Angebote für Schulklassen

Aufenthalt und Programme

Eine Schulklasse sitzt im Kreis auf dem Boden um eine Blumenvase.

Während des erlebnisreichen Aufenthalts entdecken Kinder und Jugendliche ab acht Jahren eine fast unverändert gebliebene Wolltuchfabrik aus vergangener Zeit. Vorführer*innen erwecken die Fabrik zu neuem Leben, die alten Maschinen laufen und produzieren wieder. Museumsgäste erleben live, wie aus der losen Wolle Tuch entsteht.

Vielfältige museumspädagogische Projektangebote fördern selbsttätiges Lernen, ermuntern zum Mitmachen und zum eigenständigen Tun: Selber kardieren, spinnen, weben und färben lassen. Handgreiflich erfahren, wie in vorindustrieller Zeit Tuche hergestellt wurden.

Die Erkundung der Tuchfabrik verdeutlicht die Unterschiede zwischen handwerklicher und industrieller Produktion von Tuchen ebenso wie die Tatsache, wie viel Arbeit in unserer Kleidung steckt. Die auf drei bis fünf Tage angelegten Projekte geben ausreichend Zeit zum stressfreien, Erkenntnis orientierten und nachhaltigen Arbeiten. Einblicke in die industrielle Arbeitswelt werden ergänzt durch sinnlich-unmittelbare Erfahrung und durch praktisches Tun. Die Selbstversorgung im Museumsgästehaus fördert die Übernahme von Verantwortung und die Weiterentwicklung sozialer Kompetenz. In der Regel wird nur eine Schulklasse aufgenommen, es bleibt viel Raum für die Entfaltung in Gruppen- und Teamarbeit.

Das Museumsgästehaus Mottenburg ist Teil des Programms „SWIM - Schüler wohnen im Museum“ des Landschaftsverbandes Rheinland.

Programme für Schulklassen

Infos für Schulklassen

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