Frauen-Wohn-Projekt
Eine Wohnform für alleinerziehende Mütter und ihre Kinder in schwierigen Lebenssituationen
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Das Frauenwohnprojekt ist ein Angebot für alleinerziehende Mütter mit ihren Kindern, bei denen verschiedene Problemaspekte zusammentreffen und in der Gesamtheit und ihrem Zusammenwirken zu krisenhaften Lebensverhältnissen geführt haben. Es wendet sich an:
Zusammenleben zwischen Mutter und Kind stärken
Unser Frauenwohnprojekt bietet eine konkrete Hilfestellung gegen drohende Wohnungslosigkeit alleinerziehender Frauen in Kombination mit einem sozialpädagogischen Beratungs- und Betreuungsangebot im Rahmen der flexiblen Erziehungshilfe nach dem SGB VIII und Unterstützung bei der beruflichen (Wieder-) Eingliederung. Schwerpunkt bildet dabei die Leistung von Hilfe zur Selbsthilfe mit einer schrittweisen Hinführung zu einer selbstständigen und (wieder-) selbstbestimmten Lebensführung mit besonderem Augenmerk auf das Wohl des Kindes. Dabei ist zunächst wichtig, die Bedarfe der jungen Mütter und ihrer Kinder zu klären, um daraus ein pädagogisches Handlungskonzept mit einer adäquaten Perspektivplanung zu entwickeln.
Rechtsgrundlage ist § 27 i.V.m. § 30,31, sowie § 36 SGB VIII, SGB II
Es handelt sich um eine engmaschige Tagesbetreuung, deren besondere Qualität die räumliche Integration von Wohnen und Betreuen ausmacht. Das gemeinschaftliche Wohnen ermöglicht soziale Integration, Entlastung bei der Alltagsbewältigung, gegenseitige Hilfe, bietet Schutz und Sicherheit und Möglichkeiten für gemeinsame Aktivitäten.
Durch individuelle Gruppen- und Freizeitangebote für Mütter und Kinder entwickeln sich Gruppenprozesse sowohl zwischen den Frauen als auch zwischen den Kindern. Diese werden regelmäßig aufgegriffen und thematisiert, um soziales Lernen zu ermöglichen und Wege zur Selbstorganisation und Selbsthilfe zu eröffnen.
Es besteht eine enge Kooperation mit niedergelassenen Kinder- und Jugendlichen-Therapeut*innen/ Psychotherapeut*innen und Frühförder- und Beratungsstellen in Wuppertal. Die Begleitung durch unseren internen psychologischen Dienst ist grundsätzlich möglich.
Das Team besteht aus erfahrenen pädagogischen Fachkräften (Sozialpädagog*innen, Erzieher*innen) teilweise mit Zusatzausbildung in systemischer Beratung und Familientherapie. Der Betreuungsschlüssel richtet sich nach dem individuellen Bedarf der Familien.
Regelmäßige Einzelgespräche mit den Müttern/Eltern beziehungsweise Familiengespräche sind verbindlicher Bestandteil des Frauenwohnprojektes. Das Selbstwertgefühl der Mütter wird gestärkt und die Motivation geweckt, vorhandene Schwierigkeiten unter Berücksichtigung der eigenen Ressourcen und Kompetenzen anzugehen, Problemlösungen zu erarbeiten und neue Verhaltensweisen auszuprobieren.
Das Haus Hofaue 67 bietet zehn ein-eltern-gerechte Wohnungen für zehn Frauen und 25 Kinder, Gemeinschafträume, Büro- und Beratungsräume sowie einen Spieleraum für die pädagogische Arbeit mit den Kindern. Die Einrichtung liegt zentral und verkehrsgünstig in der Wuppertaler Innenstadt. Das räumliche Umfeld weist eine gute Infrastruktur auf, Tageseinrichtungen für Kinder, Schulen, Supermärkte, Beratungsstellen, Ärzt*innen, Spielplätze und Behörden befinden sich in unmittelbarer Nähe.