Köln. 13. März 2026. Der 18. März steht für zentrale Ereignisse der deutschen Demokratiegeschichte. Aus diesem Grund veranstalten die Stiftung Orte der deutschen Demokratiegeschichte und die Arbeitsgruppe Orte der Demokratiegeschichte in diesem Jahr unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier erstmals einen bundesweiten Tag der Demokratiegeschichte. Zur Gestaltung dieses Tages wurden alle Orte der Demokratiegeschichte dazu eingeladen, sich mit Veranstaltungen aktiv an diesem Tag zu beteiligen.
Auch der Landschaftsverband Rheinland (LVR) ist mit dabei. Seine Zentralverwaltung in Köln-Deutz wurde im vergangenen Jahr als Ort der Demokratiegeschichte ausgezeichnet . Vom 18. bis zum 22. März 2026 lädt der LVR zu zahlreichen Veranstaltungen im LVR-Landeshaus sowie in den LVR-Museen und Kulturdiensten ein.
Podiumsdiskussion zur kommunalen Selbstverwaltung
Als eine zentrale Veranstaltung für alle Interessierten findet in Köln am 18. März um 15 Uhr im Landeshaus (Kennedy-Ufer 2, in Köln-Deutz) eine Podiumsdiskussion unter dem Titel „Kommunale Selbstverwaltung jenseits der Sonntagsrede. Geschichte – Strukturen – Zukunft“ statt.
Die kommunale Selbstverwaltung gilt als Wurzel und Garantin gelebter Demokratie. Sie zeichnet sich durch eine besondere Nähe zur Lebenswirklichkeit der Menschen aus. Welche Bedeutung hatte und hat die kommunale und regionale Selbstverwaltung für das Funktionieren unserer Demokratie? Wie „demokratisierte“ sich die kommunale Selbstverwaltung nach 1945?
Das LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte untersucht diese Fragen aus interdisziplinärer Perspektive im Forschungs- und Vermittlungsprojekt „Demokratie und Landschaft“. Die Veranstaltung diskutiert den aktuellen Stellenwert der kommunalen Selbstverwaltung und gibt Einblicke in das Projekt.
Nach der Begrüßung durch Ulrike Lubek, Direktorin des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR), folgt die Ansprache von Anne Henk-Hollstein, Vorsitzende der Landschaftsversammlung Rheinland Anschließend gibt Dr. Helmut Rönz, Leiter des LVR-Instituts für Landeskunde und Regionalgeschichte (LVR-ILR), eine Einführung und stellt das Projekt vor.
Anschließend diskutieren auf dem Podium:
 | Ulrike Lubek, Direktorin des LVR, |  | Christian Küsters, stellvertretender Vorsitzender des Städtetages NRW und Bürgermeister der Stadt Nettetal, |  | Dr. Ralf Nolten, Landrat des Kreises Düren, |  | Dr. Clemens Rehm, stellvertretender Vorsitzender des Beirats der Stiftung Orte der deutschen Demokratiegeschichte. | |
Die Moderation übernimmt Dr. Alexander Olenik, wissenschaftlicher Referent im LVR-ILR. Die Teilnahme ist kostenlos. Um Anmeldung unter rheinische-geschichte@lvr.de wird gebeten.
Führung durch Ausstellung im LVR-Landeshaus
Im Anschluss findet um 16.30 Uhr eine Führung durch die Ausstellung „Gemütlichkeit und Moderne. Köln 1918 bis 1926“ statt. Die Ausstellung entstand in Kooperation mit dem Kölnisches Stadtmuseum und wird im LVR-Landeshaus präsentiert. Die Führung übernimmt der Kurator Dr. Mario Kramp. Sie dauert etwa 30 Minuten; die Teilnahme ist kostenfrei.
Weitere Veranstaltungen zum Tag der Demokratiegeschichte
Darüber hinaus präsentieren mehrere LVR-Museen eigene Angebote zum bundesweiten Tag der Demokratiegeschichte. Weitere Informationen finden sich hier .
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