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31. Oktober 2019 | Kliniken+HPH
LVR-Klinik Langenfeld eröffnet Stationsgebäude „Haus 60“
Insgesamt 144 Betten für die Bereiche Allgemeinpsychiatrie und Abhängigkeitserkrankungen

Köln/ Langenfeld, 31. Oktober 2019. Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) hat heute das neue Stationsgebäude „Haus 60“ in Langenfeld offiziell eröffnet. Der quaderförmige Bau gliedert sich in zwei dreigeschossige Flügel, die jeweils ein Atrium umschließen und über einen gemeinsamen Innenhof verfügen. Das Gebäude beherbergt sechs Stationen mit insgesamt 144 Betten im modernsten Ausstattungsstandard. Neben den Bereichen Allgemeinpsychiatrie und Abhängigkeitserkrankungen ist dort die Aufnahme für neue Patienten untergebracht. Der Gebäudekomplex umfasst rund 12.400 m² Grundfläche. Er soll zukünftig das Standardbettenhaus Haus 59 aus den 1970er Jahren ersetzen, das nicht mehr den aktuellen Anforderungen an ein modernes Stationsgebäude entspricht. Im Zuge einer Dezentralisierung wurde bereits im Juni 2019 ein Behandlungszentrum in Solingen (40 Betten und eine Ambulanz) in Betrieb genommen. Ein weiteres Behandlungszentrum ist in Leverkusen (30 Betten, 30 Plätze in der Tagesklink und eine Ambulanz) für Anfang 2021 geplant sowie ein ambulantes und tagesklinisches Angebot in Mettmann. Der Neubau in Langenfeld wurde im Passivhausstandard errichtet und setzt ein Zeichen für energieeffizientes Bauen.

Martina Wenzel-Jankowski, LVR-Dezernentin Klinikverbund und Verbund Heilpädagogischer Hilfen, betonte in ihrer Rede: „‚Haus 60' ist nicht nur architektonisch ein gelungenes Gebäude. Es steht mit seinen ‚nur noch' 144 Betten für eine Entwicklung, die der LVR bereits seit einer Reihe von Jahren vorantreibt: den Ausbau und die Weiterentwicklung einer dezentralen, sozialräumlich orientierten Psychiatrie.“

Andreas Paul Stieber, Vorsitzender des Krankenhausausschusses 2, ergänzte: „Mit jedem weiteren Behandlungszentrum, jeder weiteren Tagesklinik, jeder weiteren Ambulanz kommen wir unserem Ziel ein Stück näher. Nämlich, wohnortnahe psychiatrische Hilfen hier in Langenfeld und Umgebung anbieten zu können.“

Den Patientinnen und Patienten stehen in „Haus 60“ modern eingerichtete, helle Zweibettzimmer mit eigener Nasszelle zur Verfügung. Alle Stationen sind über ein zentrales Treppenhaus und einen barrierefreien Aufzug zugänglich und verfügen über großzügige, lichtdurchflutete Wohn- und Essräume. Das harmonische Bepflanzungs- und Möblierungskonzept in den Innenhöfen und im ganzen Haus lädt zum Verweilen und Ausruhen ein.

Die Kosten des Neubaus betrugen 31,5 Millionen Euro, der Baubeginn erfolgte im Februar 2016. Finanziert wurde das Projekt unter anderem aus dem Investitionsprogramm des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) in Höhe von insgesamt 492 Millionen Euro, das für die bauliche Weiterentwicklung und Modernisierung des LVR-Klinikverbundes aufgelegt wurde.

Für den Neubau „Haus 60“ wurde eine eigene Klinikzufahrt, Albert-Einstein-Straße – Gutshof, errichtet, damit insbesondere neue Patienten die Aufnahme mit dem Pkw schneller erreichen. Eine Zufahrt auf das Klinikgelände über die Kölner Straße ist weiterhin möglich.

Die LVR-Klinik Langenfeld untersucht und behandelt erwachsene Menschen mit psychischen Erkrankungen. Die Fachklinik besteht seit 1900 und verfügt über ein sehr breites Spektrum an moderner Diagnostik und Therapie. Die Behandlungsplätze im teilstationären und vollstationären Bereich verteilen sich auf 34 Stationen und spezialisierte Ambulanzen. Das Klinikangebot steht Patientinnen und Patienten aus dem südlichen und mittleren Kreis Mettmann, Solingen, Leverkusen, Burscheid und Leichlingen zur Verfügung. In der angeschlossenen Gesundheits- und Krankenpflegeschule wird der Nachwuchs für die Krankenpflege ausgebildet.

Pressekontakt:
Dr. Silke Hallmann
LVR-Fachbereich Kommunikation
Tel 0221 809-7798
Mail silke.hallmann@lvr.de

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Menschen stehen vor einem Gebäude und präsentieren ein übergroßes Schlüsselsymbol mit LVR-Logo. Holger Höhmann (Kaufmännischer Direktor und Vorstandsvorsitzender der LVR-Klinik Langenfeld), Martina Wenzel-Jankowski (LVR-Dezernentin Klinikverbund und Verbund Heilpädagogischer Hilfen), Detlef Althoff (LVR-Dezernent, Dezernat 3), Andreas-Paul Stieber (Vorsitzender des Krankenhausausschusses 2 der Landschaftsversammlung Rheinland), Jutta Muysers (Ärztliche Direktorin der LVR-Klinik Langenfeld) und Dr. Rudolf Lange (Leiter des Gesundheitsamtes des Kreises Mettmann) haben heute Haus 60 der LVR-Klinik Langenfeld feierlich eröffnet (v.l.n.r.). Foto: Ludolf Dahmen / LVR
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Über den LVR:

Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) arbeitet als Kommunalverband mit rund 20.000 Beschäftigten für die 9,7 Millionen Menschen im Rheinland. Mit seinen 41 Schulen, zehn Kliniken, 20 Museen und Kultureinrichtungen, vier Jugendhilfeeinrichtungen, dem Landesjugendamt sowie dem Verbund Heilpädagogischer Hilfen erfüllt er Aufgaben, die rheinlandweit wahrgenommen werden. Der LVR ist Deutschlands größter Leistungsträger für Menschen mit Behinderungen und engagiert sich für Inklusion in allen Lebensbereichen. „Qualität für Menschen“ ist sein Leitgedanke.

Die 13 kreisfreien Städte und die zwölf Kreise im Rheinland sowie die StädteRegion Aachen sind die Mitgliedskörperschaften des LVR. In der Landschaftsversammlung Rheinland gestalten gewählte Mitglieder aus den rheinischen Kommunen die Arbeit des Verbandes.

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