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Hier finden Sie Informationen in Leichter Sprache zum Museum.

LVR-Kultur-Haus Land-Synagoge Rödingen

In der Überschrift sind viele schwere Worte.
Alle Worte werden im Text erklärt.

LVR ist die Abkürzung für:
Landschafts-Verband Rheinland.
Das ist ein großer Verein.

Das Rheinland ist ein bestimmter Teil von Deutschland.
Dazu gehören alle Städte und Dörfer,
die am Rhein sind.
Zum Beispiel das Dorf: Rödingen.
Der Rhein ist ein großer Fluss.

Logo mit dem Schriftzug LVR und einem Smiley

Ein Museum über Juden

Das LVR-Kultur-Haus Land-Synagoge in Rödingen
ist wie ein Museum.
Dort können die Menschen viel über die Juden lernen.
Die Juden sind Menschen.
Sie glauben alle an einen Gott.
Ihre Religion heißt: Judentum.

Ein Mann mit Kippa hat eine Hand auf einen Grabstein gelegt.
Auf dem jüdischen Friedhof in Düren

Ihre Kirche heißt: Synagoge.
Das wird so aus-gesprochen: Süna-goge.

Die Juden wurden vor sehr vielen Jahr schlecht behandelt.
Und die Synagogen wurden kaputt gemacht.
Deshalb gibt es heute nicht mehr viele Synagogen.

In Rödingen steht noch eine Synagoge.
Und dort steht ein Wohn-Haus von einer Familie,
die an das Judentum glaubt.
An den 2 Häusern wurde vieles neu gemacht.
Das Wohn-Haus und die Synagoge sind jetzt:
Das Kultur-Haus Land-Synagoge in Rödingen.
Das bedeutet:

  • Andere Menschen können sich die Synagoge an-gucken.

  • Und sie können sich das Wohn-Haus an-gucken.

Damit sie viel über die Juden lernen.
Zum Beispiel:

  • Wie die Juden gelebt haben.

  • Was sie gemacht haben.

  • Wie die Juden Essen gekocht haben.
    Denn für das Essen haben sie besondere Regeln.

  • Und an welchen Gott sie glauben.

Frontseite eines Gebäudes mit Giebel und hohen Fenstern. In der Wand ist ein Davidstern in eine Vertiefung eingelassen.
Landsynagoge in Hülchrath

Die Angebote vom Kultur-Haus Land-Synagoge
für Kinder und Jugendliche

Führungen

Für Kinder und Jugendliche gibt es zum Beispiel:
Bestimmte Führungen.
Bei einer Führung zeigt ein Mitarbeiter
den Kindern das Kultur-Haus Land-Synagoge.
Und er erzählt ihnen viel über die Juden.
Nach der Führung können die Kinder
viele Sachen selber aus-probieren.
Zum Beispiel:
Wie sie die Küche ein-räumen müssen.
Damit sie zu den Regeln vom Judentum passt.

Eine Spielzeug-Pizza aus Stoff, auf der verschiedene Zutaten angerichtet sind.
Koschere Küche erklärt

Rallye

Für Kinder und Jugendliche gibt es auch eine Rallye.
Das wird so aus-gesprochen: Rälli.
Bei der Rallye
bekommen die Kinder verschiedene Aufgaben.
Zum Beispiel:

  • Sie müssen etwas suchen

  • oder sie müssen ein Rätsel lösen.

Kinder öffnen eine alte Holztür zu einem kleinen gemauerten Anbau.
Kinder bei einer Rallye

Andere Angebote vom Kultur-Haus Land-Synagoge

Museums-Feste

Bei den Museums-Festen gibt es immer viele tolle Angebote
für die Besucher und Besucherinnen.
Es gibt zum Beispiel diese Sachen:

  • Jüdische Musik,

  • Filme über die Juden,

  • Essen und Trinken,

  • Vorträge über die Geschichte von den Juden.

Es gibt zum Beispiel
jedes Jahr im September ein Museums-Fest.
Und es gibt jedes Jahr im Mai ein Museums-Fest.

Ein Akkordeon-Spieler spielt in der Synagoge
Akkordeon-Musik zum Europäischen Tag der jüdischen Kultur

Vorträge in der Synagoge

In der Synagoge gibt es immer wieder Vorträge.
Zum Beispiel:
Juden erzählen von ihrem Leben.

Ein älterer Mann mit Kippa liest aus einem Buch seine Lebensgeschichte
Veranstaltung "Lebenswege und Jahrhundertgeschichten"

Besondere Sachen im Kultur-Haus Land-Synagoge

Der Film-Raum

In einem besonderen Raum werden Filme gezeigt.
Die Filme zeigen zum Beispiel:

  • Das Leben von der Familie Ullmann.
    Sie glauben an das Judentum.

  • Die Geschichte von der Synagoge.

  • Wie die Juden Feste gefeiert haben.

  • Und welche Regeln es im Judentum für das Essen gibt.

Der Museums-Laden

Im Museums-Laden können die Menschen
zum Beispiel diese Dinge kaufen:

  • Bücher,

  • Filme

  • und kleine Geschenke.

Ein Schüler hält ein Bild vor sich in die Höhe. Hinter ihm steht ein Leuchter.
Filmausschnitt aus "Was ist denn da oben zu sehen?"

Informationen zur Barriere-Freiheit

  • Für blinde Menschen gibt es Geschichten zum Hören.

  • Und sie können ihren Blinden-Hund mit-bringen.

  • Überall stehen Stühle und Sitz-Hocker.

  • Es gibt eine Behinderten-Toilette.

Das Wohn-Haus und die Synagoge
sind denkmal-geschützt.
Das bedeutet:
Die Häuser dürfen nicht um-gebaut werden.
Deshalb ist nicht alles barriere-frei.

Rollstuhl-Fahrer können sich
unten im Wohn-Haus alles an-gucken.
Aber es gibt keinen Fahr-Stuhl.

Rollstuhl-Fahrer brauchen Unterstützung.
Wenn sie in die Synagoge rein wollen.
Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen
vom Kultur-Haus Land-Synagoge unterstützen sie dabei.

Treppenabsatz mit Eingang zur Synagoge. Durch zwei hintereinander geöffnete Türen kann man in den Innenraum der Synagoge blicken.
Eingang zur Synagoge