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30. Januar 2019 | Kultur
Von Wilhelm nach Weimar
LVR-Niederrheinmuseum Wesel beleuchtet die Geschichte zwischen 1888 und 1926

Wesel. 30. Januar 2019. „Von Wilhelm nach Weimar“ lautet der Titel einer Ausstellung, die das LVR-Niederrheinmuseum Wesel ab dem 3. Februar 2019 zeigt. Sie beginnt mit einem Blick auf die Spätzeit des monarchischen Preußen im Rheinland und endet mit der Konsolidierung der wirtschaftlichen und politischen Verhältnisse in der Weimarer Republik in der Mitte der 1920er Jahre.

In der Regierungszeit Wilhelms II. (1888-1918) trafen traditionelle Herrschaftsvorstellungen mit politischen Neuorientierungen und grundlegenden Strukturwandlungen in Wirtschaft und Gesellschaft zusammen. Das Rheinland bildete neben der Reichshauptstadt dabei einen der bedeutendsten Kernräume von Industrialisierung, Urbanisierung, politischem Katholizismus und Arbeiterbewegung, wie auch der künstlerischen Moderne. Die Ausstellung untersucht inwieweit Entwicklungen aus der Kaiserzeit über die Revolution und den Wechsel der Regierungsform hinweg in der Republik ihre Fortsetzung fanden, wo es Brüche gab und welche Neuanfänge begonnen wurden.

Die Ausstellung stellt ein Verbindungsglied zwischen zwei großen Ausstellungskooperationen des Landschaftsverbands Rheinland dar. Bereits 2014 initiierte der LVR ein großes Verbundprojekt, das sich unter dem Titel „1914 - Mitten in Europa. Das Rheinland und der Erste Weltkrieg“ mit den Auswirkungen der „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“ beschäftigte.

Anlässlich des Epochenjahres 1919 wird ein weiteres Verbundprojekt vom Land Nordrhein-Westfalen gemeinsam mit den Landschaftsverbänden Rheinland und Westfalen-Lippe durchgeführt. Sein Titel „Bauhaus 100 im Westen“ knüpft an die Entstehung der legendären Bildungsstätte für Architektur, Kunst und Design an, die im selben Jahr wie die erste deutsche Demokratie in Weimar entstand.

Die Ausstellung „Von Wilhelm nach Weimar“ widmet sich der Kultur-, Sozial- und politischen Geschichte in den fast vierzig Jahren zwischen 1888 und 1926 und stellt die Kontinuitäten und entscheidenden Weichenstellungen in dieser Zeit heraus.

Die Ausstellung ist vom 3. Februar bis zum 30. Juni 2019 im LVR-Niederrheinmuseum Wesel zu sehen.

Nach den NRW-Sommerferien 2019 wird eine Wanderausstellung angeboten, die von Schulen, Museen, Heimat- und Geschichtsvereinen etc ausgeliehen werden kann. Die Inhalte der Ausstellung werden insbesondere die kommenden „Jahrestage“ der Weimarer Republik wie Ruhraufstand 1920, Ruhrbesetzung 1923, Ende der Besatzungszeit 1926 etc. zum Gegenstand haben und so als Begleitung zum Schulunterricht oder zu lokalen Veranstaltungen dienen.

„Von Wilhelm nach Weimar – Zwischen Monarchie und Republik“ ist Teil des Bauhaus-Jubiläums in NRW. "100 jahre bauhaus im westen" ist ein Projekt des NRW-Ministeriums für Kultur und Wissenschaft und der Landschaftsverbände Rheinland und Westfalen-Lippe. Schirmherrin ist Isabel Pfeiffer-Poensgen, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.

www.bauhaus100-im-westen.de

Pressekontakt:

Birgit Ströter
LVR-Fachbereich Kommunikation
Tel. 02 21 / 809 – 7711

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Über den LVR:

Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) arbeitet als Kommunalverband mit rund 21.000 Beschäftigten für die 9,7 Millionen Menschen im Rheinland. Mit seinen 41 Schulen, zehn Kliniken, 20 Museen und Kultureinrichtungen, vier Jugendhilfeeinrichtungen, dem Landesjugendamt sowie dem Verbund Heilpädagogischer Hilfen erfüllt er Aufgaben, die rheinlandweit wahrgenommen werden. Der LVR ist Deutschlands größter Leistungsträger für Menschen mit Behinderungen und engagiert sich für Inklusion in allen Lebensbereichen. „Qualität für Menschen“ ist sein Leitgedanke.

Die 13 kreisfreien Städte und die zwölf Kreise im Rheinland sowie die StädteRegion Aachen sind die Mitgliedskörperschaften des LVR. In der Landschaftsversammlung Rheinland gestalten gewählte Mitglieder aus den rheinischen Kommunen die Arbeit des Verbandes.

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