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02. März 2016 | Der LVR
Gemeinsames Ziel: Politische Partizipation
Landesbehindertenbeauftragte besucht Sitzung von LVR-Ausschuss für Inklusion und Beirat für Inklusion und Menschenrechte

Köln. 2. März 2016. Die politische Teilhabe von Menschen mit Behinderungen muss auf kommunaler Ebene weiter gestärkt werden. In dieser Forderung waren sich die Landesbehindertenbeauftragte Elisabeth Veldhues sowie der LVR-Ausschuss für Inklusion und sein Beirat für Inklusion und Menschenrechte in deren jüngster Sitzung beim Landschaftsverband Rheinland (LVR) einig. In 53 Prozent der NRW-Kommunen gibt es bislang gar keine Behindertenvertretungen. Zu diesem ernüchternden Ergebnis kommt ein gerade abgeschlossenes Projekt der Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe NRW.

„Der LVR hat sich mit der Gründung eines Beirats, der eng mit dem zuständigen Fachausschuss zusammenarbeitet auf einen vielversprechenden Weg gemacht“, sagt Elisabeth Veldhues. „Lassen Sie uns in einem fachlichen Austausch mit den Menschen, die es betrifft, auf kommunaler und auf Landes-Ebene weiter dafür arbeiten, dass die politische Partizipation von Menschen mit Handicap selbstverständlicher wird. Eine Voraussetzung hierfür sind auch klare rechtliche Rahmenbedingungen“ so Veldhues weiter.

Josef Wörmann, Vorsitzender des LVR-Ausschusses für Inklusion, betonte die durchweg positiven Erfahrungen bei der Zusammenarbeit des Gremiums mit dem Beirat für Inklusion und Menschenrechte. Dieser besteht zu einem großen Teil aus Mitgliedern des Landesbehindertenrats NRW e.V., einem Dachverband der Selbstvertretungsorganisationen von Menschen mit Behinderungen. Die Mitglieder beraten den Ausschuss auf Augenhöhe. „Ich möchte an die Kommunen im Land appellieren, sich auch auf den Weg zu mehr politischer Teilhabe für Menschen mit Behinderung zu machen. Ich würde mich freuen, wenn unser LVR-Modell hierfür Pate stehen könnte“, so Wörmann.

Ansprechpartner für redaktionelle Fragen:

Till Döring
LVR-Fachbereich Kommunikation
Tel. 0221 809-7737
till.doering@lvr.de

Über den LVR:

Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) arbeitet als Kommunalverband mit rund 21.000 Beschäftigten für die 9,7 Millionen Menschen im Rheinland. Mit seinen 41 Schulen, zehn Kliniken, 20 Museen und Kultureinrichtungen, vier Jugendhilfeeinrichtungen, dem Landesjugendamt sowie dem Verbund Heilpädagogischer Hilfen erfüllt er Aufgaben, die rheinlandweit wahrgenommen werden. Der LVR ist Deutschlands größter Leistungsträger für Menschen mit Behinderungen und engagiert sich für Inklusion in allen Lebensbereichen. „Qualität für Menschen“ ist sein Leitgedanke.

Die 13 kreisfreien Städte und die zwölf Kreise im Rheinland sowie die StädteRegion Aachen sind die Mitgliedskörperschaften des LVR. In der Landschaftsversammlung Rheinland gestalten gewählte Mitglieder aus den rheinischen Kommunen die Arbeit des Verbandes.

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