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| September 2024 |
| Ausgabe 09/2024 |
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Herzlich willkommen in unserem Newsletter!
Der Kultur-September startet mit dem Giacometti-Lab zur neu eröffneten Ausstellung im Max Ernst Museum Brühl des LVR. In der Kreativwerkstatt für Kinder und Erwachsene können Interessierte jeden Sonntag von 14 bis 17 Uhr kleine Skulpturen aus Draht gestalten. Aufs Gelände der Zinkfabrik Altenberg im LVR-Industriemuseum Oberhausen geht es bei der Führung mit Einblicken in die Geschichte und Gegenwart der vielfältigen Tätigkeiten an diesem Ort. Im Rahmen der „Tage des Exils 2024“ bietet das LVR-LandesMuseum Bonn einen Rundgang durch das Museum an, in dem verschiedene Formen des Exils in den Blick genommen werden. Beim LEGO- und Dampfmaschinenmodelltag im LVR-Industriemuseum Tuchfabrik Müller in Euskirchen, zeigen fachkundige Modellbauer*innen ihre Miniatur-Dampfmaschinen – vom Stirlingmotor bis zur Dampfpumpe und Lokomobile. Bei „Nach der Ernte“ im LVR-Freilichtmuseum Kommern stehen all die vielfältigen und oft mühevollen Arbeiten im Mittelpunkt, die einst mit dem Abschluss der Ernte im Spätsommer auf dem Hof und auf dem Feld, in den Bauernküchen und auch bei den Handwerkern im Dorf anfielen. In der Autorenlesung im LVR-Kulturzentrum Abtei Brauweiler stellt sichJürgen Wiebicke Fragen zu seiner Familiengeschichte und folgt den Berichten seiner Eltern, die konfrontiert mit dem Tod von einer radikalen Offenheit getrieben sind und ihre Erlebnisse nicht mehr für sich behalten wollen.
Wir wünschen Ihnen viel Freude bei unseren Veranstaltungen,
Ihr Redaktionsteam
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Führung: Exil in der Kulturgeschichte Veranstaltung im Rahmen der „Tage des Exils“ 2024 LVR-LandesMuseum Bonn 11.9.2024, 16-17.30 Uhr
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Die Mobilität von Künstler*innen, Mäzen*innen und Kunstwerken ist seit jeher ein treibender Faktor in der Kunst- und Kulturgeschichte. Nicht immer sind Ortsveränderungen freiwillig, sondern Teil der Gewalthistorie insbesondere des 20. Jahrhunderts. In einem Rundgang durch das Museum, der vom Mittelalter bis in die Moderne reicht, nimmt die Führung verschiedene Formen des Exils und von Mobilitätserfahrungen in den Blick, die die kulturelle Entwicklung des Rheinlands geprägt haben. Die Führung findet im Rahmen der „Tage des Exils“ (30.8. bis 14.9.) in Bonn statt. Eröffnet wird das Veranstaltungs- und Begegnungsprogramm der Körber-Stiftung und der Stadt Bonn im LVR-Landesmuseum Bonn von Oberbürgermeisterin Katja Dörner und Dr. Lothar Dittmer, Vorstandsvorsitzender der Körber-Stiftung.
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Nach der Ernte LVR-Freilichtmuseum Kommern 21. und 22.9.2024, jeweils 11 bis 18 Uhr
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An diesem Wochenende gibt es für Tiere und Menschen viel zu tun. Schwere Rösser aus dem Rheinland und aus Westfalen, Belgien und Luxemburg pflügen und eggen, ziehen Baumstämme aus dem Wald oder fahren hoch beladene Getreidewagen zum historischen Bauernhof. Dort laden Erntehelfer*innen die Garben in die vom alten Dampfross betriebene Dreschmaschine. An diesem Tag stehen all die vielfältigen und oft mühevollen Arbeiten im Mittelpunkt, die noch einst mit dem Abschluss der Ernte im Spätsommer auf dem Hof und auf dem Feld, in den Bauernküchen und auch bei den Handwerkern im Dorf anfielen.
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Ausblick Podiumsdiskussion „Geschichte ist Gegenwart“ im Wallraf-Richartz-Museum/Stiftersaal, Köln MiQua. LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln 1.10.2024, 19 Uhr
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Zum 1. Oktober des Jahres 1424 musste die jüdische Bevölkerung von Köln die Stadt „auf ewige Zeiten“ verlassen. Der Stadtrat rechtfertigte seinen Beschluss u.a. mit Verweis auf Brunnenvergiftungen, das Auftreten rätselhafter Krankheiten und insbesondere den wucherischen Geldverleih – antijüdische Sprachbilder, denen wir auch heute immer noch begegnen. Die Podiumsdiskussion nimmt den 600. Jahrestag der Ausweisung zum Anlass, das historische Ereignis mit aktuellen gesellschaftlichen Debatten zu verknüpfen. Was zeigt uns der Blick in die Geschichte? Wo liegen die Wurzeln antijüdischer Codes und Sprachbilder? Und wie entfalten sie ihre Wirkung bis in die Gegenwart? Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist erforderlich unter: miqua@lvr.de.
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Über den LVR:
Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) arbeitet als Kommunalverband mit rund 22.000 Beschäftigten für die 9,8 Millionen Menschen im Rheinland. Mit seinen 41 Schulen, zehn Kliniken, 20 Museen und Kultureinrichtungen, vier Jugendhilfeeinrichtungen, dem Landesjugendamt sowie dem Verbund Heilpädagogischer Hilfen erfüllt er Aufgaben, die rheinlandweit wahrgenommen werden. Der LVR ist Deutschlands größter Leistungsträger für Menschen mit Behinderungen und engagiert sich für Inklusion in allen Lebensbereichen. „Qualität für Menschen“ ist sein Leitgedanke.
Die 13 kreisfreien Städte und die zwölf Kreise im Rheinland sowie die StädteRegion Aachen sind die Mitgliedskörperschaften des LVR. In der Landschaftsversammlung Rheinland gestalten gewählte Mitglieder aus den rheinischen Kommunen die Arbeit des Verbandes.
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© 2026 Landschaftsverband Rheinland (LVR)
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