Hausgeschichte
Vom Wohnhaus zum LVR-Kulturhaus Landsynagoge Rödingen.
Ende des Seitenheaders.
Das Ehepaar Susmann (Familienname seit 1808 Ullmann) kauft das Grundstück und Haus. Schon bald treffen sich im Haus Susmann die Rödinger Juden zum Gebet.
Isaak Ullmann baut das Wohnhaus um und errichtet im Hof seines Grundstücks eine Synagoge.
Die Repräsentantenversammlung der Synagogengemeinde Jülich beschließt die Auflösung der Filialgemeinde Rödingen, da nur noch drei Juden im Ort leben.
Richard Wallach, Enkel von Isaak Ullmann, verkauft das Wohnhaus und die Synagoge an eine Aachener Schaustellerfamilie. Seine Tante Sibilla Ullmann, die letzte jüdische Bewohnerin, zieht in ein jüdisches Altersheim in Rheydt.
Eine Arbeitsgemeinschaft der Gemeinschaftshauptschule Titz entdeckt die Rödinger Synagoge wieder.
Der Landschaftsverband Rheinland kauft die Gebäude und bemüht sich um deren Sicherung und Restaurierung.
Nach behutsamer Restaurierung wird das LVR-Kulturhaus Landsynagoge Rödingen eröffnet.