Sekundarstufe I und II
An der LVR-Hanns-Dieter-Hüsch-Schule lernen Jugendliche in unterschiedlichen Bildungsgängen. Der Unterricht wird individuell angepasst und eng mit der Stammschule abgestimmt.
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An der LVR-Hanns-Dieter-Hüsch-Schule werden Schüler*innen der Sekundarstufe I und II in unterschiedlichen Bildungsgängen unterrichtet. Die Schüler*innen kommen aus fast allen Schulformen und arbeiten nach den Richtlinien und Lehrplänen ihres jeweiligen Bildungsgangs.
Der Unterricht orientiert sich an den aktuellen Kompetenzerwartungen und am individuellen Lern- und Leistungsvermögen. Ein wichtiger Bestandteil ist dabei die enge Abstimmung mit der jeweiligen Stammschule.
Unsere Klassen sind in der Regel aus zwei Jahrgangsstufen zusammengesetzt. Die Lerngruppen bestehen in der Regel aus vier bis zwölf Schüler*innen und werden von zwei Lehrkräften betreut und unterrichtet. Die Zusammensetzung ermöglicht es, unterschiedliche Lernstände und Bildungsgänge innerhalb einer Lerngruppe zu berücksichtigen.
Der Unterricht findet in der Regel am Vormittag zwischen 8.00 Uhr und 12.05 Uhr statt. Nach Absprache erteilen unsere Lehrkräfte ihren Unterricht auch am Nachmittag.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den grundlegenden Fächern. Dazu gehören insbesondere:
Darüber hinaus werden unter anderem Kunst, Musik und Sport unterrichtet. Die konkreten Unterrichtsinhalte orientieren sich an den Arbeitsplänen und Materialien der jeweiligen Stammschule sowie an den geltenden Richtlinien und Lehrplänen.
Zweimal pro Woche wird klassenübergreifender Wahlpflichtunterricht angeboten. Die Schüler*innen können dabei je nach Interesse unterschiedliche fachliche, kreative und praktische Schwerpunkte wählen.
Zum Angebot können beispielsweise gehören:
Die Angebote können wechseln. Der Wahlpflichtunterricht schafft Raum für persönliche Interessen und ermöglicht Erfahrungen, die über den regulären Fachunterricht hinausgehen. Gleichzeitig kann er dazu beitragen, Freude am Lernen zu entwickeln beziehungsweise zu erhalten.
Alle Schüler*innen erhalten an unserer Schule einen individuellen Stundenplan. Dieser berücksichtigt das persönliche Lern- und Leistungsvermögen sowie den jeweiligen Therapiestand. So können Lerninhalte, Umfang und Anforderungen entsprechend der aktuellen Belastbarkeit gestaltet werden.
Neben dem Unterricht in der Lerngruppe erhalten die Schüler*innen bei Bedarf zusätzliche individuelle Förderung. Ziel ist es, vorhandene Kompetenzen zu erhalten und weiterzuentwickeln sowie den Anschluss an den eigenen Bildungsgang zu ermöglichen.
Die Schüler*innen werden entsprechend ihres jeweiligen Bildungsganges unterrichtet und können alle Abschlüsse erlangen. Jahrgangs-, Abgangs- und Abschlusszeugnisse werden in Abstimmung mit den zuständigen Stammschulen erteilt.
Die enge Zusammenarbeit mit der Stammschule ist ein zentraler Bestandteil unserer Arbeit. Unterrichtsinhalte, Lernstände und weitere schulische Fragen werden abgestimmt, damit der Unterricht an den bisherigen Bildungsweg anknüpfen und den weiteren schulischen Weg unterstützen kann.
Die weitere schulische und berufliche Perspektive der Jugendlichen wird individuell in den Blick genommen. In Gesprächen mit den Schüler*innen und ihren Erziehungsberechtigten sowie in enger Abstimmung mit der Stammschule werden Fragen zur weiteren Schullaufbahn, zu möglichen Schulwechseln und zu Bildungswegen besprochen. Auch die berufliche Orientierung kann dabei eine Rolle spielen. Je nach persönlicher Situation, Interessen und Fähigkeiten werden gemeinsam mögliche nächste Schritte entwickelt.