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24. Oktober 2016 | Kliniken+HPH
Was kommt nach PEPP? Bringt PsychVVG die gewünschte Kurskorrektur für die Psychiatriefinanzierung?
Einladung zur 3. PEPP-Fachtagung des LVR-Klinikverbundes am 4. November 2016 im LVR-Landesmuseum Bonn

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

  • was bedeutet die Abkehr von dem Preis- zu einem Budgetsystem?
  • Passt die PEPP-Entgeltsystematik noch zum neuen Budgetsystem?
  • Welche Änderungen ergeben sich für das Management von psychiatrischen Kliniken?
  • Wie geht es weiter mit der Investitionsfinanzierung als wichtiger Baustein in der Finanzierung von Krankenhäusern?

Um diese und viele weiteren Fragen geht es bei der Fachtagung des LVR-Klinikverbundes „Neues Entgeltsystem in der Psychiatrie (PEPP) – Kurskorrektur erfolgt?“ am 4. November 2016 im LVR-LandesMuseum Bonn.

Mit dem neuen Gesetz zur „Weiterentwicklung der Versorgung und der Vergütung für psychiatrische und psychosomatische Leistungen“ nimmt der Gesetzgeber entscheidende Korrekturen an dem ordnungspolitischen Rahmen für die Einführung eines neuen Entgeltsystems in der Psychiatrie und Psychosomatik vor. Die in der letzten Fachtagung am 29. Januar 2016 von den Fachverbänden geforderte Abkehr von einem Preis- zu einem Budgetsystem wird nun umgesetzt.

Das Thema Investitionsfinanzierung hat sich immer mehr zum Damoklesschwert über dem Dach der Krankenhäuser entwickelt. Auf Initiative der Krankenhausgesellschaft NRW (KGNW) hat sich ein Bündnis für gesunde Krankenhäuser gebildet, das die mangelnden Investitionsbeträge der Krankenhäuser in NRW thematisiert. Von den benötigten 1,5 Milliarden Euro die für eine ausreichende Finanzierung nötig wären, stellt das Land NRW nur rund 500 Millionen Euro zur Verfügung, wie sich aus einer aktuellen Studie des Rheinisch-Westfälischen-Instituts (RWI) ergibt. Damit besteht akuter Handlungsbedarf, insbesondere für die psychiatrischen und psychosomatischen Fachabteilungen, für die der Krankenhausplan NRW 2015 sogar einen Bettenaufbau vorsieht.

Wir laden Sie zur 3. PEPP-Fachtagung des LVR-Klinikverbundes am

Freitag, 4. November 2016,
von 9.30 bis 14.30 Uhr,
in das LVR-LandesMuseum Bonn,
Colmantstr. 18,
53115 Bonn, ein.

Die Referentinnen und Referenten der Fachtagung:

Prof. Dr. Boris Augurzky (Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung e.V.)
Jochen Brink (Präsident der Krankenhausgesellschaft NRW)
Prof. Dr. Arno Deister (Chefarzt, Klinikum Itzehoe)
Dirk Heidenblut (MdB, Mitglied des Gesundheitsausschusses)
Martin Heiser (Krankenhauszweckverband Rheinland, Köln)
Dirk Kisker (LVR-Klinik Langenfeld)
Dr. Ulrich Orlowski (Bundesministerium für Gesundheit, Berlin)
Dr. Mechtild Schmedders (Referatsleiterin Qualitätssicherung Krankenhaus, GKV-Spitzenverband, Berlin)
Stefan Thewes (Leiter LVR-Fachbereich Wirtschaftliche Steuerung)
Martina Wenzel-Jankowski (LVR-Dezernentin Klinikverbund und Verbund Heilpädagogischer Hilfen)

Für die Teilnahme an der Fachtagung bitten wir um Ihre Anmeldung bis zum 2. November 2016 per Email an katharina.landorff@lvr.de (Medium, Anzahl Personen, Kontakt).

Gerne unterstützen wir Sie auch bei der Vermittlung von weiteren Gesprächspartnerinnen und -partnern während der Tagung.

Ansprechpartnerin für redaktionelle Rückfragen:
Landschaftsverband Rheinland
LVR-Fachbereich Kommunikation
Katharina Landorff
Telefon 0221 809-2527
E-Mail katharina.landorff@lvr.de


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Aktuelle Informationen des LVR zum Coronavirus finden Sie auf unserer Sonderseite www.lvr.de/corona
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Über den LVR:

Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) arbeitet als Kommunalverband mit rund 20.000 Beschäftigten für die 9,7 Millionen Menschen im Rheinland. Mit seinen 41 Schulen, zehn Kliniken, 20 Museen und Kultureinrichtungen, vier Jugendhilfeeinrichtungen, dem Landesjugendamt sowie dem Verbund Heilpädagogischer Hilfen erfüllt er Aufgaben, die rheinlandweit wahrgenommen werden. Der LVR ist Deutschlands größter Leistungsträger für Menschen mit Behinderungen und engagiert sich für Inklusion in allen Lebensbereichen. „Qualität für Menschen“ ist sein Leitgedanke.

Die 13 kreisfreien Städte und die zwölf Kreise im Rheinland sowie die StädteRegion Aachen sind die Mitgliedskörperschaften des LVR. In der Landschaftsversammlung Rheinland gestalten gewählte Mitglieder aus den rheinischen Kommunen die Arbeit des Verbandes.

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