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30. September 2019
Provenienzforschung in NRW
LVR präsentiert Informationen und Empfehlungen zum Umgang mit der Herkunftsforschung zu Kulturgütern in Museen

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

woher stammen die Objekte in den Museumssammlungen, Bibliotheken, Archiven, im Handel oder in Privatbesitz? Wie wurden sie hergestellt, wann, wo und von wem auf welche Art genutzt, verschenkt, gehandelt oder auch entzogen und geraubt? Solchen Fragen geht die Provenienzforschung nach. Die Herkunftsforschung – insbesondere zu Besitzerwechseln im Zeitraum von 1933 bis 1945 und die Suche nach NS-verfolgungsbedingt entzogenen Kulturgütern – ist eine Kernaufgabe in Museen.

Die LVR-Museumsberatung hat sich in Kooperation mit dem LWL-Museumsamt für Westfalen im Rahmen des zweijährigen Projekts „Provenienzforschung in NRW“ intensiv mit einer Empfehlung für eine systematische, flächendeckende und nachhaltige Provenienzforschung in NRW beschäftigt. Die Projektergebnisse – neben den Empfehlungen zu einer zukünftig optimierten Provenienzforschung in NRW sind das praktische Arbeitshilfen für Museumsmitarbeitende – basieren unter anderem auf einer Befragung von mehr als 1.000 Museen in NRW und werden bei einer Fachveranstaltung vorgestellt. Mehr als 120 Fachleute aus dem gesamten Bundesgebiet haben sich bereits zu der Veranstaltung angemeldet

am Mittwoch, 9. Oktober 2019,
um 17.30 Uhr,
im Goethe-Museum Düsseldorf, Jacobistraße 2, Festsaal, 2. Obergeschoss, 40211 Düsseldorf.

Nach der Begrüßung durch Hans-Georg Lohe, Kulturdezernent der Stadt Düsseldorf, Milena Karabaic, LVR-Dezernentin Kultur und Landschaftliche Kulturpflege und Guido Kohlenbach, Leiter LVR-Fachbereich Regionale Kulturarbeit, Museumsberatung, wird das Projekt präsentiert. Anschließend findet eine Podiumsdiskussion unter der Überschrift „Erkenntnisse und Perspektiven“ mit Vertreterinnen und Vertretern der Fachdisziplin, aus Museen sowie Kulturverwaltung statt.

Hinweis für Redaktionen: Sie sind herzlich zur Teilnahme eingeladen. Gerne unterstützen wir Sie auch bei der Vermittlung von Gesprächspartnerinnen und -partnern im Vorfeld, während oder nach der Tagung. Bitte melden Sie sich dazu an: birgit.stroeter@lvr.de, Tel. 02 21 – 809 – 77 11.

Wir freuen uns über Ihr Interesse.

Mit freundlichen Grüßen

Birgit Ströter
LVR-Fachbereich Kommunikation
Tel. 02 21 – 809 – 77 11

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Aktuelle Informationen des LVR zum Coronavirus finden Sie auf unserer Sonderseite www.lvr.de/corona
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Über den LVR:

Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) arbeitet als Kommunalverband mit rund 20.000 Beschäftigten für die 9,7 Millionen Menschen im Rheinland. Mit seinen 41 Schulen, zehn Kliniken, 20 Museen und Kultureinrichtungen, vier Jugendhilfeeinrichtungen, dem Landesjugendamt sowie dem Verbund Heilpädagogischer Hilfen erfüllt er Aufgaben, die rheinlandweit wahrgenommen werden. Der LVR ist Deutschlands größter Leistungsträger für Menschen mit Behinderungen und engagiert sich für Inklusion in allen Lebensbereichen. „Qualität für Menschen“ ist sein Leitgedanke.

Die 13 kreisfreien Städte und die zwölf Kreise im Rheinland sowie die StädteRegion Aachen sind die Mitgliedskörperschaften des LVR. In der Landschaftsversammlung Rheinland gestalten gewählte Mitglieder aus den rheinischen Kommunen die Arbeit des Verbandes.

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