We can be Heroes?!

Von Nationalsymbolen, Superheroes und Alltagsheldinnen

Baustellenband als Gestaltungselement der Ausstellung zum Thema Heldenkonstruktion.

Vom Sockel holen

Heroische Figuren begegnen uns im Alltag in vielfältigen Kontexten. Zum Beispiel auf Straßenschildern und als Denkmäler, in Blockbustern, Comics und TV‑Serien, im Sportteil der Zeitung oder auf Werbeplakaten und Firmenlogos. Doch was steckt hinter dieser Allgegenwärtigkeit? Warum faszinieren uns Held*innen so sehr, dass wir ihre Geschichten erzählen, mit ihnen Produkte bewerben oder Menschen motivieren, mitunter sogar mobilisieren? Das aktuelle Ausstellungsprojekt „We can be heroes? Von Nationalsymbolen, Superheroes und Alltagsheldinnen“ geht diesen Fragen nach.

Popkulturelle Heldenbilder: Superman als Comicfigur und Plüschfigur vom Jahrmarkt.
Popkulturelle Referenzen: Vom übermenschlichen Helden der Comics zur Plüschfigur auf dem Jahrmarkt - Superman.

Es zeigt, warum heroische Figuren Projektionsflächen für kollektive und individuelle Werte, Sehnsüchte und Ängste sind und lädt dazu ein, Held*innenbilder in Geschichte und Gegenwart zu hinterfragen.

Ein erster Teil der Ausstellung wurde präsentiert im Rahmen der Tagung „Die Nibelungen zwischen Mythos, Geschichte und Gegenwart. Interdisziplinäre und regionale Perspektiven“(11./12. Juni 2026 im LVR-Landesmuseum Bonn). Derzeit entwickeln wir ergänzende Ausstellungssegmente und werden auf dieser Website gerne über weitere Vernissagen informieren.

Siegfried auf Pferd, mit Schild als Palmin Bild, dass seinen Einzug in Worms darstellt.
Siegfrieds Kampf mit dem Drachen

Kooperationspartner

Das Projekt ist eine Kooperation des LVR-ILR und der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.