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22. Oktober 2019 | Kultur
„Normalität“ und „Behinderung“: Menschen in Gehörlosenschulen des LVR nach 1945
Vortrag am Mittwoch, 30. Oktober 2019, 18 Uhr, im Archiv des LVR / Dr. Anke Hoffstadt referiert in der Reihe „Mittwochs im Archiv“

Pulheim-Brauweiler, 22. Oktober 2019. In seiner Publikationsreihe RHEINPROVINZ veröffentlichte der LVR im vergangenen Jahr die Studie „Gehörlosigkeit als ‚Behinderung‘“. Autorin Anke Hoffstadt setzte sich darin mit der Geschichte der „Gehörlosenschulen“ des LVR nach 1945 auseinander. Auch die Ergebnisse der Befragungen von Zeitzeuginnen und -zeugen flossen in die historische Untersuchung ein, die im Rahmen eines mehrjährigen Forschungsprojektes zur Aufarbeitung und Dokumentation der Zeitgeschichte von Menschen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen in Förderschulen und Kliniken des LVR entstand.

In ihrem Vortrag im Archiv des LVR referiert Dr. Anke Hoffstadt über ihre Forschungsergebnisse. Sie ist Historikerin und in der historisch-politischen Bildung tätig.

Zum Vortrag laden wir herzlich ein:
am Mittwoch, 30. Oktober 2019,
um 18 Uhr,
im Archiv des LVR,
Auf der Insel (Zufahrt über Von-Werth-Straße),
50259 Pulheim-Brauweiler.

Im Januar 2019 forderte eine Petition die Verantwortlichen in Bundestag und Länderparlamenten dazu auf, sich für die Stärkung der Gebärdensprache in Schule und lebenslangem Lernen einzusetzen. Ziel ist es, durch die praktische Wertschätzung gebärdensprachlicher Kommunikation „die sprachliche Identität der Gehörlosen“ zu fördern. Die Initiatoren der Petition wurden dabei von Zehntausenden von Menschen unterstützt.

Die Debatte um die Bedeutung von Gebärden oder Lautsprachlichkeit ist auch knapp 140 Jahre nach dem für die Gehörlosenpädagogik maßgeblichen „Mailänder Kongress“ von 1880 noch lange nicht „von gestern“.

Der Vortrag wird in Deutsche Gebärdensprache übersetzt. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. Veranstalter ist das LVR-Archivberatungs- und Fortbildungszentrum.

Weitere Informationen: https://abteibrauweiler.lvr.de/de/veranstaltungen/fachvortraege/Vortraege.html


Pressekontakt:

Birgit Ströter
LVR-Fachbereich Kommunikation
Tel 0221 809-7711
Mail birgit.stroeter@lvr.de

Über den LVR:

Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) arbeitet als Kommunalverband mit rund 21.000 Beschäftigten für die 9,7 Millionen Menschen im Rheinland. Mit seinen 41 Schulen, zehn Kliniken, 20 Museen und Kultureinrichtungen, vier Jugendhilfeeinrichtungen, dem Landesjugendamt sowie dem Verbund Heilpädagogischer Hilfen erfüllt er Aufgaben, die rheinlandweit wahrgenommen werden. Der LVR ist Deutschlands größter Leistungsträger für Menschen mit Behinderungen und engagiert sich für Inklusion in allen Lebensbereichen. „Qualität für Menschen“ ist sein Leitgedanke.

Die 13 kreisfreien Städte und die zwölf Kreise im Rheinland sowie die StädteRegion Aachen sind die Mitgliedskörperschaften des LVR. In der Landschaftsversammlung Rheinland gestalten gewählte Mitglieder aus den rheinischen Kommunen die Arbeit des Verbandes.

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