Herberge und Handwerkerhäuser
Die beiden großen Nachbauten vermitteln das Leben der Menschen abseits der monumentalen Paläste und Tempel.
Ende des Seitenheaders.
Die beiden Gebäudekomplexe an der Straße zum kleinen Hafentor können unterschiedlicher nicht sein, obwohl sie gleich aussehen.
Zwischen Eingang Hafentempel und Amphitheater
Reisen in der Antike waren meist lang und nicht sehr komfortabel. Die Herberge der Colonia Ulpia Traiana, die sich unweit des Hafens befand, bot Reisenden eine bequeme Unterkunft, Bewirtung und die Wonnen eines heißen Badehauses. Wer einmal eine antike Küche, einen „römischen“ Kühlschrank oder die Kräutergärten besuchen möchte, sollte auf jeden Fall zur Herberge.
Das Highlight des Baukomplexes bildet der Nachbau der Herbergsthermen. Sowohl die nachgebauten Hypokausten als auch die Wandbemalung und die Wasserbecken zeigen lebhaft, wie die Römer vor gut 2000 Jahren gebadet haben.
Das römische Restaurant und die „Taberna“ verbinden das Angenehme mit dem Nützlichen: in historischer Atmosphäre gibt es hier ein weit gefächertes gastronomisches Angebot.
Ende der Auflistung.
Zwischen römischer Herberge und Amphitheater
Handwerker und Handwerkerinnen stellten einen großen Anteil der Stadtbevölkerung dar. Wie die einfachen Menschen in der Colonia Ulpia Traiana gewohnt und gearbeitet haben, können Besucher und Besucherinnen in den Nachbauten der römischen Handwerkerhäuser erfahren. Die drei unterschiedlichen Handwerkerhäuser stellen die Berufsgruppen von Schmieden und Weberinnen vor.
Eines der Handwerkshäuser ist innen hohl und zeigt sehr anschaulich, wie Lehm-Fachwerkhäuser in der Römerzeit gebaut und im LVR-Archäologischen Park Xanten nachgebaut wurden.
Rechts neben den Handwerkerhäusern ist ein Schutzdach-Pavillon für besonders gut erhaltene Befunde von Grundmauern. Auf dem Feld links neben den Häusern befindet sich eine abgezäunte Ruine: hier wird im Langzeitexperiment der Verfall antiker Bautechnik getestet und dokumentiert.
Ende der Auflistung.