Gedenkbuch Brauweiler

Zur Erinnerung an die Inhaftierten des Nationalsozialismus in der Arbeitsanstalt Brauweiler

Foto von Personen im Hintergrund im Flur der Gedenkstätte

Liebe Familienangehörige, Interessierte und Forschende, Herzlich willkommen auf der Website des Gedenkbuchs Brauweiler!

Das Gedenkbuch ging 2014, sechs Jahre nach Gründung der Gedenkstätte Brauweiler online. Die Aufarbeitung der Einzelschicksale ist ein fortwährender Prozess. Wir hoffen auf weitere Informationen, die sich direkt oder indirekt auf die Internierung von Menschen in Brauweiler beziehen.

Sie sind herzlich eingeladen, uns mit Hinweisen und Informationen zu unterstützen. Wir bitten um Zusendung an folgende Kontaktadresse:

E-Mail: gedenkstaette-brauweiler@lvr.de

In Brauweiler Inhaftierte

Die nationalsozialistische Verfolgung richtete sich gegen eine große Zahl von vermeintlichen „Regimegegnern”, die verschiedenen Widerstandsgruppen oder aber deren Umfeld zugerechnet wurden. Gründe für die Inhaftierungen waren vielschichtig und nicht immer eindeutig.
Zu diesen Gruppen zählten: Action catholique, Armia Krajowa, Edelweißpiraten, Gruppe Steinbrück, Nationalkomitee Freies Deutschland.
Verhaftungen erfolgten außerdem im Zuge der Verfolgung von Kommunisten und Sozialdemokraten, die 1933/34 im frühen „Konzentrationslager Brauweiler” inhaftiert waren, darunter auch Frauen („Frauen-Konzentrationslager”), Juden aus dem Rheinland, Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern sowie im Rahmen der „Aktion Gewitter” (1944) und der „Nacht und Nebel”-Gefangennahmen (1942).