FabrikKino

Film ab mit der Zinkfabrik

Der Vorführraum des Kinos im Walzenlager. Mehrere Reihen roter Kinosessel vor einer Leinwand in schummrigem Licht.

Ob Western, Kultfilme oder zeitgenössische Filme – regelmäßig bieten wir Filmvorführungen an. Im Kino im Walzenlager auf dem Gelände des Zinkfabrik Altenberg zeigen wir regelmäßig Spiel- oder Dokumentarfilme, die ein Thema der neuen Dauerausstellung aufgreifen.

Vaterland

Spielfilm | Polen, Deutschland, Italien, Frankreich 2026

15.10., 16.10., 19.10., 20.10., 22.10., 23.10., 26.10., 27.10. – 18.00 Uhr
18.10., 25.10. – 16.00 Uhr

Dauer: ca. 82 Minuten

FSK 0

In „Vaterland“ beschäftigt sich der Regisseur Pawel Pawlikowski anhand der Lebensgeschichte von Thomas Mann mit den Themen Exil, Rückkehr und die Frage nach der Heimat. Ein Film, der ein wichtiges Stück deutscher Geschichte erzählt.

Die Machtübernahme der Nationalsozialisten im Jahr 1933 trieb Thomas Mann ins Exil. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs kehrt der deutsche Literaturnobelpreisträger zum 200-jährigen Goethe-Jubiläum zurück, um auf beiden Seiten der innerdeutschen Grenze zu sprechen. Wie blickt Thomas Mann nun rückblickend auf dieses Deutschland? Welche Worte findet einer der großen deutschen Schriftsteller für seine Heimat und seine Geschichte?

Im Film wird Thomas Mann (Hanns Zischler) von seiner Tochter Erika (Sandra Hüller) begleitet. Erika, Schauspielerin, Schriftstellerin und Kabarettistin, erlebt aus nächster Nähe, wie ihr Vater während der Reise empfangen wird und welche Erwartungen an ihn gestellt werden. Während Thomas Mann als Literaturnobelpreisträger im Mittelpunkt der öffentlichen Aufmerksamkeit steht, treten jedoch auch die Spannungen innerhalb der Familie zu Tage. Dabei ist es vor allem die Beziehung zwischen Vater und Tochter, die den Film durchzieht. Erika begleitet und unterstützt ihren Vater, begegnet ihm aber gleichzeitig immer wieder kritisch. So distanzieren sich die beiden Charaktere immer deutlicher. Die Reise ist nicht nur eine Auseinandersetzung Thomas Manns mit seiner früheren Heimat, sondern auch eine Reise, bei der die Beziehungen innerhalb der Familie auf die Probe gestellt werden.

Eintrittspreise

7 Euro (auch Rentner*innen und Auszubildende)
6 Euro (Menschen mit Behinderung, Schüler*innen, Kinder, Arbeitslose, Studierende)

Weitere Infos

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Filmplakat mit dem Titel "Vaterland" und einem Schwarzweiß-Bild von einem Mann und einer Frau