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Das LVR-Industriemuseum Zinkfabrik Altenberg ist Ankerpunkt der Route der Industriekultur .

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Bildungspartnerschaften

Um die Zukunftschancen von Schüler*innen zu verbessern, werden auf Initiative der Landesregierung NRW immer mehr Bildungspartnerschaften zwischen Schulen und Bibliotheken, Museen, Volkshochschulen sowie weiteren kulturellen Einrichtungen geschlossen.

Museen und Schulen sind der Vermittlung von Wissen, lebensweltlicher Orientierung und kultureller Bildung verpflichtet. Die unmittelbare Begegnung mit dem authentischen Ort, den originalen Zeugnissen sowie den vielfältigen musealen Medien fördert die kulturelle Kompetenz und bereichert und ergänzt die schulische Unterrichtsgestaltung in idealer Weise.

Durch systematische und auf Dauer angelegte Kooperationen beider Institutionen soll die Vermittlung von Informations- und Kulturkompetenz in Museum und Schule optimiert und eine strategische Bildungspartnerschaft etabliert werden.

Denn: „Museen bergen ein hohes Potenzial für individuelles, gezieltes, aber auch informelles Lernen und für kreatives, innovatives und sozial verantwortliches Handeln.“ (Bundesverband Museumspädagogik e. V.)

Weitere Informationen zu Bildungspartnerschaften

Schulpartnerschaften

Die Museumsschauplätze in Oberhausen unterhalten Bildungspartnerschaften zu vier Schulen. Die Museumsbesuche finden hauptsächlich im Rahmen der Fächer Geschichte (Sekundarstufe I) und Kunst (Sekundarstufe II) statt. Zwischen allen Schulen und dem Museum gibt es eine regelmäßige Zusammenarbeit, z. B. Projektwochen im Museum, Beteiligungen an Sonderausstellungen und auch die Konzeption eigener kleiner Ausstellungen. Die Schulen haben sich mit einem eigenem Projekt („Transatlantic Bridge“) an der Ausstellung „Feuerländer - Regions of Vulcan“ im Rahmen des Programms zur Kulturhauptstadt 2010 beteiligt. Im September 2012 erarbeiteten die Partnerschulen eigene Programme für die Sonderausstellung „Stadt der Guten Hoffnung“.

Regelmäßig nimmt das Museum mit einem Infostand an Schulfesten teil, um über seine Angebote und über die Schulpartnerschaften zu informieren.

Gymnasium im Gustav-Heinemann-Schulzentrum, Dinslaken

Diese Schulpartnerschaft besteht seit November 2006. Hauptsächlich bezieht sich die Zusammenarbeit auf die Dauerausstellung „Schwerindustrie“. Die Schule hat neben diversen Führungen bereits mehrfach Projektwochen im Museum durchgeführt und mit ihrem Orchester Veranstaltungen des Museums begleitet.

Im Rahmen des Projekts Spurensuche präsentierten Schüler*innen des Gymnasiums im Gustav-Heinemann-Schulzentrum Dinslaken im Jahr 2014 eine Ausstellung mit acht Ausstellungseinheiten auf der Galerie der Zinkfabrik Altenberg und haben sie „Spuren durch den Krieg“ genannt.

Zum Gustav-Heinemann-Schulzentrum

Heinrich-Böll-Gesamtschule, Oberhausen

Diese Kooperation besteht seit November 2007. Neben Besuchen im Rahmen des Geschichtsunterrichts wurden bereits mehrere Kunstprojekte im Museum durchgeführt.

Zur Heinrich-Böll-Gesamtschule

Freiherr-vom-Stein-Gymnasium, Oberhausen

Die Partnerschaft widmet sich neben der Zinkfabrik Altenberg und der St. Antony-Hütte auch der Textilfabrik Cromford in Ratingen. Gemeinsam mit einem Wissenschaftler der Universität Siegen entwickeln Schule und Museum derzeit im Rahmen eines Projektes ein museumspädagogisches Programm zum Thema Industrialisierung.

Zum Freiherr-vom-Stein-Gymnasium

Max-Planck-Gymnasium, Duisburg

Auf Initiative der Schule ist diese neue Kooperation entstanden, die im Sommer 2009 mit der offiziellen Unterzeichnung des Vertrages besiegelt wurde. Natürlich nutzen auch Klassen dieser Schule die Dauerausstellung Schwerindustrie für ihren Unterricht. Aktuell startet ein Projekt, das sich mit der zukünftigen Nutzung von Stahl im Hochbau beschäftigt.

Zum Max-Planck-Gymnasium