Einzelveröffentlichungen
Ob Alltagskultur, Geschichte oder Sprache – unsere Einzelpublikationen eröffnen neue Perspektiven auf das Rheinland und seine vielfältigen Forschungsfelder.
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Herausgegeben von LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte, Kulturanthropologisches Institut Oldenburger Münsterland, Westfälische Vereinigung für Volkskunde e.V., Rheinische Gesellschaft für Alltagskulturforschung e.V.
Helmut Rönz, Keywan Klaus Münster (Bearb.), in Verbindung mit Alena Saam, René Schulz und Sebastian Tietz, Aachen 2023.
Wie verhielten sich Katholikinnen und Katholiken aus dem Bistum Aachen im Nationalsozialismus? Der Band beleuchtet Biographien zwischen Standhaftigkeit, Anpassung und Verstrickung.
Georg Cornelissen, unter Mitarbeit von Esther Weiss und Martina Schaper, Köln 2022.
Warum klingt das Rheinland von Emmerich bis zur Eifel so unterschiedlich? Der Sprachatlas macht die Vielfalt von Dialekten, Regiolekt und Hochdeutsch sichtbar und zeigt anhand von 50 farbigen Karten, wie Sprache sich wandelt, verbreitet und regionale Grenzen bildet.
Georg Cornelissen, Köln 2019.
Vom mittelalterlichen Kölsch bis zur Sprache des 21. Jahrhunderts: Das Buch beleuchtet die Geschichte, Vielfalt und Gegenwart des Kölschen aus unterschiedlichen Perspektiven. Neue Karten machen zudem die sprachlichen Varianten innerhalb Kölns sichtbar und zeigen die Bedeutung des Kölschen über die Stadtgrenzen hinaus.
Peter Honnen, Köln 2018.
Was verraten Wörter wie Klaaf, uselig oder bölken über die Geschichte des Rheinlands? Das Herkunftswörterbuch bündelt in über 2.000 Wortartikeln die Geschichte von rund 3.000 Wörtern der regionalen Umgangssprache und zeigt sie als lebendiges Zeugnis der vielfältigen Sprach- und Kulturgeschichte an Rhein und Ruhr.
Helmut Rönz, Markus Gestier (Hg.), St. Ingberg 2016.
Der Sammelband „Herr Hitler, ihre Zeit ist um!“ gibt erstmals einen umfassenden, wissenschaftlich fundierten Überblick über die vielfältigen Formen des Widerstands an der Saar von 1935 bis 1945. Beiträge, Fallbeispiele und Kurzbiografien machen Widerstand und Verfolgung ebenso sichtbar wie die Nachgeschichte – ergänzt durch ein Fallregister und eine interaktive Karte im Portal Rheinische Geschichte.
Georg Cornelissen, Köln 2015.
Wie hat sich die Sprache zwischen Rhein und Weser seit der Gründung Nordrhein-Westfalens verändert? Die „Kleine Sprachgeschichte von Nordrhein-Westfalen“ zeichnet erstmals die sprachliche Entwicklung des Landes von den Anfängen bis zur Gegenwart nach und beleuchtet dabei Dialekte, Regiolekte, Sprachwandel, Migration und regionale Sprachidentitäten.
Peter Honnen, Köln 2015.
Migration prägt die Geschichte des Rheinlands seit Jahrtausenden – und damit auch seine Sprache. Peter Honnen zeigt anhand zahlreicher Beispiele, wie Migration, Sprachkontakt und gesellschaftlicher Wandel die rheinische Sprachlandschaft geprägt haben und was die Geschichte über heutige Debatten rund um Migration und Sprache verrät.
Eckhard Bolenz, Lina Franken, Dagmar Hänel (Hg.), Essen 2015.
Welche Chancen, aber auch welche Herausforderungen und Risiken bringt die Digitalisierung kulturellen Erbes mit sich? Der Sammelband beleuchtet neue Möglichkeiten der digitalen Sammlung, Dokumentation, Präsentation und Vernetzung und fragt danach, wie Kulturwissenschaften mit den Potenzialen und Problemen virtueller Räume umgehen können.
Gabriele Dafft (Hg.), Köln 2015.
Was verraten ein Autoschlüssel, eine Gebetsmütze oder ein Duftöl über die Lebenswelten junger Menschen? Das Begleitbuch zur Ausstellung „Wo ist dann meine Heimat?“ verbindet persönliche Porträts und Interviews mit wissenschaftlichen Einblicken und zeigt, wie alltägliche Gegenstände von Glauben, Erinnerungen, Hoffnungen und individuellen Vorstellungen von Heimat erzählen.
Das Buch ist über das LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte gegen eine Schutzgebühr von 6,00 Euro erhältlich.
Gabriele Dafft (Hg.),Bonn 2015.
Wie erleben junge Menschen mit Fluchtbiografie ihr Ankommen und ihr Leben im Rheinland? Die Publikation verbindet persönliche Porträts und biografische Fallbeispiele mit wissenschaftlichen Einordnungen und zeigt, welche Erfahrungen, Herausforderungen und Potenziale junge Geflüchtete auf ihrem Weg zu einem selbstbestimmten Leben mitbringen.
Das Buch ist über das LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte gegen eine Schutzgebühr erhältlich.
Gabriele Dafft, C. Lendeckel, K. Kerth-Jahn (Hg.), Bonn 2014.
Was verbinden Jugendliche mit Heimat – und welche Rolle spielt dabei Essen? Die Publikation „Heimat geht durch den Magen“ gibt Einblicke in die Gespräche des ILR mit Jugendlichen im Rheinland und zeigt, wie persönliche Erfahrungen, Erinnerungen und Geschmacksvorlieben Vorstellungen von Heimat und Zugehörigkeit prägen.
Das Buch ist über das LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte gegen eine Schutzgebühr von 6,00 Euro erhältlich.
Monika Grübel, Peter Honnen, Essen 2013.
Jiddisch und das Rheinland verbindet eine lange und wechselvolle Geschichte. Der Band zeigt, wie Jiddisch und die rheinischen Sprachen einander beeinflussten und welche Spuren des Jiddischen bis heute in Dialekten und der Alltagssprache an Rhein und Ruhr zu finden sind.
Georg Cornelissen und Dagmar Hänel (Hg.), Köln 2013.
Wie verändern sich Alltagsleben, Sprache und Vorstellungen von Heimat im ländlichen Raum? Der Sammelband bündelt die Ergebnisse des Pilotprojekts in Hünxe und beleuchtet Dorfleben aus unterschiedlichen Perspektiven – von Sprache und Bräuchen über Kindheit und Infrastruktur bis zu den „Orten im Ort“.
Berthold Heizmann unter Mitarbeit von D. Hänel, Köln 2011.
Von „Halvem Hahn“ bis zur Bergischen Kaffeetafel: Das Lexikon der rheinischen Küche lädt dazu ein, die regionale Küchen- und Alltagskultur neu zu entdecken. Es erklärt vergessene Speisen und Begriffe, erzählt von Bräuchen und Lebenswelten und ergänzt ausgewählte Rezepte mit humorvollen Illustrationen.
Sebastian Scharte (Hg.), Essen 2011.
Was macht einen Fußballverein zur kulturellen Institution einer Stadt? Der Band beleuchtet am Beispiel von Rot-Weiß Oberhausen, welche Bedeutung Fußball für Stadtgesellschaft, Identität und Traditionsbewusstsein hat und ob sich eine besondere „RWO-Mentalität“ beschreiben lässt – eingebettet in die Fußball- und Alltagskultur an Rhein, Ruhr und Emscher.
Alois Döring, Michael Kamp, Mirko Uhlig (Hg.), Köln 2010.
Was erzählen Laternen, Weihnachtsbäume, Grablichter und andere Lichtbräuche über den Umgang mit der dunklen Jahreszeit? Der Band beleuchtet die Herbst- und Winterbräuche im Rheinland in ihrer historischen Entwicklung, religiösen Bedeutung und heutigen Funktion – von Halloween und Sankt Martin über Nikolaus, Barbara und Luzia bis zu den Bräuchen und Speisen der Weihnachtszeit.
Georg Cornelissen, Heinz Eickmans (Hg.), Bottrop 2010.
Was erzählen Familiennamen über die Geschichte einer Region? Der Band untersucht die Herkunft, Entwicklung und Verbreitung regionaltypischer Namen am Niederrhein und an der Maas und zeigt anhand zahlreicher Karten die grenzüberschreitenden Verbindungen der Namenwelt.
Alois Döring (Hg.), Köln 2009.
Von den Eisheiligen über Johannisfeuer und Martinszüge bis zu Silvester: Der Band zeigt, wie Heiligentage und Festbräuche den Jahreslauf im Rheinland prägen. Alois Döring verbindet historische Hintergründe mit ihrer heutigen Bedeutung und macht sichtbar, wie Bräuche Gemeinschaft stiften, Orientierung geben und regionale Identität prägen.
Dagmar Hänel (Hg.), Köln 2009.
Wie gehen Menschen heute mit Tod, Trauer und Erinnerung um? Dagmar Hänel zeigt anhand vielfältiger Rituale und persönlicher Geschichten, wie sich der Umgang mit dem Lebensende im Rheinland verändert – von Friedhof und Friedwald bis zu individuellen Formen des Abschieds und Gedenkens.
Margret Wensky, Helmut Rönz, Jürgen Rosen, Sonsbeck 2008
Zum 350. Jahrestag des Kirchenbaus blickt die Publikation auf die Geschichte der evangelischen Gemeinde Sonsbeck von den Anfängen im 16. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Drei Beiträge ordnen die wechselvolle Entwicklung in ihre theologischen, kirchenpolitischen und gesellschaftlichen Zusammenhänge ein – ergänzt durch biografische Verzeichnisse der Pfarrer sowie der Presbyterinnen und Presbyter.
Manfred Groten, Peter Johanek, Wilfried Reininghaus, Margret Wensky (Hg.), Stuttgart 2006.
Die vollständig neu bearbeitete 3. Auflage des Handbuchs der Historischen Stätten dokumentiert mit rund 1.400 Ortsartikeln den aktuellen Stand der landes- und ortsgeschichtlichen Forschung in Nordrhein-Westfalen. Ein landesgeschichtlicher Überblick, zahlreiche Karten sowie Orts- und Personenregister machen den Band zu einem umfassenden Nachschlagewerk für Fachleute und historisch Interessierte.
Lothar Weiß, Köln/Weimar/Wien 1999.
Wie gingen die Städte Düsseldorf, Duisburg, Essen, Köln, Mönchengladbach und Wuppertal mit der Wirtschafts- und Staatskrise der Weimarer Republik um? Die Studie untersucht kommunale Finanzen, wirtschaftliche und soziale Strukturen sowie politische Handlungsspielräume und zeigt, wie stark die Städte bei der Bewältigung der Krise von regionalen Bedingungen und staatlichen Vorgaben geprägt waren.
Wilhelm Janssen, Margret Wensky (Hg.), Köln/Weimar/Wien 1999.
Der Band würdigt das wissenschaftliche Werk der Stadthistorikerin Edith Ennen und versammelt neue Forschungen zu ihren zentralen Arbeitsfeldern: der europäischen Städtegeschichte, dem mittelalterlichen Köln und der Geschichte der Frauen im Mittelalter. Eine Bibliographie ihrer Veröffentlichungen ergänzt den facettenreichen Überblick über Ennens wissenschaftliches Lebenswerk.