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20. März 2017 | Der LVR
Führungswechsel im Medienzentrum
LVR verabschiedet Michael Thessel als Leiter des LVR-Zentrums für Medien und Bildung / Nachfolger Stefan Drewes in sein Amt eingeführt

Düsseldorf, 20. März 2017. Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) hat Michael Thessel, Leiter des LVR-Zentrums für Medien und Bildung – Medienzentrum für die Landeshauptstadt Düsseldorf, in den Ruhestand verabschiedet. Zahlreiche Gäste aus Politik und Verwaltung des LVR, aus dem Schulministerium NRW, aus Kommunen und Verbänden waren nach Düsseldorf gekommen, um die Verdienste des 66-jährigen Dienststellenleiters zu würdigen. Thessel stand seit 1996 im Dienst des rheinischen Kommunalverbandes.

LVR-Direktorin Ulrike Lubek würdigte Thessels Leistung: „Wie wenige im LVR stehen Sie mit Ihrer Person wie mit ihrem beruflichen Wirken für das Zusammengehen von Kommunen und Land bei der Weiterentwicklung von Schule und Unterricht in der digitalen Welt; und kaum zu zählen sind die persönlichen Kontakte, die Sie im Laufe der vergangenen Jahrzehnte aufgebaut und stetig gepflegt haben.“

Lubek führte beispielhaft Vorhaben auf, die Thessel initiiert hat, wie die Modernisierung der hauseigenen Medienproduktion. Hierzu zählt die Einrichtung einer Digitalisierungseinheit mit modernster Scantechnik, die die Grundlage für die Langzeitsicherung zahlloser Kunstschätze in den Sammlungen und Archiven des LVR darstellt oder die Produktion des Spielfilms „Eines Tages...“, der weit über das Rheinland hinaus Beachtung gefunden und auf dem Filmfest Lünen 2010 den Hauptpreis gewonnen hat. Ebenso wies sie auf die zehn Jahre währende Verantwortung für Schulmanagement NRW, das die Qualifizierung, Auswahl und Begleitung zukünftiger Schulleitungen in Nordrhein-Westfalen bundesweit beispielhaft professionalisiert hat.

In einer Talkrunde erinnerten Milena Karabaic, LVR-Dezernentin Kultur und Landschaftliche Kulturpflege, Burckhard Hintzsche, Stadtdirektor der Landeshauptstadt Düsseldorf, Paul Eschbach, Ministerialrat im Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes NRW, sowie Klaus Hebborn, Beigeordneter beim Deutschen Städtetag, an besondere Begegnungen mit Thessel sowie herausragende Beispiele der Zusammenarbeit. Hervorgehoben wurden Thessels Weitsicht, die sich unter anderem im institutionelle Verjüngungsprozess des LVR-ZMB oder in der Etablierung der Medienberatung NRW niederschlug. Ebenso wurden Thessels strategische Fähigkeiten betont, die inhaltlichen nicht ohne die strukturbildenden Aspekte der Zusammenarbeit zu denken, ohne die die Zusammenarbeit von Land, Kommunalen Spitzenverbänden, Landschaftsverbänden und Medienzentren in Nordrhein-Westfalen nicht so erfolgreich und bundesweit einzigartig sei.

Auf den Düsseldorfer Michael Thessel folgt mit Stefan Drewes erneut ein Düsseldorfer: Drewes hat von 1981 bis 1986 an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und der Universität Trier Psychologie mit den Schwerpunkten Pädagogische und Klinische Psychologie studiert. Sein Diplom erwarb er 1986.

Nach dem Studium tritt er in den Dienst der Landeshauptstadt Düsseldorf, bis 1997 zunächst als Schulpsychologe in der Schulpsychologischen Beratungsstelle, von 1997 bis 2001 als Sachgebietsleiter im Gesundheitsamt. 2001 übernimmt er die Leitung des Zentrums für Schulpsychologie der Landeshauptstadt Düsseldorf, dem er bis Ende Januar 2017 vorstand.

Neben seiner Tätigkeit für die Landeshauptstadt war er u.a. von2004 bis 2017 Vorsitzender des Arbeitskreises Kommunale Schulpsychologie beim Städtetag NRW und von 2007 bis 2016 Vorsitzender der Sektion Schulpsychologie und Mitglied des Präsidiums des Berufsverbandes Deutscher Psychologinnen und Psychologen e.V. (BDP).

Maßgeblichen Anteil hatte er an Aufbau und Koordination des „Netzwerkes Schulpsychologische Krisenintervention in Schulen in NRW“, das eine außerordentliche Herausforderungen nach sich zog: Drewes leitete kurz nach dem Amoklauf in Winnenden 2009 ein Team von Schulpsychologen aus NRW zur Unterstützung vor Ort.


Pressekontakt:

Birgit Ströter
LVR-Fachbereich Kommunikation
Tel 0221 809-7711
Mail birgit.stroeter@lvr.de

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Leitungswechsel im Landesmedienzentrum: Milena Karabaic, Stefan Drewes, Paul Eschbach, Michael Thessel, Klaus Hebborn, Beigeordneter beim Deutschen Städtetag, Ulrike Lubek und Burckhard Hintzsche (v.l.n.r.). Foto: Stefan Arendt/LVR-ZMB
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Über den LVR:

Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) arbeitet als Kommunalverband mit rund 21.000 Beschäftigten für die 9,7 Millionen Menschen im Rheinland. Mit seinen 41 Schulen, zehn Kliniken, 20 Museen und Kultureinrichtungen, vier Jugendhilfeeinrichtungen, dem Landesjugendamt sowie dem Verbund Heilpädagogischer Hilfen erfüllt er Aufgaben, die rheinlandweit wahrgenommen werden. Der LVR ist Deutschlands größter Leistungsträger für Menschen mit Behinderungen und engagiert sich für Inklusion in allen Lebensbereichen. „Qualität für Menschen“ ist sein Leitgedanke.

Die 13 kreisfreien Städte und die zwölf Kreise im Rheinland sowie die StädteRegion Aachen sind die Mitgliedskörperschaften des LVR. In der Landschaftsversammlung Rheinland gestalten gewählte Mitglieder aus den rheinischen Kommunen die Arbeit des Verbandes.

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