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02. Februar 2017 | Kliniken+HPH
Volkskrankheit: Psyche in Not
Bestandsaufnahme zum Zustand psychisch erkrankter Menschen in Deutschland / LVR-Symposiums „Psychisch erkrankt heute“ am 2. und 3. Februar 2017 im Kölner Mediapark / 200 Fachleute erarbeiten Perspektiven und Lösungsansätze

Rheinland. Köln. 2. Februar 2017. Auf Einladung des Klinikverbundes des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) diskutieren heute und morgen mehr als 200 Expertinnen und Experten aus dem In- und Ausland sowie Vertreterinnen und Vertreter von Angehörigen- und Betroffenenverbänden im Kölner Mediapark darüber, was es heißt in Deutschland psychisch krank zu sein.

Das LVR-Symposium 2017 „Psychisch erkrankt heute“ schlägt den weiten Bogen von hochaktueller gesellschaftlicher Diskussion,- wie wir mit psychisch kranken Menschen umgehen, sie angemessen behandeln und versorgen - bis hin zur wissenschaftlichen Diskussion über therapeutische Optionen von Morgen.

LVR-Direktorin Ulrike Lubek auf dem Symposium: „Als großer öffentlich-rechtlicher Krankenhausträger bekennt sich der LVR zu der Verantwortung, beste Rahmenbedingungen für die Versorgung von psychisch erkrankten Menschen zu schaffen. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den neun LVR-Kliniken stellen diese Versorgung sicher. Im Zusammenwirken mit der politischen Vertretung des LVR bilden dabei die versorgungspolitischen Ziele den grundlegenden Orientierungsrahmen. Innerhalb dieses Rahmens werden Versorgungsstrukturen geschaffen sowie Unterstützungsprozesse gestaltet - immer mit Blick und Augenmaß für die Bewältigung der Hauptaufgabe, der psychiatrischen Versorgung psychisch erkrankter Menschen.“

LVR-Gesundheitsdezernentin Martina Wenzel-Jankowski skizziert den Ansatz des Symposiums 2017: „Vor mehr als 40 Jahren war die Psychiatrie-Enquete der Ausgangspunkt des erfolgreichsten und nachhaltigsten sozialen Reformprozesses in Deutschland. Heute ist sie immer noch eine ‚Unvollendete‘. Sie hinterlässt uns einen Auftrag, konzeptionell an der Weiterentwicklung ihres Versorgungskonzeptes und versorgungspolitisch wie praktisch an der Erreichung ihrer ungelösten Ziele weiter zu arbeiten. Kritisch blicken wir auf die Gegenwartsdiagnose der aktuellen Situation und leiten die zukünftigen Herausforderungen ab.“

Das zweitägige Symposium wird vom Klinikverbund des Landschaftsverbandes Rheinland und vom LVR-Institut für Versorgungsforschung (neu: in Köln) veranstaltet. Es bietet mit zwölf Workshops und zahlreichen Vorträgen auch konkrete Lösungsansätze und Verbesserungsmöglichkeiten für die Versorgung und Behandlung von psychisch erkrankten Menschen. Das Spektrum reicht von der Gesundheits- und Versorgungspolitik, über Stigmatisierung und Versorgung vulnerabler Gruppen (Kinder, Senioren, Flüchtlingen) bis hin zu Themen wie Vermeidung von Zwangsbehandlung, Leitlinien psychischer Erkrankungen und der Vorstellung von Modellprojekten.

Thematisiert werden auch neue Versorgungsformen wie das Bonner Modellprojekt (mit Home-Treatment, bei denen Patientinnen und Patienten in ihrer eigenen Wohnung aufgesucht und betreut werden). Ein Workshop befasst sich auch mit offenen Fragen des seit 1. Januar 2017 geltenden neuen Entgeltsystems PsychVVG zur Qualität der Versorgung.

Ansprechpartnerin für redaktionelle Rückfragen:

Landschaftsverband Rheinland
LVR-Fachbereich Kommunikation
Katharina Landorff
Tel 0221 809-2527
E-Mail katharina.landorff@lvr.de

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Psychisch erkrankt heute
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Vier Frauen stehen in einem Veranstaltungssaal mit viel Publikum. Eröffneten das zweitägige LVR-Symposium 2017 in Köln (v.l.n.r.): LVR-Gesundheits-Dezernentin Martina Wenzel-Jankowski, Martina Hoffmann-Badache (Staatssekretärin im Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter NRW), LVR-Direktorin Ulrike Lubek und Prof. Dr. Euphrosyne Gouzoulis-Mayfrank (Direktorin des LVR-Instituts für Versorgungsfirschung). Foto: Guido Schiefer/LVR
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Veranstaltungssaal mit großem Publikum. Rund 200 Gäste aus der Fachwelt und gesellschaftlichen Gruppierungen besuchen das LVR-Symposium 2017 am 2. und 3. Februar im Kölner Mediapark. Foto: Guido Schiefer/LVR.
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Ein Mann befragt mit einem Mikrofon eine Frau hinter einem Rednerpult. NRW-Staatssekretärin Hoffmann-Badache im Gespräch mit Moderator Ralph Erdenberger. Foto: Guido Schiefer/LVR
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Eine Frau spricht hinter einem Rednerpult. LVR-Direktorin Ulrike Lubek eröffnete das LVR-Symposium 2017 mit einem Grußwort. Foto: Guido Schiefer/ LVR
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Über den LVR:

Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) arbeitet als Kommunalverband mit rund 21.000 Beschäftigten für die 9,7 Millionen Menschen im Rheinland. Mit seinen 41 Schulen, zehn Kliniken, 20 Museen und Kultureinrichtungen, vier Jugendhilfeeinrichtungen, dem Landesjugendamt sowie dem Verbund Heilpädagogischer Hilfen erfüllt er Aufgaben, die rheinlandweit wahrgenommen werden. Der LVR ist Deutschlands größter Leistungsträger für Menschen mit Behinderungen und engagiert sich für Inklusion in allen Lebensbereichen. „Qualität für Menschen“ ist sein Leitgedanke.

Die 13 kreisfreien Städte und die zwölf Kreise im Rheinland sowie die StädteRegion Aachen sind die Mitgliedskörperschaften des LVR. In der Landschaftsversammlung Rheinland gestalten gewählte Mitglieder aus den rheinischen Kommunen die Arbeit des Verbandes.

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