bereits vorbildlich ist, was Hilfen für Menschen mit Behinderungen angeht: So sind einzelne Fachwerkhäuser mit Tastmodellen ausgestattet, Flyer liegen in Leichter Sprache aus, in der Gastronomie findet man Braille-Speisekarten und die Audio-Guides sind auch mit Videofunktion zur Übersetzung in Gebärdensprache erhältlich“, begrüßte Frank Boss die Gäste.

„Das Museumsgelände mit mittlerweile über 100 Hektar sowie dem dazugehörigen Wegenetz mit der historischen Kopfsteinpflasterung stellen eine besondere Herausforderung dar“, machte Baudezernent Althoff klar. „Es konnte ein 2,4 Kilometer langer Rundweg geschaffen werden, der in alle Baugruppen sowie zum Museumsplatz führt und dabei an keiner Stelle eine Steigung von mehr als sechs Prozent aufweist. Die barrierefreien WC-Anlagen bieten einen weiteren Service.“

Einige andere Baumaßnahmen tragen weiter zur Barrierereduzierung bei: „Neben Glas- oder Stufenmarkierungen und Beschilderungen sind wir besonders stolz auf unsere geglätteten historischen Pflasterwege. Dabei wurden die Steine herausgenommen, oben geglättet und im Pflasterverband wieder verlegt. Die Wege sind nun nicht nur mit Rollstühlen gut zu befahren, sondern auch für Buggys oder Bollerwagen.“, freute sich Josef Mangold.

Jährlich besuchen weit über 200.000 Menschen das LVR-Freilichtmuseums Kommern, darunter viele gehbehinderte Menschen, Familien mit Kinderwagen oder Menschen mit Sinnesbeeinträchtigungen. Sie werden sich ganz besonders über die umfangreichen Veränderungen im Museum freuen.

Pressekontakt:

Birgit Ströter
LVR-Fachbereich Kommunikation
Tel. 02 21 – 809 – 77 11

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Über den LVR:

Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) arbeitet als Kommunalverband mit rund 20.000 Beschäftigten für die 9,7 Millionen Menschen im Rheinland. Mit seinen 41 Schulen, zehn Kliniken, 20 Museen und Kultureinrichtungen, vier Jugendhilfeeinrichtungen, dem Landesjugendamt sowie dem Verbund Heilpädagogischer Hilfen erfüllt er Aufgaben, die rheinlandweit wahrgenommen werden. Der LVR ist Deutschlands größter Leistungsträger für Menschen mit Behinderungen und engagiert sich für Inklusion in allen Lebensbereichen. „Qualität für Menschen“ ist sein Leitgedanke.

Die 13 kreisfreien Städte und die zwölf Kreise im Rheinland sowie die StädteRegion Aachen sind die Mitgliedskörperschaften des LVR. In der Landschaftsversammlung Rheinland gestalten gewählte Mitglieder aus den rheinischen Kommunen die Arbeit des Verbandes.

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