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07. Dezember 2020 | Kultur
Preußen im Rheinland jetzt im Netz
Neues Wissens- und Informationsportal rund um die Geschichte Preußens im Rheinland geht am 8. Dezember 2020 online / Inhalte werden stetig erweitert / Texte, Bilder und Karten veranschaulichen die örtlichen und geschichtlichen Zusammenhänge

Köln. / Rheinland. 7. Dezember 2020. Ein neues Wissens- und Informationsportal des Landschaftsverbands Rheinland (LVR) geht am 8. Dezember 2020 online. Der Rheinische Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz Köln (RVDL), das LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte (LVR-ILR) und das LVR-Niederrheinmuseum Wesel betreiben das Portal „Preußen im Rheinland. Geschichte. Orte. Spuren.“ in Kooperation.

Auf vielfältige und anschauliche Weise wird dort die Geschichte Preußens im Rheinland mit Texten, Bildern und Karten dargestellt. Die Inhalte des Wissensportals werden stetig erweitert. „Das neue Portal bietet digitale Wege zu analogen Objekten, es erschließt Wissen und fördert die Vernetzung von Orten und Akteuren mit preußischer Geschichte“, fasst LVR-Kulturdezernentin Milena Karabaic zusammen und betont: „Digitale Kanäle ersetzen nicht die reale Welt – aber sie steigern Zugänglichkeit und erreichen neue Gruppen.“

Das Rheinland und Preußen verbindet eine über dreihundertjährige Beziehungsgeschichte. Die ehemalige „Rheinprovinz“, die auch die altpreußischen Gebiete am Niederrhein umfasste, erstreckte sich geografisch über weite Teile der heutigen Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Saarland. Noch heute ist die Vielfalt dieser Beziehungsgeschichte in Stadt und Land ablesbar. Das Internetportal „Preußen im Rheinland“ lädt dazu ein, diese Orte zu entdecken und Verbindungspunkte in der Gegenwart zu erkunden. „Von Preußen lässt sich lernen: erstens die religiöse Toleranz Friedrichs II., zweitens die demokratische Verfassung Preußens in der Weimarer Zeit“, resümiert Prof. Dr. Christoph Zöpel, Vorsitzender des RVDL. In den 1990er Jahren war er Initiator des früheren Preußen-Museums Nordrhein-Westfalen. Heute ist das Museum in die Standorte Wesel (LVR-Niederrheinmuseum) und Minden (LWL-Preußenmuseum) aufgeteilt.

Neben Epochen, Themen und Personen werden im neuen Portal Bauten, Denkmäler und Ereignisse wissenschaftlich fundiert und allgemeinverständlich präsentiert. Die Rubrik „Preußen-Spezial“ bietet Essays mit überraschenden und aktuellen Einblicken. Eine umfangreiche Chronik erleichtert die Orientierung und ein breites mediales Angebot sorgt für eine anschauliche Vermittlung.

Kulturvermittlung und Bildung vor Ort sind wegen der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie zurzeit nicht möglich. Solange – aber auch darüber hinaus – soll die digitale Vermittlung dieser Inhalte einen Beitrag zur Kulturarbeit leisten.

Weiterführender Link:
www.preussen-im-rheinland.de

Pressekontakt:
Mariessa Radermacher
LVR-Fachbereich Kommunikation
Mariessa.radermacher@lvr.de
Tel. 0221 – 809 7764

Bilder zum Download:
Der Schriftzug "Preußen im Rheinland. Geschichte. Orte. Spuren." befindet sich am Bildrand. Motiv ist der Rhein bei Nacht mit Blick auf den Kölner Dom und die Kölner Altstadt. Rheinpanorama von Köln: Ohne die mächtige Doppelturmfassade des Doms kaum vorstellbar. Im September 1842 begann nach Jahrhunderten der Unterbrechung der Weiterbau, für den der preußische König Friedrich Wilhelm IV. den Grundstein legte. Bild: (c) RVDL/B. Hengstermann
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Der Schriftzug "Preußen im Rheinland. Geschichte. Orte. Spuren." befindet sich am Bildrand. Motiv ist der Rhein bei Bingen mit einem Turm im Mittelgrund, Weinberge im Hintergrund. Der Binger Mäuseturm: Eine der kulturellen Landmarken im Welterbe Oberes Mittelrheintal. Der Anfang des 14. Jahrhunderts erbaute Wehr- und Wachturm wurde Mitte des 19. Jahrhunderts historistisch erneuert und markierte symbolisch die Grenze der Preußischen Rheinprovinz im Rheinstrom. Bild: (c) RVDL/B. Hengstermann
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Das Logo des Rheinischen Vereins für Denkmalpflege und Landschaftsschutz e. V.
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Über den LVR:

Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) arbeitet als Kommunalverband mit rund 21.000 Beschäftigten für die 9,7 Millionen Menschen im Rheinland. Mit seinen 41 Schulen, zehn Kliniken, 20 Museen und Kultureinrichtungen, vier Jugendhilfeeinrichtungen, dem Landesjugendamt sowie dem Verbund Heilpädagogischer Hilfen erfüllt er Aufgaben, die rheinlandweit wahrgenommen werden. Der LVR ist Deutschlands größter Leistungsträger für Menschen mit Behinderungen und engagiert sich für Inklusion in allen Lebensbereichen. „Qualität für Menschen“ ist sein Leitgedanke.

Die 13 kreisfreien Städte und die zwölf Kreise im Rheinland sowie die StädteRegion Aachen sind die Mitgliedskörperschaften des LVR. In der Landschaftsversammlung Rheinland gestalten gewählte Mitglieder aus den rheinischen Kommunen die Arbeit des Verbandes.

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