Die Roboter sind da!

Mit Robotic Process Automation (RPA) setzt der LVR auf eine innovative Technologie für die Automatisierung von Routinetätigkeiten. Inzwischen sind die ersten Bots im Einsatz und erledigen die ihnen zugewiesenen Aufgaben mit hoher Effizienz. Darüber hinaus werden kontinuierlich weitere Automatisierungsideen entwickelt und neue Softwareroboter konzipiert.

Ein Roboter vor dem Kölner Dom, mit Sprechblasen, in denen AI steht

Was versteht man unter RPA?

Robotic Process Automation – also robotergesteuerte Prozessautomatisierung – basiert auf dem Einsatz von programmierbaren Softwarerobotern, sogenannten „Bots“. Diese Bots können regelbasierte und sich wiederholende Routinetätigkeiten automatisch bearbeiten, wodurch sich die gesamtbetriebliche Effizienz deutlich steigern lässt. Die Einsatzgebiete der Botsreichen von einfachen Datenabfragen und Formulareingaben bis zu komplexen Tätigkeiten wie dem Bedienen von elektronischen Systemen. So schafft RPA Entlastung und eliminiert darüber hinaus das Risiko menschlicher Fehler, welches bei der manuellen Dateneingabe auftritt. Das führt zu einer gesteigerten Datenqualität und bewirkt Zeit- und Arbeitsersparnis, da Fehler nicht mehr korrigiert werden müssen. Die Vermeidung von Lastspitzen führt darüber hinaus zu einer Verringerung von Überstunden.

Der Einsatz der RPA-Technologie bedeutet nicht das Ersetzen des Faktors Mensch. Vielmehr geht es darum, die Mitarbeitenden von tagtäglichen Fleißaufgaben zu entlasten und mehr Raum für andere Aufgaben zu ermöglichen.

Immer mehr Bots im Einsatz

Vor dem Hintergrund des großen Potenzials von robotergesteuerter Prozessunterstützung hat sich das LVR-Dezernat 6 zum Ziel gesetzt, künftige Bedarfe im LVR zu bündeln, die Implementierung von RPA im LVR zu steuern sowie einen Informations- und Wissenstransfer zu gewährleisten. So schreitet die Automatisierung von Geschäftsprozessen im LVR durch den sinnvollen Einsatz von Bots stetig voran.