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18. März 2019 | Kultur
Digitalisierung historischer Zeitungen
Einladung zum Pressetermin: Stadtarchiv Krefeld startet Teilnahme am Landesförderprogramm

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

historische Zeitungen haben als bedeutende Quellen zur Regional- und Ortsgeschichte einen hohen kulturhistorischen Wert. Allerdings sind sie oft schwer zugänglich und aufgrund des minderwertigen Trägermaterials stark von Papierzerfall bedroht. Viele Druckausgaben weisen wegen häufiger Benutzung bereits Schäden auf.

Auf Initiative der Universitäts- und Landesbibliothek (ULB) Bonn wurde in enger Abstimmung mit dem LVR-Archivberatungs- und Fortbildungszentrum (LVR-AFZ) das Konzept für ein Landesprogramm zur Digitalisierung historischer Zeitungen angestoßen. Ziel der vom Land geförderten Maßnahme ist es, das gesamte Spektrum aus Archiven und Bibliotheken in NRW über das kostenfreie Zeitungsportal „zeit.punktNRW“ im Internet verfügbar zu machen.

Für die erste Projektphase bis 2019 wurden unter anderen der Crefelder Anzeiger und das Wochenblatt aus dem Stadtarchiv Krefeld ausgewählt. Digitalisiert werden zunächst verfilmte Zeitungsbestände der Jahrgänge 1807 bis 1861. Das AFZ des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR), das rund 580 Archive im Rheinland betreut, übernimmt die Digitalisierungsarbeiten mit seinem Reprografie-Team in Pulheim-Brauweiler unter Einsatz modernster Scantechnik.

Zur Übergabe der Mikrofilme durch die Stadt Krefeld an den LVR laden wir Sie herzlich ein

am Donnerstag, 21. März 2019,
um 11 Uhr,
im Stadtarchiv Krefeld, Girmesgath 120, 47803 Krefeld.

Das Digitalisierungskonzept und die historischen Zeitungsbestände werden von Heike Bartel-Heuwinkel, M.A., LVR-AFZ, Annika Fiestelmann Reprografie im LVR-AFZ, Dr. Olaf Richter, Leiter des Stadtarchivs Krefeld, und Dr. Christoph Moß, Stadtarchiv Krefeld, vorgestellt.

Wir freuen uns über Ihr Interesse.

Mit freundlichen Grüßen

Birgit Ströter
LVR-Fachbereich Kommunikation
Telefon 02 21 / 8 09 77 11

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Aktuelle Informationen des LVR zum Coronavirus finden Sie auf unserer Sonderseite www.lvr.de/corona
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Über den LVR:

Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) arbeitet als Kommunalverband mit rund 20.000 Beschäftigten für die 9,7 Millionen Menschen im Rheinland. Mit seinen 41 Schulen, zehn Kliniken, 20 Museen und Kultureinrichtungen, vier Jugendhilfeeinrichtungen, dem Landesjugendamt sowie dem Verbund Heilpädagogischer Hilfen erfüllt er Aufgaben, die rheinlandweit wahrgenommen werden. Der LVR ist Deutschlands größter Leistungsträger für Menschen mit Behinderungen und engagiert sich für Inklusion in allen Lebensbereichen. „Qualität für Menschen“ ist sein Leitgedanke.

Die 13 kreisfreien Städte und die zwölf Kreise im Rheinland sowie die StädteRegion Aachen sind die Mitgliedskörperschaften des LVR. In der Landschaftsversammlung Rheinland gestalten gewählte Mitglieder aus den rheinischen Kommunen die Arbeit des Verbandes.

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