Von der Nissenhütte zum QUELLE-Fertighaus

Das Verbundprojekt der Freilichtmuseen am Kiekeberg, Kommern und Bad Windsheim widmet sich der Erforschung des Alltagslebens im ländlichen Raum nach 1945.

Kriegsheimkehrer steht vor der Nissenhütte, eine braune Fassade und weiße Fenster. Er wischt sich den Schweiß mit einem Taschentuch von der Stirn.

Bauten der ländlichen Infrastruktur 1950 - 1980

Gesellschaftliche und technische Transformationsprozesse prägen und verändern nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs den ländlichen Raum. Durch die sich globalisierenden Tendenzen in Handel und Gewerbe mit den einhergehenden Entwicklungen im Bereich der Mobilität durch Ausbau der Straßen- und Schienennetze rücken die Menschen auf dem Dorf näher an die urbanen Räume heran.

Das Logo des Verbundprojekts

Mit dem landwirtschaftlichen Strukturwandel boomen die Genossenschaften. Gleichzeitig vergrößern sich mit den Anforderungen der Zeit die Betriebe wie Molkereien – neue Technologien halten Einzug. Im privaten Bereich sind die entstehenden Gemeindezentren Zeichen des dörflichen Gemeinschaftsgefühls, während sich die Jugend in den Jugendzentren, im Kino oder auf den Sportplätzen trifft.

Der wirtschaftliche Aufschwung zeigt sich ebenfalls in neuen Angeboten im Fremdenverkehr. Zahlreiche Landgasthöfe und Fremdenzimmer ziehen die Menschen auf das Land. Aus dem Urlaub im Ausland verschickt man Postkarten, die nicht zuletzt dank neu geschaffener Postfilialen daheim ankommen.

Das Foto zeigt einen weißen Bungalow mit einem großen Fenster und dunkler Holzverkleidung daneben. Vor dem Bungalow sind Rosenbüsche und ein Vogelhaus zu sehen.